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Underberg-Stammsitz in Rheinberg
Halbjahresbilanz

Underberg-Gruppe mit leichtem Zuwachs

Die Semper idem Underberg AG hat sich trotz der andauernden Konsumkrise in den letzten sechs Monaten positiv entwickelt. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2022/23 (April bis September) um 2,8 Prozent auf 72,7 Millionen Euro.

Das Plus bewege sich im Rahmen der Erwartungen, kommentiert Michael Söhlke, Finanzvorstand der Unternehmensgruppe, das Ergebnis. Es sei ein Halbjahr „mit außerordentlichen Herausforderungen“ gewesen. Vor allem die massiven Steigerungen bei den Energie- und Materialkosten hätten die Geschäftstätigkeit beeinflusst.

Dennoch entwickelten sich insbesondere die eigenen Marken der Gruppe positiv. Vor allem Underberg und Asbach profitierten von dem eingeschlagenen Modernisierungskurs. Laut den Angaben wuchs der Kräuterbitter im Vergleich zum Vorjahr um 22,3 Prozent, die Weinbrand-Marke legte um 17,9 Prozent beim Absatz zu. Mit einem Plus von 3,3 Prozent habe sich Pitú „robust“ in einem insgesamt rückläufigen Markt gezeigt.

Zufrieden blickt das Management auf die Entwicklung des internationalen Geschäfts, wo laut Vertriebsvorstand Thomas Mempel ein Wachstum von rund 9 Prozent erzielt werden konnte.

Der Ausblick indessen fällt auch bei Underberg angesichts des schwierigen Marktumfelds wenig optimistisch aus. Zurzeit schwäche sich die Nachfrage im deutschen Handel und in der Gastronomie ab. „Die Dynamik hat seit Oktober deutlich nachgelassen. Wir spüren eine gewisse Zurückhaltung der Konsumenten beziehungsweise Endverbraucher“, so Thomas Mempel, der aktuell keine schnelle Trendwende erwartet. Auch ein Ende der Kostensteigerungen durch die Zulieferer sei nicht in Sicht. Preiserhöhungen würde deshalb notwendig, kündigt Finanzchef Söhlke an.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Semper idem Underberg mit einem leicht steigenden Umsatz und einem bereinigten Gewinn (Ebitda) leicht unterhalb des Niveaus des Corona-Geschäftsjahrs 2020/21.

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Die Semper idem Underberg AG hat sich trotz der andauernden Konsumkrise in den letzten sechs Monaten positiv entwickelt. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2022/23 (April bis September) um 2,8 Prozent auf 72,7 Millionen Euro.

Das Plus bewege sich im Rahmen der Erwartungen, kommentiert Michael Söhlke, Finanzvorstand der Unternehmensgruppe, das Ergebnis. Es sei ein Halbjahr „mit außerordentlichen Herausforderungen“ gewesen. Vor allem die massiven Steigerungen bei den Energie- und Materialkosten hätten die Geschäftstätigkeit beeinflusst.

Dennoch entwickelten sich insbesondere die eigenen Marken der Gruppe positiv. Vor allem Underberg und Asbach profitierten von dem eingeschlagenen Modernisierungskurs. Laut den Angaben wuchs der Kräuterbitter im Vergleich zum Vorjahr um 22,3 Prozent, die Weinbrand-Marke legte um 17,9 Prozent beim Absatz zu. Mit einem Plus von 3,3 Prozent habe sich Pitú „robust“ in einem insgesamt rückläufigen Markt gezeigt.

Zufrieden blickt das Management auf die Entwicklung des internationalen Geschäfts, wo laut Vertriebsvorstand Thomas Mempel ein Wachstum von rund 9 Prozent erzielt werden konnte.

Der Ausblick indessen fällt auch bei Underberg angesichts des schwierigen Marktumfelds wenig optimistisch aus. Zurzeit schwäche sich die Nachfrage im deutschen Handel und in der Gastronomie ab. „Die Dynamik hat seit Oktober deutlich nachgelassen. Wir spüren eine gewisse Zurückhaltung der Konsumenten beziehungsweise Endverbraucher“, so Thomas Mempel, der aktuell keine schnelle Trendwende erwartet. Auch ein Ende der Kostensteigerungen durch die Zulieferer sei nicht in Sicht. Preiserhöhungen würde deshalb notwendig, kündigt Finanzchef Söhlke an.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Semper idem Underberg mit einem leicht steigenden Umsatz und einem bereinigten Gewinn (Ebitda) leicht unterhalb des Niveaus des Corona-Geschäftsjahrs 2020/21.

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