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Bayerns Brauer dank Hellbier im Plus
Brauwirtschaft

Bayerns Brauer dank Hellbier im Plus

Die Brauereien aus Bayern erzielten beim Bierabsatz 2021 ein Plus von 2,1 Prozent (+480.000 Hektoliter) gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden rund 23,3 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, meldet der Bayerische Brauerbund. Die Brauwirtschaft in den anderen Bundesländern musste dagegen durchweg ein Absatzminus hinnehmen. Insgesamt ging der Bierabsatz in Deutschland 2021 um 2,2 Prozent zurück (wir berichteten).

Die Verluste im Inlandsabsatz seien in Bayern durch den anhaltenden Trend zum bayerischen Hellen und durch ein Allzeithoch beim Bierexport aufgefangen worden. Laut Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, gewinnt das bayerische Helle vor allem außerhalb Bayerns Marktanteile auf Kosten von Pils. Die Exporterfolge insbesondere in Drittländer seien vor allem den Weißbieren und anderen Bierspezialitäten mit bayerischem Absender zu verdanken.

Gesamtbierabsatz Bayern von 1993 bis 2021
Grafik: Bayerischer Brauerbund

Die allgemeine Lage der Branche spiegele jedoch lediglich einen Mittelwert wider, hinter dem sich viele einzelbetriebliche Schicksale verbergen, erläutert Schneider. So hätten mittlerweile fünf weitere bayerische Traditionsbrauereien coronabedingt aufgeben müssen und den Braubetrieb eingestellt.

Planungssicherheit gefordert

Zu den Absatzverlusten durch ausgefallene Veranstaltungen und andere Pandemiemaßnahmen seien enorm steigende Kosten gekommen: „Rohstoffe, Verpackungen, Energie, Logistik und sogar Etiketten und Kronenkorken verzeichneten in kürzester Zeit gewaltige Preisanstiege, sodass von manchen Brauereien angekündigte Preiserhöhungen zum Frühjahr bereits heute von den Kosten eingeholt wurden“, sagt Schneider.

Schneider fordert von der Politik Planungssicherheit: „Es wird herausfordernd sein, nach der Pandemie gerade im Gastgewerbe wieder Tritt zu fassen. Ob die Menschen auf die Einladung zum Besuch eines Volksfestes oder größerer Veranstaltungen wieder mit Unbefangenheit und Freude reagieren, ist alles andere als sicher.“ Die notwendige Sicherheit in der Planung und Durchführung der Veranstaltungen sei jedoch eine Grundvoraussetzung, um zur Normalität zurückfinden, so Schneider.

Wie sich der Biermarkt in Bayern in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, lesen Sie in unsere großen Bierserie „Bier-Länder-Report“.

Teil 8 der Serie „Der Biermarkt in Bayern“ finden Sie hier


 

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Brauwirtschaft

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Die Brauereien aus Bayern erzielten beim Bierabsatz 2021 ein Plus von 2,1 Prozent (+480.000 Hektoliter) gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden rund 23,3 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, meldet der Bayerische Brauerbund. Die Brauwirtschaft in den anderen Bundesländern musste dagegen durchweg ein Absatzminus hinnehmen. Insgesamt ging der Bierabsatz in Deutschland 2021 um 2,2 Prozent zurück (wir berichteten).

Die Verluste im Inlandsabsatz seien in Bayern durch den anhaltenden Trend zum bayerischen Hellen und durch ein Allzeithoch beim Bierexport aufgefangen worden. Laut Georg Schneider, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, gewinnt das bayerische Helle vor allem außerhalb Bayerns Marktanteile auf Kosten von Pils. Die Exporterfolge insbesondere in Drittländer seien vor allem den Weißbieren und anderen Bierspezialitäten mit bayerischem Absender zu verdanken.

Gesamtbierabsatz Bayern von 1993 bis 2021
Grafik: Bayerischer Brauerbund

Die allgemeine Lage der Branche spiegele jedoch lediglich einen Mittelwert wider, hinter dem sich viele einzelbetriebliche Schicksale verbergen, erläutert Schneider. So hätten mittlerweile fünf weitere bayerische Traditionsbrauereien coronabedingt aufgeben müssen und den Braubetrieb eingestellt.

Planungssicherheit gefordert

Zu den Absatzverlusten durch ausgefallene Veranstaltungen und andere Pandemiemaßnahmen seien enorm steigende Kosten gekommen: „Rohstoffe, Verpackungen, Energie, Logistik und sogar Etiketten und Kronenkorken verzeichneten in kürzester Zeit gewaltige Preisanstiege, sodass von manchen Brauereien angekündigte Preiserhöhungen zum Frühjahr bereits heute von den Kosten eingeholt wurden“, sagt Schneider.

Schneider fordert von der Politik Planungssicherheit: „Es wird herausfordernd sein, nach der Pandemie gerade im Gastgewerbe wieder Tritt zu fassen. Ob die Menschen auf die Einladung zum Besuch eines Volksfestes oder größerer Veranstaltungen wieder mit Unbefangenheit und Freude reagieren, ist alles andere als sicher.“ Die notwendige Sicherheit in der Planung und Durchführung der Veranstaltungen sei jedoch eine Grundvoraussetzung, um zur Normalität zurückfinden, so Schneider.

Wie sich der Biermarkt in Bayern in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, lesen Sie in unsere großen Bierserie „Bier-Länder-Report“.

Teil 8 der Serie „Der Biermarkt in Bayern“ finden Sie hier


 

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