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„Der Pool funktioniert nur, wenn alle mitmachen“
Flaschenpools

Pro Mehrweg empfiehlt Gemema-Pools

In den Wettbewerb der beiden Mehrwegflaschenpool-Betreiber Gemema und MPB kommt Bewegung: Nach dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Private Brauereien Bayern positioniert sich nun auch der Verband Pro Mehrweg klar für die Gemema und empfiehlt die Beteiligung an deren Mehrwegflaschenpools. Pro Mehrweg fordern außerdem bei dem Thema eine gemeinsame Vorgehensweise deutscher Brauereien. Dabei wird der ebenfalls neu am Markt positionierte MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft von Pro Mehrweg offenbar als wenig erfolgsversprechend eingestuft.

Gemema bereits erfolgreich gestartet

Nach Überzeugung von Pro Mehrweg wird ein aktiv gemanagtes und gesteuertes Mehrwegpoolsystem der deutschen Brauwirtschaft nur erfolgreich sein, wenn sich daran möglichst viele Brauereien, vor allem auch die großen Brauereigruppen, beteiligen. Die Gemema habe mit dem ersten, von ihr bereits gestarteten aktiv gemanagten 0,33-Liter-Longneckpool unter Beweis gestellt, dass dies möglich sei. In Kürze sollen weitere Gemema-Pools für andere Flaschengrößen an den Start gehen. Dies ermögliche die Gewinnung vieler Brauereien.

Der MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft, betreibe dagegen bislang kein aktives Poolsystem für eine in der deutschen Brauwirtschaft verwendete Mehrwegpoolflasche, heißt es. Bereits im letzten Jahr musste der MPB-Pool einen Rückschlag hinnehmen, als der Verband Private Brauereien Deutschland und der Verband Private Brauereien Bayern ihren Mitgliedern den Beitritt in die Gemema empfahlen (wir berichteten).


Hintergrund

Der MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft wurde kurz nach dem Start der Gemema 2020 vom Bayerischen Brauerbund, dem Brauereiverband NRW und der Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände gemeinsam mit den Brauereien Cölner Hofbräu Früh, Dithmarscher Brauerei, Hofbrauhaus Wolters, Bolten, Zötler und Schneider Weisse als Genossenschaft gegründet. Später schlossen sich die Brauereien Eichbaum und Dinkelacker-Schwaben Bräu sowie der Baden-Württembergischen Brauerbund an.

Der MPB war innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite Pool, der sich zum Mehrwegschutz formierte: Bereits zuvor gründeten die Unternehmen Bitburger Braugruppe, Krombacher, Radeberger Gruppe und Warsteiner mit der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) einen Mehrwegflaschenpool.

Der Unterschied beider Pools: Bei der MPB-Genossenschaft gehören die Poolflaschen der Genossenschaft und dürfen nur von den Mitgliedern befüllt werden. Bei der Gemema kann jeder im Markt die Flaschen verwenden, die Gesellschafter haben sich zur Poolpflege verpflichtet. Außerdem sind die Stimmrechte der Gesellschafter bei der Gemema je nach Hektoliteranteil unterschiedlich, bei der Genossenschaft hat jedes Mitglied die gleichen Stimmrechte, unabhängig von der Menge der Flaschen, die das Unternehmen in den Pool einbringt.

Eine Zusammenarbeit der beiden Pools kommt offenbar nicht in Frage. Verhandlungen hierzu sind gescheitert. Die Vertreter beider Pools hatten ihre Gespräche aufgrund unterschiedlichen Verständnisses einer branchenweiten Poollösung beendet.

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Pro Mehrweg empfiehlt Gemema-Pools

In den Wettbewerb der beiden Mehrwegflaschenpool-Betreiber Gemema und MPB kommt Bewegung: Nach dem Verband Private Brauereien Deutschland und dem Verband Private Brauereien Bayern positioniert sich nun auch der Verband Pro Mehrweg klar für die Gemema und empfiehlt die Beteiligung an deren Mehrwegflaschenpools. Pro Mehrweg fordern außerdem bei dem Thema eine gemeinsame Vorgehensweise deutscher Brauereien. Dabei wird der ebenfalls neu am Markt positionierte MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft von Pro Mehrweg offenbar als wenig erfolgsversprechend eingestuft.

Gemema bereits erfolgreich gestartet

Nach Überzeugung von Pro Mehrweg wird ein aktiv gemanagtes und gesteuertes Mehrwegpoolsystem der deutschen Brauwirtschaft nur erfolgreich sein, wenn sich daran möglichst viele Brauereien, vor allem auch die großen Brauereigruppen, beteiligen. Die Gemema habe mit dem ersten, von ihr bereits gestarteten aktiv gemanagten 0,33-Liter-Longneckpool unter Beweis gestellt, dass dies möglich sei. In Kürze sollen weitere Gemema-Pools für andere Flaschengrößen an den Start gehen. Dies ermögliche die Gewinnung vieler Brauereien.

Der MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft, betreibe dagegen bislang kein aktives Poolsystem für eine in der deutschen Brauwirtschaft verwendete Mehrwegpoolflasche, heißt es. Bereits im letzten Jahr musste der MPB-Pool einen Rückschlag hinnehmen, als der Verband Private Brauereien Deutschland und der Verband Private Brauereien Bayern ihren Mitgliedern den Beitritt in die Gemema empfahlen (wir berichteten).


Hintergrund

Der MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft wurde kurz nach dem Start der Gemema 2020 vom Bayerischen Brauerbund, dem Brauereiverband NRW und der Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände gemeinsam mit den Brauereien Cölner Hofbräu Früh, Dithmarscher Brauerei, Hofbrauhaus Wolters, Bolten, Zötler und Schneider Weisse als Genossenschaft gegründet. Später schlossen sich die Brauereien Eichbaum und Dinkelacker-Schwaben Bräu sowie der Baden-Württembergischen Brauerbund an.

Der MPB war innerhalb kurzer Zeit bereits der zweite Pool, der sich zum Mehrwegschutz formierte: Bereits zuvor gründeten die Unternehmen Bitburger Braugruppe, Krombacher, Radeberger Gruppe und Warsteiner mit der Gesellschaft für Mehrweg-Management (Gemema) einen Mehrwegflaschenpool.

Der Unterschied beider Pools: Bei der MPB-Genossenschaft gehören die Poolflaschen der Genossenschaft und dürfen nur von den Mitgliedern befüllt werden. Bei der Gemema kann jeder im Markt die Flaschen verwenden, die Gesellschafter haben sich zur Poolpflege verpflichtet. Außerdem sind die Stimmrechte der Gesellschafter bei der Gemema je nach Hektoliteranteil unterschiedlich, bei der Genossenschaft hat jedes Mitglied die gleichen Stimmrechte, unabhängig von der Menge der Flaschen, die das Unternehmen in den Pool einbringt.

Eine Zusammenarbeit der beiden Pools kommt offenbar nicht in Frage. Verhandlungen hierzu sind gescheitert. Die Vertreter beider Pools hatten ihre Gespräche aufgrund unterschiedlichen Verständnisses einer branchenweiten Poollösung beendet.

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