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Foto Willy Schmidt
Paulaner

Geschäftsführer geht von Bord

Willy Schmidt, Geschäftsführer der Brauereien Hoepfner (Karlsruhe) und Schmucker (Mossautal), verlässt die Paulaner Brauerei Gruppe zum 31. Oktober 2023. Schmidt habe sich entschieden, einen Gang zurückzuschalten und seinen Vertrag zu beenden, heißt es. Seit 2007 führt er die Geschäfte von Schmucker, seit 2014 ist er außerdem Geschäftsführer der Brauerei Hoepfner. 

Der Weggang von Schmidt dürfte auch mit der neuen Unternehmensplanung zusammenhängen. Vor gut einem Jahr begann die Schörghuber Gruppe ihre Konzernstruktur umzubauen. In der hauseigenen Paulaner Gruppe, die die Schörghuber-Getränkeaktivitäten bündelt, heißt das Zauberwort neuerdings Transformation. „Die Märkte, in denen unsere Unternehmen agieren, sind dynamischer und herausfordernder denn je zuvor. Das erfordert mehr Agilität. Wir wollen dadurch nahe an unseren Kunden sein, Marktchancen flexibel nutzen und Wachstumspotenziale vollständig erschließen“, erläutert Florian Schörghuber, Co-CEO der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG.

Zeichen stehen auf Veränderung

Dass im Schörghuber-Reich die Zeichen auf Veränderung standen, wurde spätestens 2019 deutlich. Nico Nusmeier, der langjährige Heineken-Statthalter in München, kehrte als CEO der Schörghuber Gruppe an seine alte Wirkungsstätte zurück. Nusmeier, beinharter, aber kenntnisreicher Biermanager, dürfte inzwischen eine neue Sicht auf die Ertragslage der Gruppe gebracht haben. 

Dass es mit der Beschaulichkeit in der Unternehmenszentrale vorbei war, musste Dr. Jörg Lehmann im Frühjahr 2023 schmerzlich, wenn auch nach außen „im besten Einvernehmen“, zur Kenntnis nehmen. Nach fünf Jahren musste Lehmann, CEO und COO der Paulaner Brauerei und damals Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, gehen. Es habe unterschiedliche Auffassungen über die Frage gegeben, wie das angestrebte nachhaltig profitable Wachstum des Unternehmens zu erreichen sei und wie die Paulaner Brauerei Gruppe sich hierfür organisatorisch und personell bestmöglich aufstellen solle, heißt es. 

Nun verlässt auch der langjährige Geschäftsführer Willy Schmidt die Paulaner Gruppe. „16 Jahre lang durfte ich ein Teil der Privat-Brauerei Schmucker sein, fast 10 Jahre für Hoepfner arbeiten, mit den Teams viele Erfolge feiern und Auszeichnungen entgegennehmen. Die Zeit wird jedoch immer schnelllebiger, darum habe ich mich entschlossen, nun einen Gang zurückzuschalten, und zu sehen, wohin mein Weg mich führen wird“, sagt Schmidt. Er wolle nun die Prioritäten in seinem Leben neu setzen. Auch seine Ämter als Vorsitzender des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz werde er niederlegen.

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Willy Schmidt, Geschäftsführer der Brauereien Hoepfner (Karlsruhe) und Schmucker (Mossautal), verlässt die Paulaner Brauerei Gruppe zum 31. Oktober 2023. Schmidt habe sich entschieden, einen Gang zurückzuschalten und seinen Vertrag zu beenden, heißt es. Seit 2007 führt er die Geschäfte von Schmucker, seit 2014 ist er außerdem Geschäftsführer der Brauerei Hoepfner. 

Der Weggang von Schmidt dürfte auch mit der neuen Unternehmensplanung zusammenhängen. Vor gut einem Jahr begann die Schörghuber Gruppe ihre Konzernstruktur umzubauen. In der hauseigenen Paulaner Gruppe, die die Schörghuber-Getränkeaktivitäten bündelt, heißt das Zauberwort neuerdings Transformation. „Die Märkte, in denen unsere Unternehmen agieren, sind dynamischer und herausfordernder denn je zuvor. Das erfordert mehr Agilität. Wir wollen dadurch nahe an unseren Kunden sein, Marktchancen flexibel nutzen und Wachstumspotenziale vollständig erschließen“, erläutert Florian Schörghuber, Co-CEO der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG.

Zeichen stehen auf Veränderung

Dass im Schörghuber-Reich die Zeichen auf Veränderung standen, wurde spätestens 2019 deutlich. Nico Nusmeier, der langjährige Heineken-Statthalter in München, kehrte als CEO der Schörghuber Gruppe an seine alte Wirkungsstätte zurück. Nusmeier, beinharter, aber kenntnisreicher Biermanager, dürfte inzwischen eine neue Sicht auf die Ertragslage der Gruppe gebracht haben. 

Dass es mit der Beschaulichkeit in der Unternehmenszentrale vorbei war, musste Dr. Jörg Lehmann im Frühjahr 2023 schmerzlich, wenn auch nach außen „im besten Einvernehmen“, zur Kenntnis nehmen. Nach fünf Jahren musste Lehmann, CEO und COO der Paulaner Brauerei und damals Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, gehen. Es habe unterschiedliche Auffassungen über die Frage gegeben, wie das angestrebte nachhaltig profitable Wachstum des Unternehmens zu erreichen sei und wie die Paulaner Brauerei Gruppe sich hierfür organisatorisch und personell bestmöglich aufstellen solle, heißt es. 

Nun verlässt auch der langjährige Geschäftsführer Willy Schmidt die Paulaner Gruppe. „16 Jahre lang durfte ich ein Teil der Privat-Brauerei Schmucker sein, fast 10 Jahre für Hoepfner arbeiten, mit den Teams viele Erfolge feiern und Auszeichnungen entgegennehmen. Die Zeit wird jedoch immer schnelllebiger, darum habe ich mich entschlossen, nun einen Gang zurückzuschalten, und zu sehen, wohin mein Weg mich führen wird“, sagt Schmidt. Er wolle nun die Prioritäten in seinem Leben neu setzen. Auch seine Ämter als Vorsitzender des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz werde er niederlegen.

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