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Neues Management erhöht die Preise
Waldstadt Brauerei

Neues Management erhöht die Preise

Unter ihrer neuen Führung positioniert sich die Waldstadt Brauerei, Iserlohn, mit höherwertigen Produkten und dementsprechend gehobeneren Preisen als bisher am Markt. Wie das Management mitteilt, steigt der Preis für das Pils um zwei Euro pro Kasten, die Lagerbiere sollen künftig pro Kasten rund vier Euro mehr kosten. Die neuen Sorten werden sich in derselben Preiskategorie bewegen.

Die Waldstadt Brauerei war im September letzten Jahres in die Insolvenz gegangen. Zwölf Freunde aus verschiedenen Branchen haben inzwischen in den Erhalt des Sauerländer Unternehmens investiert. Vier von ihnen arbeiten seit dem Start im Februar neben ihren Hauptberufen aktiv unterstützend daran, die Brauerei zum Erfolg zu führen. 

In Vergangenheit zu knapp kalkuliert

Nach dem Einstieg sei bald offenkundig geworden, dass eine moderate Preiserhöhung nötig sei, teilt das neue Team mit. Bei der gründlichen Durchleuchtung der vergangenen Insolvenz habe der Finanzexperte festgestellt, dass die Waldstadt Brauerei früher zu knapp kalkuliert habe, erklärt Thomas Kritzler den Grund für die Preiserhöhung. „Das müssen wir zukunftssicherer machen“, so der Mitbesitzer.

„Wir denken, diese Erhöhung ist vertretbar. Vor allem, weil wir unsere neuen Bierkreationen wie Lager, Pale Ale, IPA (India Pale Ale) und Porter mit ganz besonderen, hochwertigen Zutaten brauen werden“, sagt sein Kollege, Biersommelier Nathaniel Stott. Die großen Brauereien mit industrieller Herstellung seien diesen Schritt in den letzten Wochen bereits wegen erhöhter Rohstoff- und Energiekosten gegangen. 

In höhere Qualität investieren

Aktuell arbeiten zwei Vollzeit-Mitarbeiter und zwei Aushilfen in der Brauerei. Oliver von Wrede ist seit über 20 Jahren Brauer. Er hat in Iserlohn mittlerweile zwei Insolvenzen mitgemacht: „Ich bin sehr froh, dass wir mit diesem neuen, engagierten Team durchstarten. Wir werden die bisherigen Biere weiter pflegen, mit zum Teil neuen, höherwertigeren Zutaten“, so von Wrede. 

Die Waldstadt Brauerei bietet aktuell Braukurse sowie Führungen mit Bierprobe an. Wer sein eigenes Bier mit individuellem Label brauen will, kann dies als sogenannter Gipsy-Brauer unter Anleitung tun. Die Waldstadt Akademie, ein Tag der offenen Tür sowie ein Bierfestival sind in Planung.

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Unter ihrer neuen Führung positioniert sich die Waldstadt Brauerei, Iserlohn, mit höherwertigen Produkten und dementsprechend gehobeneren Preisen als bisher am Markt. Wie das Management mitteilt, steigt der Preis für das Pils um zwei Euro pro Kasten, die Lagerbiere sollen künftig pro Kasten rund vier Euro mehr kosten. Die neuen Sorten werden sich in derselben Preiskategorie bewegen.

Die Waldstadt Brauerei war im September letzten Jahres in die Insolvenz gegangen. Zwölf Freunde aus verschiedenen Branchen haben inzwischen in den Erhalt des Sauerländer Unternehmens investiert. Vier von ihnen arbeiten seit dem Start im Februar neben ihren Hauptberufen aktiv unterstützend daran, die Brauerei zum Erfolg zu führen. 

In Vergangenheit zu knapp kalkuliert

Nach dem Einstieg sei bald offenkundig geworden, dass eine moderate Preiserhöhung nötig sei, teilt das neue Team mit. Bei der gründlichen Durchleuchtung der vergangenen Insolvenz habe der Finanzexperte festgestellt, dass die Waldstadt Brauerei früher zu knapp kalkuliert habe, erklärt Thomas Kritzler den Grund für die Preiserhöhung. „Das müssen wir zukunftssicherer machen“, so der Mitbesitzer.

„Wir denken, diese Erhöhung ist vertretbar. Vor allem, weil wir unsere neuen Bierkreationen wie Lager, Pale Ale, IPA (India Pale Ale) und Porter mit ganz besonderen, hochwertigen Zutaten brauen werden“, sagt sein Kollege, Biersommelier Nathaniel Stott. Die großen Brauereien mit industrieller Herstellung seien diesen Schritt in den letzten Wochen bereits wegen erhöhter Rohstoff- und Energiekosten gegangen. 

In höhere Qualität investieren

Aktuell arbeiten zwei Vollzeit-Mitarbeiter und zwei Aushilfen in der Brauerei. Oliver von Wrede ist seit über 20 Jahren Brauer. Er hat in Iserlohn mittlerweile zwei Insolvenzen mitgemacht: „Ich bin sehr froh, dass wir mit diesem neuen, engagierten Team durchstarten. Wir werden die bisherigen Biere weiter pflegen, mit zum Teil neuen, höherwertigeren Zutaten“, so von Wrede. 

Die Waldstadt Brauerei bietet aktuell Braukurse sowie Führungen mit Bierprobe an. Wer sein eigenes Bier mit individuellem Label brauen will, kann dies als sogenannter Gipsy-Brauer unter Anleitung tun. Die Waldstadt Akademie, ein Tag der offenen Tür sowie ein Bierfestival sind in Planung.

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