Die Neumarkter Lammsbräu meldet für das Geschäftsjahr 2025 Umsatz- und Absatzrückgänge. Die Erlöse sanken von 31,7 Millionen Euro auf 30,3 Millionen Euro, ein Rückgang um 4,4 Prozent.
Auch beim Absatz verzeichnete das Unternehmen Einbußen. Insgesamt wurden 219.458 Hektoliter Bio-Getränke verkauft (2024: 230.384 Hektoliter), ein Minus von 4,7 Prozent. Besonders deutlich fiel der Rückgang im Segment alkoholhaltiger Biere aus: Der Absatz sank von 73.251 Hektoliter auf 64.233 Hektoliter (–12,3 Prozent).
Stabiler entwickelte sich dagegen das Geschäft mit alkoholfreien Getränken. Der Ausstoß lag mit 155.255 Hektoliter nur leicht unter dem Vorjahreswert von 157.134 Hektoliter (–1,2 Prozent). Impulse kamen laut Unternehmen auch durch die Einführung der neuen Range „now Bio Sprizzz“.
Geschäftsführer Johannes Ehrnsperger verweist auf strukturelle Veränderungen im Biermarkt: „Der jährliche Pro-Kopf Konsum an Bier ist in Deutschland in den letzten dreißig Jahren von rund 136 Litern auf rund 88 Liter gesunken.[2] Anders ausgedrückt: Die Konsumgewohnheiten der Menschen haben sich stark und nachhaltig verändert.“ Als strategische Konsequenz setzt die Brauerei verstärkt auf alkoholfreie Produkte. „Heute machen die Alkoholfreien über 60 Prozent unseres Absatzes aus“, so Ehrnsperger.
Parallel investiert das Unternehmen in seine Produktion und baut ein neues Sudhaus. „Durch dieses Invest im mittleren einstelligen Millionenbereich haben unsere Braumeister zukünftig nochmals mehr Möglichkeiten und auch in Sachen Ressourceneinsparung sowie Klimaschutz machen wir damit einen Quantensprung“, erklärt Ehrnsperger. Das neue Sudhaus soll mindestens 30 bis 40 Prozent weniger Wärmeenergie benötigen.






















































































