Der gemeinwohlorientierte Limonadenhersteller Lemonaid will weiter wachsen und ändert dafür seine Gesellschaftsform von einer GmbH in eine AG. Die Aktiengesellschaft sei aber kein Selbstzweck, sondern der nächste Schritt, um als Social-Business-Pionier mehr Wirkung zu entfalten, teilt das Unternehmen mit.
„Wir werden nicht zur AG, um reich zu werden, sondern um reichlich umzuverteilen“, sagt Gründer Paul Bethke. Das Leitprinzip bleibe die fair gestaltete Wertschöpfung entlang der gesamten Kette. Es gehe nicht um klassischen Profit, sondern darum, nachhaltige Veränderung zu schaffen.
In der Vergangenheit machte Lemonaid unter anderem von sich reden, indem es die Abschaffung der rechtlich vorgeschriebenen Zuckermindestmenge für Limonade vorantrieb (2024) oder den Weg für das Sponsoring sozialer Einrichtungen durch Unternehmen ebnete (2025). Dieser Haltung solle auch die neue Unternehmensstruktur folgen, heißt es aus Hamburg. Daher werde der Aufsichtsrat auch nicht mit „klassischen Wirtschaftskarrieren“ besetzt, sondern divers mit Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Gesellschaft.
Das Gremium setzt sich zusammen aus Jackson Irvine aus dem Profifußball, der Aktivistin und Vereinsvorständin Aileen Puhlmann, dem Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Markus Beckmann und dem Unternehmer und Strategie-Experte Christoph Korittke. Paul Bethke führt Lemonaid in der Funktion des Vorstands operativ. Gemeinsam sollen sie ihre unterschiedlichen Perspektiven einbringen und Impulse für die Weiterentwicklung von Lemonaid geben.
























































































