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Krombacher kündigt eigenes Spezi an
Limo-Markt

Krombacher kündigt eigenes Spezi an

Krombacher erweitert sein alkoholfreies Angebot ab Frühjahr 2023 um den neuen Cola-Orange-Mix „Krombacher Spezi“. Dafür schließt die Brauerei eine langfristige Partnerschaft mit dem Augsburger Brauhaus Riegele als Lizenzgeber der Spezi-Markenrechte.

Die Neuheit sei „eine ideale Ergänzung unseres Sortiments sowie ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, unser alkoholfreies Portfolio weiter zu stärken“, sagt Uwe Riehs, Marketing-Geschäftsführer der Krombacher Brauerei. Krombacher Spezi wird auf der bekannten Original-Rezeptur basieren, sie soll aber um eine fruchtig-frische Note ergänzt werden.

Die Limonade werde in einem „modernen, lebensfrohen“ Design in den Markt starten, teilt das Unternehmen mit. Der Launch soll ab Frühjahr mit Werbemaßnahmen – vor allem im digitalen Umfeld – in den Kernabsatzgebieten von Krombacher begleitet werden. Krombacher Spezi wird sowohl im Handel als auch in der Gastronomie erhältlich sein.

Riegele und Paulaner streiten weiter um Markenrechte

Inzwischen geht der Markenrechtsstreit zwischen Riegele und der Paulaner Brauerei in die nächste Runde. Riegele hatte Paulaner 1974 gegen eine einmalige Gebühr gestattet, den Namen „Spezi“ zu nutzen, fordert nun aber die Zahlung der heute üblichen Lizenzgebühr. Anfang Oktober entschied das Landgericht München zugunsten von Paulaner, doch Riegele hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Nun wird das Oberlandesgericht sich damit befassen müssen.

In der Angelegenheit geht es um sehr viel Geld: Laut Angaben des Landgerichts München produziert Paulaner jährlich etwa 900.000 Hektoliter seines Spezis. Riegele stünden bei dieser Menge jährlich 4,5 bis 5 Millionen Euro an Lizenzgebühren zu. Die Brauerei hat das Warenzeichen „Spezi“ bereits in den 1950er Jahren schützen lassen. Seit 1977 füllen acht Unternehmen im sogenannten „Spezi-Verbund“ die Marke in Lizenz ab. Einzig Paulaner bringt die Marke unter dem eigenen Markendach heraus.

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Krombacher kündigt eigenes Spezi an

Krombacher erweitert sein alkoholfreies Angebot ab Frühjahr 2023 um den neuen Cola-Orange-Mix „Krombacher Spezi“. Dafür schließt die Brauerei eine langfristige Partnerschaft mit dem Augsburger Brauhaus Riegele als Lizenzgeber der Spezi-Markenrechte.

Die Neuheit sei „eine ideale Ergänzung unseres Sortiments sowie ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, unser alkoholfreies Portfolio weiter zu stärken“, sagt Uwe Riehs, Marketing-Geschäftsführer der Krombacher Brauerei. Krombacher Spezi wird auf der bekannten Original-Rezeptur basieren, sie soll aber um eine fruchtig-frische Note ergänzt werden.

Die Limonade werde in einem „modernen, lebensfrohen“ Design in den Markt starten, teilt das Unternehmen mit. Der Launch soll ab Frühjahr mit Werbemaßnahmen – vor allem im digitalen Umfeld – in den Kernabsatzgebieten von Krombacher begleitet werden. Krombacher Spezi wird sowohl im Handel als auch in der Gastronomie erhältlich sein.

Riegele und Paulaner streiten weiter um Markenrechte

Inzwischen geht der Markenrechtsstreit zwischen Riegele und der Paulaner Brauerei in die nächste Runde. Riegele hatte Paulaner 1974 gegen eine einmalige Gebühr gestattet, den Namen „Spezi“ zu nutzen, fordert nun aber die Zahlung der heute üblichen Lizenzgebühr. Anfang Oktober entschied das Landgericht München zugunsten von Paulaner, doch Riegele hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Nun wird das Oberlandesgericht sich damit befassen müssen.

In der Angelegenheit geht es um sehr viel Geld: Laut Angaben des Landgerichts München produziert Paulaner jährlich etwa 900.000 Hektoliter seines Spezis. Riegele stünden bei dieser Menge jährlich 4,5 bis 5 Millionen Euro an Lizenzgebühren zu. Die Brauerei hat das Warenzeichen „Spezi“ bereits in den 1950er Jahren schützen lassen. Seit 1977 füllen acht Unternehmen im sogenannten „Spezi-Verbund“ die Marke in Lizenz ab. Einzig Paulaner bringt die Marke unter dem eigenen Markendach heraus.

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