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„Ein Alleingang beim Pfand ist kontraproduktiv“
Mehrweg-Pfand

„Ein Alleingang ist kontraproduktiv“

Bereits Ende August forderte der Bundesverband privater Brauereien ein höheres Pfand für Bierkisten und Flaschen. Aktuell hat der Mineralbrunnen Rhodius die Mehrweg-Debatte mit einer Pfanderhöhung im Alleingang neu befeuert (wir berichteten). Droht dem Mehrwegsystem der Kollaps? Getränke News sprach mit Günther Guder, Vorsitzender des Verbands „Pro Mehrweg e.V“.


Getränke News: Die 2007 gestartete Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ ist heute aktueller denn je. Die Menschen sind für Mehrweg sensibilisiert. Dennoch sinkt die Mehrwegquote weiter. Woran liegt das?

Guder: Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass etwa 50 Prozent der Verbraucher nicht zwischen Einweg und Mehrweg unterscheiden können. So führt beispielsweise das für PET-Einwegflaschen gezahlte Pfand zu der Annahme, dass es sich um Mehrwegflaschen handelt. Zum Sinken der Quote beigetragen haben auch die Discounter. Seit 2003 gibt es dort Mineralwasser in der 1,5-Liter-PET-Einwegflasche für 19 Cent. Auch die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes ab 2007 änderte an dem Preis nichts.

Getränke News: Hat die eingeführte Kennzeichnungspflicht nichts gebracht?

Guder: Seit dem 1.1.2019 haben wir zwar eine Kennzeichnungspflicht von Einweg- und Mehrwegverpackungen am Ort des Verkaufs. Allerdings gibt es immer noch bedeutende Marktteilnehmer, die nicht gesetzeskonform deklarieren. Das muss dringend abgestellt werden. Ebenso gehört für mich eine generelle Kennzeichnungspflicht auf dem Produkt zu den Forderungen an das Umweltministerium.

Getränke News: Mehrweg-Individualgebinde haben beim Bier zu einem Flaschenchaos geführt. Nun legen die Brunnen mit immer mehr Individualgebinden nach. Ist das System noch zu retten?

Guder: Tatsache ist: Die meisten Mehrweg-Bier- und-Mineralwasserflaschen sind nach wie vor Poolflaschen. Im Bereich der Mineralbrunnen dürften GDB-Poolgebinde einen Anteil von rund 70 Prozent erreichen. Und gerade die neu vorgestellte GDB-Mehrweg-Glasflasche ist sehr attraktiv und eine gute Alternative zu Individualflaschen. Sie ist vor dem Hintergrund der aktuellen Klima-Debatten günstiger denn je und ein zusätzliches Verkaufsargument. 

Immerhin handelt es sich bei den Individualflaschen um Mehrwegflaschen mit hohen Umlaufzahlen, die meist regional begrenzt distribuiert werden.

Getränke News: Bei Rhodius ist man davon überzeugt, dass höhere Pfandsätze das Funktionieren des Mehrwegsystems verbessern und hat gleich mal den Anfang gemacht. Ist das die Lösung?

Guder: Die Verbände der Getränkehersteller sowie des Getränkefachgroß- und -einzelhandels haben in der Vergangenheit in vorbildlicher Weise für einheitliche Pfandsätze im Getränkemarkt gesorgt. Im angesprochenen Beispiel halte ich es für besonders problematisch, dass ein Unternehmen einseitig und ohne jegliche Vorgespräche diese Situation herbeiführt, dessen Seniorchef gleichzeitig als Vorsitzender eines Branchenverbandes agiert, der eigentlich partnerschaftliche Gespräche darüber führen sollte. Hinzu kommt, dass es derzeit keinerlei Signale dieser Art aus anderen Häusern gibt. 

Klar ist: Jegliche Alleingänge, sowohl bei Brauereien als auch bei AfG-Herstellern bzw. Mineralbrunnen, sind kontraproduktiv und führen zu erheblichen Problemen in der Sphäre des Getränkegroß- und -einzelhandels. Zum Beispiel im Handling auf den Höfen, im gesamten Warenwirtschaftssystem und nicht zuletzt bei der Kapitalbindung. Auch der Abstand zwischen Einweg- und Mehrwegpfandsätzen und zu den jeweiligen Wiederbeschaffungswerten spielt eine wichtige Rolle.

Getränke News: Welche Maßnahmen zur Stärkung des Mehrweg-Systems halten Sie für sinnvoll?

Guder: Ich sehe einerseits organisatorische und andererseits gesetzliche Maßnahmen. Gesetzlich könnte eine Lenkungsabgabe auf Einweg eingeführt werden, die wir in der Mehrweg-Allianz ja schon länger fordern. Dass eine solche Abgabe ihre Wirkung bei PET-Einweg oder Dosen nicht verfehlen wird, hat das Beispiel Alkopops ja deutlich gezeigt. So könnten dann auch der Dauerniedrigpreis bei Mineralwasser eingeebnet und gleichzeitig Mehrweg-Projekte bei mittelständischen Herstellern gefördert werden.

Auch könnte ich mir zusätzlich steuerliche Anreize oder Entlastungen bei Mehrwegsystemen vorstellen.

Getränke News: Und organisatorisch?

Guder: Wir haben vor zwei Jahren innerhalb des Arbeitskreises Mehrweg bei GS-1 Germany einvernehmlich über Maßnahmen im Bierbereich gesprochen, die zu Verbesserungen in der gesamten logistischen Kette führen können. Die gilt es konsequent umzusetzen und einzuhalten. Vieles kann dabei über den Einsatz von neutralen Leergut-Ersatzgebinden gesteuert werden. 

Ein Beispiel: Sixpacks werden heute meist in einem Markenkasten in die Filialen geliefert. Die Mitarbeiter stellen dann die Sixpacks in die Regale, der leere Markenkasten kommt zur Leergutannahme. Dort wird er im Laufe des Tages wahllos mit zurückgegebenen Flaschen bestückt. Die Folge: ein hoher Fremdflaschenanteil in den Markenkästen.

Ein neutrales Tray wäre in der Lage, nach der Anlieferung der Sixpacks dann auch wieder die unterschiedlichen Einzelflaschen aufzunehmen. Durch eine anschließend bezahlte Dienstleistung des Getränkefachgroßhandels könnten dann die Einzelflaschen wieder den richtigen Markenkästen zugeordnet werden. Die Folge wären eine erhebliche Verringerung von Fremdflaschen in den Kästen und weniger Transporte. 

Getränke News: Wann kommt die Lenkungsabgabe auf Einweg-Verpackungen?

Guder: Ich hoffe möglichst schnell. Der Bundesrat hat ja aktuell die Bundesregierung aufgefordert, mehr zur Stützung und Förderung von Mehrweg zu tun. Wir stehen für Gespräche auf allen politischen Ebenen gerne zur Verfügung und werden natürlich aktiv vorgehen.

Getränke News: Ist Mehrweg noch zu retten?

Guder: Von Rettung würde ich überhaupt nicht sprechen. Mehrweg hat Zukunft! Mehrweg steht in herausgehobener Position an erster Stelle der seit Jahren, auch in Deutschland, geltenden Abfallhierarchie „Vermeidung vor Verwertung“. Letztlich ist Mehrweg auch Klimaschutz und verfolgt damit die gleichen Ziele wie die Fridays-for-Future-Bewegung. 


Unser Gesprächspartner

Günther Guder (66) stand mehr als 23 Jahre an der Spitze des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH-Bundesverbands). Zum 31. Juli verabschiedet er sich aus dieser Position in den Ruhestand, bleibt jedoch Vorstand und Geschäftsführer des Verbands „Pro Mehrweg“.

Guder begann seine Karriere 1978 als Prokurist bei der Brau-Ring Kooperation. Es folgten verschiedene Führungspositionen in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing beim Einbecker Brauhaus, der Licher Privatbrauerei und bei Dinckelacker.

1996 wurde der Diplombetriebswirt Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Vereins Pro Mehrweg, gleichzeitig trat er als Hauptgeschäftsführer des GFGH-Bundesverbands an.

Mit dem Abschluss der Neustrukturierung und Zentralisierung des Bundesverbands wurde er 2004 dessen alleiniger geschäftsführender Vorstand. Im selben Jahr übernahm er auch als Vizepräsident Verantwortung beim Cegrobb, dem Zusammenschluss der Verbände des GFGHs auf europäischer Ebene. Seit 2011 steht er diesem als Präsident vor.


Verband „Pro Mehrweg“

Der 1983 gegründete Verband tritt überall dort für den Einsatz von Mehrweggebinden ein, wo sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Konkret will er den Einsatz von Mehrweg-Getränkeverpackungen bei Getränkeherstellern sowie im Groß- und Einzelhandel fördern. Um zudem auch Konsumenten von den Vorteilen von Mehrweg zu überzeugen, pflegt der Verein den Dialog mit relevanten Gruppen der Öffentlichkeit.

Zu den Aufgaben gehört nach Auskunft von Pro Mehrweg ebenfalls die Beratung der gesetzgebenden und ausführenden Organe auf europäischer, bundesdeutscher und Länderebene in Bezug auf juristische, ökologische und ökonomische Fragen und Entscheidungen, wie z.B. die Verpackungsverordnung oder das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Mitglieder von Pro Mehrweg sind Unternehmen und Verbände aus der Getränkeindustrie, dem Getränkefachgroß- und -einzelhandel sowie der Zulieferindustrie.

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„Ein Alleingang beim Pfand ist kontraproduktiv“
Mehrweg-Pfand

„Ein Alleingang ist kontraproduktiv“

Bereits Ende August forderte der Bundesverband privater Brauereien ein höheres Pfand für Bierkisten und Flaschen. Aktuell hat der Mineralbrunnen Rhodius die Mehrweg-Debatte mit einer Pfanderhöhung im Alleingang neu befeuert (wir berichteten). Droht dem Mehrwegsystem der Kollaps? Getränke News sprach mit Günther Guder, Vorsitzender des Verbands „Pro Mehrweg e.V“.


Getränke News: Die 2007 gestartete Kampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“ ist heute aktueller denn je. Die Menschen sind für Mehrweg sensibilisiert. Dennoch sinkt die Mehrwegquote weiter. Woran liegt das?

Guder: Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass etwa 50 Prozent der Verbraucher nicht zwischen Einweg und Mehrweg unterscheiden können. So führt beispielsweise das für PET-Einwegflaschen gezahlte Pfand zu der Annahme, dass es sich um Mehrwegflaschen handelt. Zum Sinken der Quote beigetragen haben auch die Discounter. Seit 2003 gibt es dort Mineralwasser in der 1,5-Liter-PET-Einwegflasche für 19 Cent. Auch die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes ab 2007 änderte an dem Preis nichts.

Getränke News: Hat die eingeführte Kennzeichnungspflicht nichts gebracht?

Guder: Seit dem 1.1.2019 haben wir zwar eine Kennzeichnungspflicht von Einweg- und Mehrwegverpackungen am Ort des Verkaufs. Allerdings gibt es immer noch bedeutende Marktteilnehmer, die nicht gesetzeskonform deklarieren. Das muss dringend abgestellt werden. Ebenso gehört für mich eine generelle Kennzeichnungspflicht auf dem Produkt zu den Forderungen an das Umweltministerium.

Getränke News: Mehrweg-Individualgebinde haben beim Bier zu einem Flaschenchaos geführt. Nun legen die Brunnen mit immer mehr Individualgebinden nach. Ist das System noch zu retten?

Guder: Tatsache ist: Die meisten Mehrweg-Bier- und-Mineralwasserflaschen sind nach wie vor Poolflaschen. Im Bereich der Mineralbrunnen dürften GDB-Poolgebinde einen Anteil von rund 70 Prozent erreichen. Und gerade die neu vorgestellte GDB-Mehrweg-Glasflasche ist sehr attraktiv und eine gute Alternative zu Individualflaschen. Sie ist vor dem Hintergrund der aktuellen Klima-Debatten günstiger denn je und ein zusätzliches Verkaufsargument. 

Immerhin handelt es sich bei den Individualflaschen um Mehrwegflaschen mit hohen Umlaufzahlen, die meist regional begrenzt distribuiert werden.

Getränke News: Bei Rhodius ist man davon überzeugt, dass höhere Pfandsätze das Funktionieren des Mehrwegsystems verbessern und hat gleich mal den Anfang gemacht. Ist das die Lösung?

Guder: Die Verbände der Getränkehersteller sowie des Getränkefachgroß- und -einzelhandels haben in der Vergangenheit in vorbildlicher Weise für einheitliche Pfandsätze im Getränkemarkt gesorgt. Im angesprochenen Beispiel halte ich es für besonders problematisch, dass ein Unternehmen einseitig und ohne jegliche Vorgespräche diese Situation herbeiführt, dessen Seniorchef gleichzeitig als Vorsitzender eines Branchenverbandes agiert, der eigentlich partnerschaftliche Gespräche darüber führen sollte. Hinzu kommt, dass es derzeit keinerlei Signale dieser Art aus anderen Häusern gibt. 

Klar ist: Jegliche Alleingänge, sowohl bei Brauereien als auch bei AfG-Herstellern bzw. Mineralbrunnen, sind kontraproduktiv und führen zu erheblichen Problemen in der Sphäre des Getränkegroß- und -einzelhandels. Zum Beispiel im Handling auf den Höfen, im gesamten Warenwirtschaftssystem und nicht zuletzt bei der Kapitalbindung. Auch der Abstand zwischen Einweg- und Mehrwegpfandsätzen und zu den jeweiligen Wiederbeschaffungswerten spielt eine wichtige Rolle.

Getränke News: Welche Maßnahmen zur Stärkung des Mehrweg-Systems halten Sie für sinnvoll?

Guder: Ich sehe einerseits organisatorische und andererseits gesetzliche Maßnahmen. Gesetzlich könnte eine Lenkungsabgabe auf Einweg eingeführt werden, die wir in der Mehrweg-Allianz ja schon länger fordern. Dass eine solche Abgabe ihre Wirkung bei PET-Einweg oder Dosen nicht verfehlen wird, hat das Beispiel Alkopops ja deutlich gezeigt. So könnten dann auch der Dauerniedrigpreis bei Mineralwasser eingeebnet und gleichzeitig Mehrweg-Projekte bei mittelständischen Herstellern gefördert werden.

Auch könnte ich mir zusätzlich steuerliche Anreize oder Entlastungen bei Mehrwegsystemen vorstellen.

Getränke News: Und organisatorisch?

Guder: Wir haben vor zwei Jahren innerhalb des Arbeitskreises Mehrweg bei GS-1 Germany einvernehmlich über Maßnahmen im Bierbereich gesprochen, die zu Verbesserungen in der gesamten logistischen Kette führen können. Die gilt es konsequent umzusetzen und einzuhalten. Vieles kann dabei über den Einsatz von neutralen Leergut-Ersatzgebinden gesteuert werden. 

Ein Beispiel: Sixpacks werden heute meist in einem Markenkasten in die Filialen geliefert. Die Mitarbeiter stellen dann die Sixpacks in die Regale, der leere Markenkasten kommt zur Leergutannahme. Dort wird er im Laufe des Tages wahllos mit zurückgegebenen Flaschen bestückt. Die Folge: ein hoher Fremdflaschenanteil in den Markenkästen.

Ein neutrales Tray wäre in der Lage, nach der Anlieferung der Sixpacks dann auch wieder die unterschiedlichen Einzelflaschen aufzunehmen. Durch eine anschließend bezahlte Dienstleistung des Getränkefachgroßhandels könnten dann die Einzelflaschen wieder den richtigen Markenkästen zugeordnet werden. Die Folge wären eine erhebliche Verringerung von Fremdflaschen in den Kästen und weniger Transporte. 

Getränke News: Wann kommt die Lenkungsabgabe auf Einweg-Verpackungen?

Guder: Ich hoffe möglichst schnell. Der Bundesrat hat ja aktuell die Bundesregierung aufgefordert, mehr zur Stützung und Förderung von Mehrweg zu tun. Wir stehen für Gespräche auf allen politischen Ebenen gerne zur Verfügung und werden natürlich aktiv vorgehen.

Getränke News: Ist Mehrweg noch zu retten?

Guder: Von Rettung würde ich überhaupt nicht sprechen. Mehrweg hat Zukunft! Mehrweg steht in herausgehobener Position an erster Stelle der seit Jahren, auch in Deutschland, geltenden Abfallhierarchie „Vermeidung vor Verwertung“. Letztlich ist Mehrweg auch Klimaschutz und verfolgt damit die gleichen Ziele wie die Fridays-for-Future-Bewegung. 


Unser Gesprächspartner

Günther Guder (66) stand mehr als 23 Jahre an der Spitze des Bundesverbands des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH-Bundesverbands). Zum 31. Juli verabschiedet er sich aus dieser Position in den Ruhestand, bleibt jedoch Vorstand und Geschäftsführer des Verbands „Pro Mehrweg“.

Guder begann seine Karriere 1978 als Prokurist bei der Brau-Ring Kooperation. Es folgten verschiedene Führungspositionen in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing beim Einbecker Brauhaus, der Licher Privatbrauerei und bei Dinckelacker.

1996 wurde der Diplombetriebswirt Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Vereins Pro Mehrweg, gleichzeitig trat er als Hauptgeschäftsführer des GFGH-Bundesverbands an.

Mit dem Abschluss der Neustrukturierung und Zentralisierung des Bundesverbands wurde er 2004 dessen alleiniger geschäftsführender Vorstand. Im selben Jahr übernahm er auch als Vizepräsident Verantwortung beim Cegrobb, dem Zusammenschluss der Verbände des GFGHs auf europäischer Ebene. Seit 2011 steht er diesem als Präsident vor.


Verband „Pro Mehrweg“

Der 1983 gegründete Verband tritt überall dort für den Einsatz von Mehrweggebinden ein, wo sie ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. Konkret will er den Einsatz von Mehrweg-Getränkeverpackungen bei Getränkeherstellern sowie im Groß- und Einzelhandel fördern. Um zudem auch Konsumenten von den Vorteilen von Mehrweg zu überzeugen, pflegt der Verein den Dialog mit relevanten Gruppen der Öffentlichkeit.

Zu den Aufgaben gehört nach Auskunft von Pro Mehrweg ebenfalls die Beratung der gesetzgebenden und ausführenden Organe auf europäischer, bundesdeutscher und Länderebene in Bezug auf juristische, ökologische und ökonomische Fragen und Entscheidungen, wie z.B. die Verpackungsverordnung oder das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Mitglieder von Pro Mehrweg sind Unternehmen und Verbände aus der Getränkeindustrie, dem Getränkefachgroß- und -einzelhandel sowie der Zulieferindustrie.

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