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Bierpreis-Schlacht in Sachsen
Biermarkt

Bierpreis-Schlacht in Sachsen

In keinem anderen Bundesland tobt in dieser Woche eine solche Preisschlacht wie in Sachsen. Die Markenschwelle von 10 Euro wird allerorts deutlich unterschritten, viele Regionalmarken sind unter die 9-Euro gerutscht. 

Drei Kästen für 12 Euro

Neuer Tiefpunkt: Beim „Netto mit Scottie“ gibt es drei 20er-Halbliter-Kästen Stier-Bier für 12 Euro. Gebraut wird es von Darguner-Brauerei, eine 100-prozentigen Tochter der dänischen Harboes-Gruppe. Der Handel macht sich in Sachsen die Sortenbeliebtheit von Bieren Pilsener Brauart zu Nutze, die bei 65 Prozent der Verwender erste Wahl sind.

Im Visier der preisaggressiven Aktionspreise sehen Branchenbeobachter die Oetker-Marken Ur-Krostitzer, Radeberger, Freiberger und Sternburger, die gemeinsam rund 30 Prozent Markanteil in Sachsen ausmachen. Ur-Krostitzer konnte als regionaler Shootingstar der letzten Jahre auch wegen der verbraucherattraktiven Preisstrategie die Ausstoßschwelle von einer Million Hektoliter nehmen.

50 Prozent Rabatt bei Hasseröder

Während Hasseröder als Mengenbeschleuniger von AB Inbev aktuell beim gelben Netto eine 50-prozentige Rabattierung erfährt und für 7 Euro zu haben ist, hat der Handel die Biere der dänischen Carlsberg-Gruppe mit seinem jüngst erworbenen Standort in Wernesgrün neu eingepreist. Neben den Konzernmarken Holsten und Lübzer ist nun auch Wernesgrüner deutlich unter die 9-Euro-Schwelle und damit auf Konsumbier-Niveau gerutscht.

Oettinger für 4,80 Euro zu haben

Dort lässt der Handel aktuell auch Feldschlösschen aus Dresden aufblitzen. Die Preiseinstiegsmarken Sternburg und Sachsengold aus Zwickau waren unlängst für 5,80 Euro zu haben, Oettinger landet bei Kaufland für 4,80 Euro im Einkaufswagen. Ob sich die geplante Bierpreiserhöhung 2022 allein bei den Oetker Marken wiederfinden wird, bleibt nach der Ankündigung der Radeberger Gruppe fraglich. Der sächsische Biermarkt leidet weiterhin unter Überkapazitäten der großen Player. Die sächsischen Verbraucher gelten angesichts des allgemeinen Preisbildes als besonders preissensibel.

Mehr über die Entwicklung im Biermarkt Sachsen lesen Sie in unsere großen Serie „Bier-Länder-Report“. Zum Artikel geht es hier.

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Bierpreis-Schlacht in Sachsen
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Bierpreis-Schlacht in Sachsen

In keinem anderen Bundesland tobt in dieser Woche eine solche Preisschlacht wie in Sachsen. Die Markenschwelle von 10 Euro wird allerorts deutlich unterschritten, viele Regionalmarken sind unter die 9-Euro gerutscht. 

Drei Kästen für 12 Euro

Neuer Tiefpunkt: Beim „Netto mit Scottie“ gibt es drei 20er-Halbliter-Kästen Stier-Bier für 12 Euro. Gebraut wird es von Darguner-Brauerei, eine 100-prozentigen Tochter der dänischen Harboes-Gruppe. Der Handel macht sich in Sachsen die Sortenbeliebtheit von Bieren Pilsener Brauart zu Nutze, die bei 65 Prozent der Verwender erste Wahl sind.

Im Visier der preisaggressiven Aktionspreise sehen Branchenbeobachter die Oetker-Marken Ur-Krostitzer, Radeberger, Freiberger und Sternburger, die gemeinsam rund 30 Prozent Markanteil in Sachsen ausmachen. Ur-Krostitzer konnte als regionaler Shootingstar der letzten Jahre auch wegen der verbraucherattraktiven Preisstrategie die Ausstoßschwelle von einer Million Hektoliter nehmen.

50 Prozent Rabatt bei Hasseröder

Während Hasseröder als Mengenbeschleuniger von AB Inbev aktuell beim gelben Netto eine 50-prozentige Rabattierung erfährt und für 7 Euro zu haben ist, hat der Handel die Biere der dänischen Carlsberg-Gruppe mit seinem jüngst erworbenen Standort in Wernesgrün neu eingepreist. Neben den Konzernmarken Holsten und Lübzer ist nun auch Wernesgrüner deutlich unter die 9-Euro-Schwelle und damit auf Konsumbier-Niveau gerutscht.

Oettinger für 4,80 Euro zu haben

Dort lässt der Handel aktuell auch Feldschlösschen aus Dresden aufblitzen. Die Preiseinstiegsmarken Sternburg und Sachsengold aus Zwickau waren unlängst für 5,80 Euro zu haben, Oettinger landet bei Kaufland für 4,80 Euro im Einkaufswagen. Ob sich die geplante Bierpreiserhöhung 2022 allein bei den Oetker Marken wiederfinden wird, bleibt nach der Ankündigung der Radeberger Gruppe fraglich. Der sächsische Biermarkt leidet weiterhin unter Überkapazitäten der großen Player. Die sächsischen Verbraucher gelten angesichts des allgemeinen Preisbildes als besonders preissensibel.

Mehr über die Entwicklung im Biermarkt Sachsen lesen Sie in unsere großen Serie „Bier-Länder-Report“. Zum Artikel geht es hier.

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