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Warsteiner weiter im Sinkflug
Bilanz 2021

Warsteiner leicht im Minus

Die Warsteiner Brauerei meldet für 2021 einen leichten Rückgang im In- und Ausland von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zahlen zum Inlandsabsatz nennt das Unternehmen nicht. Im vergangenen Sommer gab die Brauerei für das erste Halbjahr 2021 einen Absatzrückgang in Deutschland von 9,1 Prozent bekannt (wir berichteten). Laut dem Branchenmagazin „Inside“ ging 2021 der Absatz im Inland um 5,8 Prozent (-84.000 Hektoliter) zurück, der Warsteiner Ausstoß fiel damit auf rund 1,8 Millionen Hektoliter. 

Während Pandemie über 17 Prozent verloren

Bereits im ersten Pandemiejahr musste Warsteiner heftige Verluste hinnehmen: Das Absatzminus 2020 betrug 16,2 Prozent. Damit verlor das Unternehmen in den letzten beiden Jahren im Vergleich zu 2019 über 17 Prozent (rund 400.000 Hektoliter), so viel wie kaum eine andere Brauerei in Deutschland. Dass der Absatz im In- und Ausland 2021 gegenüber 2020 nur um 1,1 Prozent zurückging, meldet das Unternehmen als Erfolg. „Warsteiner Brauerei stemmt sich gegen Corona-Krise“, lautet die Überschrift der heutigen Pressemeldung.

„Angesichts der wirtschaftlich äußerst schwierigen Umstände ist dies für unser Unternehmen durchaus ein Erfolg“, sagt Helmut Hörz, CFO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Warsteiner Gruppe. „Zum einen war das Jahr 2021 erheblich mehr Einschränkungen unterworfen als das erste Jahr der Pandemie. Zum anderen entwickelt sich Warsteiner damit besser als der Markt.“

Starke Nachfrage nach alkoholfreien Sorten

Besonders erfreulich sei 2021 die Nachfrage nach den alkoholfreien Sorten gewesen: Während der Absatz der alkoholhaltigen Warsteiner Biere insgesamt um 2,4 Prozent abnahm, legten die alkoholfreien Sorten um 19,7 Prozent zu. Überaus positiv verlief laut Warsteiner auch das Auslandsgeschäft: Insgesamt konnte im Export der Absatz um 15,5 Prozent gesteigert werden. „Dennoch können wir mit unserer Geschäftsentwicklung nicht zufrieden sein“, so Hörz. „Wir haben eine klare Strategie, die wir jetzt weiter gemeinsam und konsequent umsetzen werden.“

Keine Preiserhöhung in 2022

Einen höheren Flaschen-Bierpreis traut Hörz dabei offenbar der einstigen Vorzeige-Premium-Marke nicht zu: Während viele Brauereien (u.a. Krombacher, Veltins, Bitburger, Radeberger Gruppe etc.) für 2022 eine Erhöhung ihrer Flaschenbier-Preise angekündigt haben, geht Warsteiner diesen Weg nicht mit. Das dürfte zumindest 2022 positive Effekte auf den Absatz haben. Wie sich der Preisabstand zu den starken Premium-Marken allerdings langfristig auf Warsteiner auswirkt, bleibt abzuwarten.

Punkten will die Warsteiner Gruppe 2022 mit einem eigenen Hellbier: Ende Februar bringt das Unternehmen unter der Marke Oberbräu ein bayerisches Helles in der Halbliter-Euro-Flasche auf den Markt (wir berichteten).

Warsteiner weiter im Sinkflug 1
Ausstoßentwicklung 1994 bis 2020 (Quelle: Unternehmensangaben, Inside Getränke, Brancheninformationen)
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Warsteiner leicht im Minus

Die Warsteiner Brauerei meldet für 2021 einen leichten Rückgang im In- und Ausland von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zahlen zum Inlandsabsatz nennt das Unternehmen nicht. Im vergangenen Sommer gab die Brauerei für das erste Halbjahr 2021 einen Absatzrückgang in Deutschland von 9,1 Prozent bekannt (wir berichteten). Laut dem Branchenmagazin „Inside“ ging 2021 der Absatz im Inland um 5,8 Prozent (-84.000 Hektoliter) zurück, der Warsteiner Ausstoß fiel damit auf rund 1,8 Millionen Hektoliter. 

Während Pandemie über 17 Prozent verloren

Bereits im ersten Pandemiejahr musste Warsteiner heftige Verluste hinnehmen: Das Absatzminus 2020 betrug 16,2 Prozent. Damit verlor das Unternehmen in den letzten beiden Jahren im Vergleich zu 2019 über 17 Prozent (rund 400.000 Hektoliter), so viel wie kaum eine andere Brauerei in Deutschland. Dass der Absatz im In- und Ausland 2021 gegenüber 2020 nur um 1,1 Prozent zurückging, meldet das Unternehmen als Erfolg. „Warsteiner Brauerei stemmt sich gegen Corona-Krise“, lautet die Überschrift der heutigen Pressemeldung.

„Angesichts der wirtschaftlich äußerst schwierigen Umstände ist dies für unser Unternehmen durchaus ein Erfolg“, sagt Helmut Hörz, CFO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Warsteiner Gruppe. „Zum einen war das Jahr 2021 erheblich mehr Einschränkungen unterworfen als das erste Jahr der Pandemie. Zum anderen entwickelt sich Warsteiner damit besser als der Markt.“

Starke Nachfrage nach alkoholfreien Sorten

Besonders erfreulich sei 2021 die Nachfrage nach den alkoholfreien Sorten gewesen: Während der Absatz der alkoholhaltigen Warsteiner Biere insgesamt um 2,4 Prozent abnahm, legten die alkoholfreien Sorten um 19,7 Prozent zu. Überaus positiv verlief laut Warsteiner auch das Auslandsgeschäft: Insgesamt konnte im Export der Absatz um 15,5 Prozent gesteigert werden. „Dennoch können wir mit unserer Geschäftsentwicklung nicht zufrieden sein“, so Hörz. „Wir haben eine klare Strategie, die wir jetzt weiter gemeinsam und konsequent umsetzen werden.“

Keine Preiserhöhung in 2022

Einen höheren Flaschen-Bierpreis traut Hörz dabei offenbar der einstigen Vorzeige-Premium-Marke nicht zu: Während viele Brauereien (u.a. Krombacher, Veltins, Bitburger, Radeberger Gruppe etc.) für 2022 eine Erhöhung ihrer Flaschenbier-Preise angekündigt haben, geht Warsteiner diesen Weg nicht mit. Das dürfte zumindest 2022 positive Effekte auf den Absatz haben. Wie sich der Preisabstand zu den starken Premium-Marken allerdings langfristig auf Warsteiner auswirkt, bleibt abzuwarten.

Punkten will die Warsteiner Gruppe 2022 mit einem eigenen Hellbier: Ende Februar bringt das Unternehmen unter der Marke Oberbräu ein bayerisches Helles in der Halbliter-Euro-Flasche auf den Markt (wir berichteten).

Warsteiner weiter im Sinkflug 1
Ausstoßentwicklung 1994 bis 2020 (Quelle: Unternehmensangaben, Inside Getränke, Brancheninformationen)
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