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Warsteiner bringt bayerisches Helles
Biermarkt

Warsteiner bringt bayerisches Helles

Die Warsteiner Gruppe will offenbar vom Hellbier-Trend profitieren und bringt Ende Februar unter der Marke Oberbräu ein bayerisches Helles in der Halbliter-Euro-Flasche auf den Markt. 

Schon in der Vergangenheit wurde die Marke von der Warsteiner angeschlossenen König-Ludwig-Brauerei genutzt. Mit dem Holzkirchener Ortsabsender hatte sie aber über die Region hinaus bislang keinerlei Marktbedeutung. Wie Getränke News bereits vor einigen Wochen berichtete (zum Artikel), hatte sich Warsteiner die Markenbezeichnung „Oberbräu“ Anfang November fürs eigene Haus schützen lassen und eröffnete sich damit eine Option für neue Bierspezialitäten mit bayrischer Markenaura, die nun genutzt wird.

„Wir freuen uns, unser traditionelles Oberbräu Hell endlich einem größeren Publikum anbieten zu können“, sagt Marcus Wendel, Director Marketing der Warsteiner Gruppe. „Ab Frühjahr 2022 bringen wir bayerische Brautradition zu Konsumenten in ganz Deutschland, denn gebraut wird unser Oberbräu Hell seit 1605 in der Urheimat der Hellbiere – dem Bayerischen Oberland“, so Wendel. Absender auf dem Etikett ist die Schlossbrauerei Kaltenberg (seit 1871) aus Fürstenfeldbruck.

Warsteiner Hell
Elemente der original Marke (links und Mitte) wurden in das neue Markendesign integriert. (Fotos: Screenshot GN/Warsteiner Gruppe)

Die Warsteiner-Produktdesigner haben bei der Neugestaltung des Labels offenbar die vektorisierte Mustervorlage ihres Warsteiner Etiketts genommen, um analog zum äußeren und inneren Ring ihres angestammten Markenzeichens dem Newcomer Oberbräu zum klischeehaften Auftritt zu verhelfen. Zu sehen ist auf dem Halsetikett die Kapelle des original Holzkirchner Oberbräu-Logos, auf dem Bauchetikett findet sich das bayerische Pärchen in typischer Tracht vom Etikett des original Holzkirchner Hell – bayrische Folklore scheint in dem Segment ein Muss.

Hinzu kommen hellblaue und weiße Rauten. Mehr Bayern geht kaum. Damit könnten sich die westfälischen Traditionsbrauer, die bislang mit ihrer König-Ludwig-Dependance in Bayern nicht so stark am Sorten-Wachstum partizipieren konnten wie andere, alsbald in das pulsierende Segment von Hell-Bieren einreihen.

Austauschbarkeit zu offensichtlich?

Inzwischen wachsen im Handel allerdings die Zweifel, ob es für folkloristische Newcomer noch veritable Wachstumschancen gibt. Der Me-too-Charakter und damit die Austauschbarkeit sei, so ist von Handelsseite zu hören, einfach zu offensichtlich. Ob Warsteiner 2022 mit einem Launch von Oberbräu also für Marktbelebung sorgen kann, bleibt abzuwarten. Auch darf man auf die Preisstellung gespannt sein. Hierzu macht die Brauerei aktuell noch keine Angaben.

Rampenstart für das neue Helle ist der 28. Februar in Warstein und Fürstenfeldbruck. Erhältlich ist es für den Handel in der 0,5-l-Euro-Mehrweg-Flasche im 20 x 0,5-Liter-Kasten sowie im 6 x 0,5-Liter-Open-Basket und im 30-Liter- und 50-Liter-Fass für die Gastronomie. Eigens für das Neuprodukt wurde zudem ein neuer Kasten entwickelt, der aus 100 Prozent recyceltem Granulat besteht. Im Verlauf des Jahrs 2022 soll zudem auf Etiketten aus vollständig recyceltem Material umgestellt werden.

Warsteiner Hell
Für das Neuprodukt wurde ein neuer Kasten entwickelt. (Foto: Warsteiner Gruppe/Fotomontage GN)
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Warsteiner bringt bayerisches Helles

Die Warsteiner Gruppe will offenbar vom Hellbier-Trend profitieren und bringt Ende Februar unter der Marke Oberbräu ein bayerisches Helles in der Halbliter-Euro-Flasche auf den Markt. 

Schon in der Vergangenheit wurde die Marke von der Warsteiner angeschlossenen König-Ludwig-Brauerei genutzt. Mit dem Holzkirchener Ortsabsender hatte sie aber über die Region hinaus bislang keinerlei Marktbedeutung. Wie Getränke News bereits vor einigen Wochen berichtete (zum Artikel), hatte sich Warsteiner die Markenbezeichnung „Oberbräu“ Anfang November fürs eigene Haus schützen lassen und eröffnete sich damit eine Option für neue Bierspezialitäten mit bayrischer Markenaura, die nun genutzt wird.

„Wir freuen uns, unser traditionelles Oberbräu Hell endlich einem größeren Publikum anbieten zu können“, sagt Marcus Wendel, Director Marketing der Warsteiner Gruppe. „Ab Frühjahr 2022 bringen wir bayerische Brautradition zu Konsumenten in ganz Deutschland, denn gebraut wird unser Oberbräu Hell seit 1605 in der Urheimat der Hellbiere – dem Bayerischen Oberland“, so Wendel. Absender auf dem Etikett ist die Schlossbrauerei Kaltenberg (seit 1871) aus Fürstenfeldbruck.

Warsteiner Hell
Elemente der original Marke (links und Mitte) wurden in das neue Markendesign integriert. (Fotos: Screenshot GN/Warsteiner Gruppe)

Die Warsteiner-Produktdesigner haben bei der Neugestaltung des Labels offenbar die vektorisierte Mustervorlage ihres Warsteiner Etiketts genommen, um analog zum äußeren und inneren Ring ihres angestammten Markenzeichens dem Newcomer Oberbräu zum klischeehaften Auftritt zu verhelfen. Zu sehen ist auf dem Halsetikett die Kapelle des original Holzkirchner Oberbräu-Logos, auf dem Bauchetikett findet sich das bayerische Pärchen in typischer Tracht vom Etikett des original Holzkirchner Hell – bayrische Folklore scheint in dem Segment ein Muss.

Hinzu kommen hellblaue und weiße Rauten. Mehr Bayern geht kaum. Damit könnten sich die westfälischen Traditionsbrauer, die bislang mit ihrer König-Ludwig-Dependance in Bayern nicht so stark am Sorten-Wachstum partizipieren konnten wie andere, alsbald in das pulsierende Segment von Hell-Bieren einreihen.

Austauschbarkeit zu offensichtlich?

Inzwischen wachsen im Handel allerdings die Zweifel, ob es für folkloristische Newcomer noch veritable Wachstumschancen gibt. Der Me-too-Charakter und damit die Austauschbarkeit sei, so ist von Handelsseite zu hören, einfach zu offensichtlich. Ob Warsteiner 2022 mit einem Launch von Oberbräu also für Marktbelebung sorgen kann, bleibt abzuwarten. Auch darf man auf die Preisstellung gespannt sein. Hierzu macht die Brauerei aktuell noch keine Angaben.

Rampenstart für das neue Helle ist der 28. Februar in Warstein und Fürstenfeldbruck. Erhältlich ist es für den Handel in der 0,5-l-Euro-Mehrweg-Flasche im 20 x 0,5-Liter-Kasten sowie im 6 x 0,5-Liter-Open-Basket und im 30-Liter- und 50-Liter-Fass für die Gastronomie. Eigens für das Neuprodukt wurde zudem ein neuer Kasten entwickelt, der aus 100 Prozent recyceltem Granulat besteht. Im Verlauf des Jahrs 2022 soll zudem auf Etiketten aus vollständig recyceltem Material umgestellt werden.

Warsteiner Hell
Für das Neuprodukt wurde ein neuer Kasten entwickelt. (Foto: Warsteiner Gruppe/Fotomontage GN)
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