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"Unverhält
wafg

„Unverhältnismäßig und unsinnig“

Als „Stück aus dem Tollhaus“ bezeichnet die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) aktuelle Vorschläge der EU zur Regulierung von Deckeln bei Getränkeverpackungen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen seien „unverhältnismäßig sowie ökologisch und ökonomisch unsinnig“. Dem Entwurf zufolge sollen Deckel von Kunststoff-Flaschen so mit den Flaschen verbunden sein, dass sie von den Verbrauchern nicht mehr von der Flasche getrennt werden könnten.

Um dies umzusetzen würde laut Einschätzung der wafg deutlich mehr Kunststoff benötigt. Zudem würden zahlreiche kleine und mittelständische Hersteller durch die notwendigen Investitionen für die Umrüstung der Abfüllanlagen belastet und teilweise sogar in ihrer Existenz bedroht. Die Maßnahme gehe mit Blick auf höhere (Material-)Preise am Ende auch auf Kosten der Verbraucher.

Hinzu kommt laut dem Verband, dass die Rückgabe der Verschlüsse in Ländern mit funktionierenden Sammel- oder Pfandsystemen unproblematisch sei, sodass durch die Veränderungen überhaupt kein relevanter Umweltvorteil erreicht würde. Studien zufolge würden in Deutschland Getränkeverpackungen überwiegend mit den dazugehörigen Deckeln zurückgegeben.

Die wafg unterstütze zwar durchaus das zentrale Ziel der EU, Umwelt und Meere vor Belastungen durch Kunststoffe zu schützen, stellt der Verband klar. Deshalb begrüße man auch „zielführende Maßnahmen“ hierzu. Im Zusammenhang mit den aktuellen Ideen befürchtet allerdings wafg-Hauptgeschäftsführer Dr. Detlef Groß nach eigenem Bekunden insbesondere für mittelständische Unternehmen „schwerwiegende Nachteile ohne gleichzeitigen Nutzen“. Die Kosten für die Produktionsumstellung pro Anlage lägen „deutlich im sechsstelligen Bereich“. Und für die diskutierten Verpflichtungen gebe es noch gar keine marktfähige Lösung.

 

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Als „Stück aus dem Tollhaus“ bezeichnet die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) aktuelle Vorschläge der EU zur Regulierung von Deckeln bei Getränkeverpackungen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen seien „unverhältnismäßig sowie ökologisch und ökonomisch unsinnig“. Dem Entwurf zufolge sollen Deckel von Kunststoff-Flaschen so mit den Flaschen verbunden sein, dass sie von den Verbrauchern nicht mehr von der Flasche getrennt werden könnten.

Um dies umzusetzen würde laut Einschätzung der wafg deutlich mehr Kunststoff benötigt. Zudem würden zahlreiche kleine und mittelständische Hersteller durch die notwendigen Investitionen für die Umrüstung der Abfüllanlagen belastet und teilweise sogar in ihrer Existenz bedroht. Die Maßnahme gehe mit Blick auf höhere (Material-)Preise am Ende auch auf Kosten der Verbraucher.

Hinzu kommt laut dem Verband, dass die Rückgabe der Verschlüsse in Ländern mit funktionierenden Sammel- oder Pfandsystemen unproblematisch sei, sodass durch die Veränderungen überhaupt kein relevanter Umweltvorteil erreicht würde. Studien zufolge würden in Deutschland Getränkeverpackungen überwiegend mit den dazugehörigen Deckeln zurückgegeben.

Die wafg unterstütze zwar durchaus das zentrale Ziel der EU, Umwelt und Meere vor Belastungen durch Kunststoffe zu schützen, stellt der Verband klar. Deshalb begrüße man auch „zielführende Maßnahmen“ hierzu. Im Zusammenhang mit den aktuellen Ideen befürchtet allerdings wafg-Hauptgeschäftsführer Dr. Detlef Groß nach eigenem Bekunden insbesondere für mittelständische Unternehmen „schwerwiegende Nachteile ohne gleichzeitigen Nutzen“. Die Kosten für die Produktionsumstellung pro Anlage lägen „deutlich im sechsstelligen Bereich“. Und für die diskutierten Verpflichtungen gebe es noch gar keine marktfähige Lösung.

 

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