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Foto des Vorstandes der Schörghuber Unternehmensgruppe
Bilanz 2022

Schörghuber Gruppe: Paulaner puscht Umsatz

Die Schörghuber Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2022 bei den Umsatzerlösen ein Plus um 19,7 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Einen erheblichen Anteil daran habe der Bereich Getränke (Paulaner Brauerei Gruppe) gehabt, der als Joint Venture mit der Heineken International B.V geführt und mit einem Anteil von 70 Prozent at equity konsolidiert wird (weitere Infos zur Paulaner Gruppe lesen Sie hier). 

Der Umsatz der Paulaner Gruppe betrug 808 Millionen Euro (2021: 669 Mio. Euro), der Getränkeausstoß lag 2022 bei 9,3 Millionen Hektoliter (2021: 8,4 Mio. hl), davon 6,3 Millionen Hektoliter Bier (2021: 5,9 Mio. hl). Der Paulaner Gruppe sei es gelungen, im internationalen Geschäft durch Wachstum in den europäischen Kernmärkten und in Asien das verlorene Volumen durch den Ausstieg aus dem russischen Markt komplett zu kompensieren. In Deutschland sei die Getränkegruppe vor allem im Hellbier-Segment und bei Paulaner Spezi gewachsen, heißt es. 

Grafik Schörghuber Gruppe
Grafik: Schörghuber Gruppe

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG ging 2022 deutlich zurück von 279,4 Millionen Euro in 2021 auf 98,6 Millionen Euro. Als Gründe für den Rückgang nennt das Unternehmen – neben dem Anstieg des Zinsniveaus und dem dadurch beförderten Einbruch der Immobilienmärkte – signifikante Energie- und Rohstoffkostensteigerungen, die alle Unternehmensbereiche betroffen hätten. Negativ auf den Ebit hätten sich auch die Einmalkosten für das große Transformationsprojekt ausgewirkt, mit dem die Gruppe sich fit für die Zukunft aufstelle, so das Unternehmen. 

Die Bilanzsumme stieg um 5,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro (2021: 4,6 Milliarden Euro), die Eigenkapitalquote lag mit 45,9 Prozent annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (2021: 46,8 Prozent). Als Stabilitätsfaktor habe sich die diversifizierte Aufstellung der Gruppe erwiesen: War es in den vergangenen Jahren der Bereich Bauen & Immobilien, der stark wuchs, hätten 2022 die Bereiche Getränke, Hotel und Seafood einen erheblichen Anteil am Erfolg der gesamten Gruppe geleistet, heißt es.

Grafik Umsatzerlöse der Schörghuber Gruppe
Umsatzerlöse der Schörghuber Gruppe (Grafik: Schörghuber Gruppe)

„Wir investieren in allen unseren Unternehmensbereichen und unterstreichen damit unsere Wachstumsambitionen“, sagt Nico Nusmeier, CEO der Schörghuber Gruppe. „Diesen Kurs setzen wir auch weiterhin konsequent fort.“ So werde die Bayerische Hausbau in den kommenden Jahren allein in ihre Top-20-Immobilien mehr als 100 Millionen Euro investieren.

Auch in den Getränkebereich werde investiert: Die Paulaner Brauerei Gruppe will damit ihre Biermarken Paulaner, Chiemseer, Hacker-Pschorr und Mönchshof sowie das weitere Wachstum von Paulaner Spezi stärken. Ziel sei es, in die Top-10 der europäischen Brauereigruppen aufzusteigen. 

Ehrgeizige Wachstumsziele in allen Bereichen

Für das laufende Jahr ist Nusmeier optimistisch, die ehrgeizigen Wachstumsziele in allen Unternehmensbereichen zu erreichen. Das erste Quartal 2023 zeige bereits, dass sich die Erholung der Gastronomie und der Touristik und damit das Wachstum in den Bereichen Getränke und Hotel weiter fortsetzten. 

„Die Märkte, in denen unsere Unternehmen agieren, sind dynamischer und herausfordernder denn je zuvor. Das erfordert mehr Agilität. Wir wollen dadurch nahe an unseren Kunden sein, Marktchancen flexibel nutzen und Wachstumspotenziale vollständig erschließen“, erläutert Florian Schörghuber, Co-CEO der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG. Der Transformationsprozess werde in diesem Jahr sowohl in der Holding als auch in den Unternehmensbereichen fortgesetzt. Die Holding fungiere zunehmend als strategisches Dach, unter dem die Geschäftsbereiche mehr Entscheidungsspielraum und Verantwortung erhielten, um sich optimal auf die Gegebenheiten ihres jeweiligen Marktes einzustellen. 

„Wir haben im vergangenen Jahr die organisatorischen Grundlagen geschaffen. Jetzt gehen wir mit viel Schwung daran, die Wachstumsziele in den Unternehmensbereichen umzusetzen und das Handeln noch stärker auf die Familienwerte Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit auszurichten“, so Schörghuber. Diese Werte seien explizit mit in die Unternehmenssteuerung aufgenommen worden. So blieben sie nicht in der Familie, sondern würden tief in die Organisation hineingetragen. „Wir denken als Familienunternehmen nicht nur an den kurzfristigen, wirtschaftlichen Erfolg, sondern viel langfristiger, in Generationen.“


Schörghuber Gruppe

Die 1954 gegründete und in dritter Generation familiengeführte Schörghuber Gruppe mit Sitz in München ist in den vier Unternehmensbereichen Bauen & Immobilien, Getränke, Hotel sowie Seafood national und international tätig. Zur Gruppe gehören die Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG, die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA als Joint Venture mit der Heineken International B.V, die Arabella Hospitality SE und die chilenische Productos del Mar Ventisqueros S. A. Die Holding übernimmt die Aufgabe der strategischen Steuerung. Weltweit sind insgesamt mehr als 5.500 Mitarbeiter für die Schörghuber Gruppe tätig.

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Bilanz 2022

Schörghuber Gruppe: Paulaner puscht Umsatz

Die Schörghuber Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2022 bei den Umsatzerlösen ein Plus um 19,7 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Einen erheblichen Anteil daran habe der Bereich Getränke (Paulaner Brauerei Gruppe) gehabt, der als Joint Venture mit der Heineken International B.V geführt und mit einem Anteil von 70 Prozent at equity konsolidiert wird (weitere Infos zur Paulaner Gruppe lesen Sie hier). 

Der Umsatz der Paulaner Gruppe betrug 808 Millionen Euro (2021: 669 Mio. Euro), der Getränkeausstoß lag 2022 bei 9,3 Millionen Hektoliter (2021: 8,4 Mio. hl), davon 6,3 Millionen Hektoliter Bier (2021: 5,9 Mio. hl). Der Paulaner Gruppe sei es gelungen, im internationalen Geschäft durch Wachstum in den europäischen Kernmärkten und in Asien das verlorene Volumen durch den Ausstieg aus dem russischen Markt komplett zu kompensieren. In Deutschland sei die Getränkegruppe vor allem im Hellbier-Segment und bei Paulaner Spezi gewachsen, heißt es. 

Grafik Schörghuber Gruppe
Grafik: Schörghuber Gruppe

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG ging 2022 deutlich zurück von 279,4 Millionen Euro in 2021 auf 98,6 Millionen Euro. Als Gründe für den Rückgang nennt das Unternehmen – neben dem Anstieg des Zinsniveaus und dem dadurch beförderten Einbruch der Immobilienmärkte – signifikante Energie- und Rohstoffkostensteigerungen, die alle Unternehmensbereiche betroffen hätten. Negativ auf den Ebit hätten sich auch die Einmalkosten für das große Transformationsprojekt ausgewirkt, mit dem die Gruppe sich fit für die Zukunft aufstelle, so das Unternehmen. 

Die Bilanzsumme stieg um 5,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro (2021: 4,6 Milliarden Euro), die Eigenkapitalquote lag mit 45,9 Prozent annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (2021: 46,8 Prozent). Als Stabilitätsfaktor habe sich die diversifizierte Aufstellung der Gruppe erwiesen: War es in den vergangenen Jahren der Bereich Bauen & Immobilien, der stark wuchs, hätten 2022 die Bereiche Getränke, Hotel und Seafood einen erheblichen Anteil am Erfolg der gesamten Gruppe geleistet, heißt es.

Grafik Umsatzerlöse der Schörghuber Gruppe
Umsatzerlöse der Schörghuber Gruppe (Grafik: Schörghuber Gruppe)

„Wir investieren in allen unseren Unternehmensbereichen und unterstreichen damit unsere Wachstumsambitionen“, sagt Nico Nusmeier, CEO der Schörghuber Gruppe. „Diesen Kurs setzen wir auch weiterhin konsequent fort.“ So werde die Bayerische Hausbau in den kommenden Jahren allein in ihre Top-20-Immobilien mehr als 100 Millionen Euro investieren.

Auch in den Getränkebereich werde investiert: Die Paulaner Brauerei Gruppe will damit ihre Biermarken Paulaner, Chiemseer, Hacker-Pschorr und Mönchshof sowie das weitere Wachstum von Paulaner Spezi stärken. Ziel sei es, in die Top-10 der europäischen Brauereigruppen aufzusteigen. 

Ehrgeizige Wachstumsziele in allen Bereichen

Für das laufende Jahr ist Nusmeier optimistisch, die ehrgeizigen Wachstumsziele in allen Unternehmensbereichen zu erreichen. Das erste Quartal 2023 zeige bereits, dass sich die Erholung der Gastronomie und der Touristik und damit das Wachstum in den Bereichen Getränke und Hotel weiter fortsetzten. 

„Die Märkte, in denen unsere Unternehmen agieren, sind dynamischer und herausfordernder denn je zuvor. Das erfordert mehr Agilität. Wir wollen dadurch nahe an unseren Kunden sein, Marktchancen flexibel nutzen und Wachstumspotenziale vollständig erschließen“, erläutert Florian Schörghuber, Co-CEO der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG. Der Transformationsprozess werde in diesem Jahr sowohl in der Holding als auch in den Unternehmensbereichen fortgesetzt. Die Holding fungiere zunehmend als strategisches Dach, unter dem die Geschäftsbereiche mehr Entscheidungsspielraum und Verantwortung erhielten, um sich optimal auf die Gegebenheiten ihres jeweiligen Marktes einzustellen. 

„Wir haben im vergangenen Jahr die organisatorischen Grundlagen geschaffen. Jetzt gehen wir mit viel Schwung daran, die Wachstumsziele in den Unternehmensbereichen umzusetzen und das Handeln noch stärker auf die Familienwerte Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit auszurichten“, so Schörghuber. Diese Werte seien explizit mit in die Unternehmenssteuerung aufgenommen worden. So blieben sie nicht in der Familie, sondern würden tief in die Organisation hineingetragen. „Wir denken als Familienunternehmen nicht nur an den kurzfristigen, wirtschaftlichen Erfolg, sondern viel langfristiger, in Generationen.“


Schörghuber Gruppe

Die 1954 gegründete und in dritter Generation familiengeführte Schörghuber Gruppe mit Sitz in München ist in den vier Unternehmensbereichen Bauen & Immobilien, Getränke, Hotel sowie Seafood national und international tätig. Zur Gruppe gehören die Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG, die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA als Joint Venture mit der Heineken International B.V, die Arabella Hospitality SE und die chilenische Productos del Mar Ventisqueros S. A. Die Holding übernimmt die Aufgabe der strategischen Steuerung. Weltweit sind insgesamt mehr als 5.500 Mitarbeiter für die Schörghuber Gruppe tätig.

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