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Lidl kommt mit Hard Seltzer
Drink-Trends

Lidl kommt mit Hard Seltzer

Lidl bringt als erster Discounter in Deutschland das Trendgetränk Hard Seltzer auf den Markt. In fast allen Filialen sei der Mixdrink unter dem Label „Sunrise“ in den Geschmacksrichtungen Limette und Himbeere ab sofort dauerhaft erhältlich, teilt das Unternehmen mit. Ab 19. Oktober soll es zusätzlich die Sondereditionen Kirsche und Grapefruit im Aktionsangebot geben, solange der Vorrat reicht.

Das von Lidl als „Durstlöscher“ und „Sprudelwasser“ angepriesene Getränk basiert auf aromatisiertem, kohlensäurehaltigem Wasser; als Alkohol wurde Fruchtdessertwein verwendet. Der Alkoholgehalt der Neuheit liegt bei 4,5 Volumenprozent. Mit 29 Kilokalorien pro 100 Milliliter ist „Sunrise“ wie andere Hard Seltzers relativ kalorienarm. Laut Unternehmensangaben ist es zudem zuckerreduziert, glutenfrei und vegan. Die 0,33-Liter-Dose kostet 1,25 Euro zuzüglich 0,25 Euro Einwegpfand.

Mit dem Launch geschieht nun genau das, was laut Branchenkennern die Markenartikler der Alkoholbranche mit einem Markteinstieg noch zögern lässt: Da sich eine Eingliederung unter das Dach einer bekannten Marke bei dieser Kategorie nicht anbietet, müssten ganz neue Labels kreiert werden. Diese würden dann mit den No Names der Discounter im direkten Wettbewerb stehen – mit der Folge, dass die Preise schon verdorben sein könnten, bevor das Geschäft richtig begonnen hat. 

Droht die Alkopopsteuer?

Zudem fürchten Experten, dass Hard Seltzers bald unter die Alkopopsteuer fallen würden, auch solche, die nicht auf Destillatbasis hergestellt werden. Wie der Spirituosenverband BSI auf Anfrage mitteilt, werden die Produkte, laut Angaben der Generalzolldirektion, in Deutschland „fast durchweg“ mit der Sondersteuer belegt.

In den USA haben sich die Hard Seltzers in den letzten Jahren zu einem starken Trend entwickelt. Der Gesamtmarkt für den wasserbasierten Mix steuert aktuell auf 2,5 Milliarden US-Dollar zu. Allein die führende Marke White Claw brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz um die 1,5 Milliarden.

Hierzulande versuchen bislang lediglich einige kleinere bis mittlere Unternehmen ihr Glück mit Hard Seltzers, darunter die Marken Buzz, Holy, Makai und Flywa. 

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Lidl bringt als erster Discounter in Deutschland das Trendgetränk Hard Seltzer auf den Markt. In fast allen Filialen sei der Mixdrink unter dem Label „Sunrise“ in den Geschmacksrichtungen Limette und Himbeere ab sofort dauerhaft erhältlich, teilt das Unternehmen mit. Ab 19. Oktober soll es zusätzlich die Sondereditionen Kirsche und Grapefruit im Aktionsangebot geben, solange der Vorrat reicht.

Das von Lidl als „Durstlöscher“ und „Sprudelwasser“ angepriesene Getränk basiert auf aromatisiertem, kohlensäurehaltigem Wasser; als Alkohol wurde Fruchtdessertwein verwendet. Der Alkoholgehalt der Neuheit liegt bei 4,5 Volumenprozent. Mit 29 Kilokalorien pro 100 Milliliter ist „Sunrise“ wie andere Hard Seltzers relativ kalorienarm. Laut Unternehmensangaben ist es zudem zuckerreduziert, glutenfrei und vegan. Die 0,33-Liter-Dose kostet 1,25 Euro zuzüglich 0,25 Euro Einwegpfand.

Mit dem Launch geschieht nun genau das, was laut Branchenkennern die Markenartikler der Alkoholbranche mit einem Markteinstieg noch zögern lässt: Da sich eine Eingliederung unter das Dach einer bekannten Marke bei dieser Kategorie nicht anbietet, müssten ganz neue Labels kreiert werden. Diese würden dann mit den No Names der Discounter im direkten Wettbewerb stehen – mit der Folge, dass die Preise schon verdorben sein könnten, bevor das Geschäft richtig begonnen hat. 

Droht die Alkopopsteuer?

Zudem fürchten Experten, dass Hard Seltzers bald unter die Alkopopsteuer fallen würden, auch solche, die nicht auf Destillatbasis hergestellt werden. Wie der Spirituosenverband BSI auf Anfrage mitteilt, werden die Produkte, laut Angaben der Generalzolldirektion, in Deutschland „fast durchweg“ mit der Sondersteuer belegt.

In den USA haben sich die Hard Seltzers in den letzten Jahren zu einem starken Trend entwickelt. Der Gesamtmarkt für den wasserbasierten Mix steuert aktuell auf 2,5 Milliarden US-Dollar zu. Allein die führende Marke White Claw brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz um die 1,5 Milliarden.

Hierzulande versuchen bislang lediglich einige kleinere bis mittlere Unternehmen ihr Glück mit Hard Seltzers, darunter die Marken Buzz, Holy, Makai und Flywa. 

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