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Rotbier im König-Look 1
Sortiment

König nimmt Rotbier vom Markt

Die König Brauerei stellt die Produktion ihrer Bierspezialität Rotbier ein. Im März 2019 brachte das Unternehmen erstmals seit 50 Jahren unter dem Namen König Rotbier eine neue Biersorte auf den Markt. Dazu gab es einen neuen Kasten und eine große Werbekampagne mit einem eigenen TV-Spot. Anderthalb Jahre später nun das Aus für die Sorte. „Wir richten unsere Produktpolitik grundsätzlich an den Bedürfnissen der Verbraucher aus“, sagt Patrick Damberg, Leiter Kommunikation König. Dabei werde sehr genau beobachtet, wie die Produkte von den Konsumenten angenommen werden. Das bedeute auch, von Zeit zu Zeit Anpassungen am Sortiment vorzunehmen, wenn sich Kundenwünsche änderten. „Dies gilt umso mehr in der aktuellen Corona-Krise, die auch tiefgreifende Folgen für unser Geschäft und besonders für unser Neuprodukt König Rotbier hatte“, so Damberg. 

Durch die vorübergehende und jetzt erneute Schließung der Gastronomie sowie den Wegfall von Events und Großveranstaltungen habe man das Rotbier den Verbrauchern nicht so nahebringen können, wie das bei einem Neuprodukt in einer weitgehend unbekannten Kategorie notwendig gewesen wäre. „Deshalb haben wir entschieden, König Rotbier künftig nicht mehr herzustellen und uns auf die Vermarktung unseres wichtigsten Produkts, König Pilsener, zu fokussieren“, so der Sprecher.

Braugruppe stellt sich neu auf

Die Bitburger Braugruppe, zu der die König Brauerei gehört, rechnet infolge der Corona-Krise dauerhaft mit weniger Bierkonsum. „Wir gehen davon aus, dass sich der Gastronomie- und Außer-Haus-Markt auf Dauer verändern wird, so wie sich die Art, wie wir leben, reisen und feiern, bereits verändert hat“, erläutert Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, im Interview mit Getränke News. „Nach unserer Auffassung wird es kein einfaches ,Zurück-zum-Status-vor-Corona‘ geben und wir wollen mit die Ersten sein, die sich auf die neue Zeit nach Corona, also das sogenannte ,neue Normal‘ gut vorbereitet und entsprechend eingestellt haben“, so Dahm. Daher würden derzeit schnell und konsequent die Struktur, die Strategie und die Prozesse an die neue Wirklichkeit angepasst werden. 

Erst vor wenigen Wochen gab Bitburger den Verkauf der Wernesgrüner Brauerei an Carlsberg Deutschland bekannt (wir berichteten). In Zukunft will sich die Braugruppe auf drei überregionale Marken fokussieren: Bitburger, Benediktiner und Köstritzer. König Pilsener und Licher sollen sich vor allem auf ihre Regionen konzentrieren, so das Unternehmen.

Das vollständige Interview mit Bitburger-Chef Axel Dahm lesen Sie hier.


Über die Bitburger Braugruppe

Die Bitburger Braugruppe zählt zu den führenden Brauereigruppen Deutschlands. Zum Unternehmen gehören die Marken Bitburger, König, Königsbacher, Köstritzer, Licher, Nette und Wernesgrüner (bis 31. Dezember 2020). Darüber hinaus besteht eine Vertriebspartnerschaft mit der Benediktiner Weißbräu GmbH. Die Braugruppe mit ihren rund 1.700 Mitarbeitern ist ein Familienunternehmen und wird heute in der siebten Generation geführt. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen ein Umsatz von 792 Millionen Euro.

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Rotbier im König-Look 1
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König nimmt Rotbier vom Markt

Die König Brauerei stellt die Produktion ihrer Bierspezialität Rotbier ein. Im März 2019 brachte das Unternehmen erstmals seit 50 Jahren unter dem Namen König Rotbier eine neue Biersorte auf den Markt. Dazu gab es einen neuen Kasten und eine große Werbekampagne mit einem eigenen TV-Spot. Anderthalb Jahre später nun das Aus für die Sorte. „Wir richten unsere Produktpolitik grundsätzlich an den Bedürfnissen der Verbraucher aus“, sagt Patrick Damberg, Leiter Kommunikation König. Dabei werde sehr genau beobachtet, wie die Produkte von den Konsumenten angenommen werden. Das bedeute auch, von Zeit zu Zeit Anpassungen am Sortiment vorzunehmen, wenn sich Kundenwünsche änderten. „Dies gilt umso mehr in der aktuellen Corona-Krise, die auch tiefgreifende Folgen für unser Geschäft und besonders für unser Neuprodukt König Rotbier hatte“, so Damberg. 

Durch die vorübergehende und jetzt erneute Schließung der Gastronomie sowie den Wegfall von Events und Großveranstaltungen habe man das Rotbier den Verbrauchern nicht so nahebringen können, wie das bei einem Neuprodukt in einer weitgehend unbekannten Kategorie notwendig gewesen wäre. „Deshalb haben wir entschieden, König Rotbier künftig nicht mehr herzustellen und uns auf die Vermarktung unseres wichtigsten Produkts, König Pilsener, zu fokussieren“, so der Sprecher.

Braugruppe stellt sich neu auf

Die Bitburger Braugruppe, zu der die König Brauerei gehört, rechnet infolge der Corona-Krise dauerhaft mit weniger Bierkonsum. „Wir gehen davon aus, dass sich der Gastronomie- und Außer-Haus-Markt auf Dauer verändern wird, so wie sich die Art, wie wir leben, reisen und feiern, bereits verändert hat“, erläutert Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, im Interview mit Getränke News. „Nach unserer Auffassung wird es kein einfaches ,Zurück-zum-Status-vor-Corona‘ geben und wir wollen mit die Ersten sein, die sich auf die neue Zeit nach Corona, also das sogenannte ,neue Normal‘ gut vorbereitet und entsprechend eingestellt haben“, so Dahm. Daher würden derzeit schnell und konsequent die Struktur, die Strategie und die Prozesse an die neue Wirklichkeit angepasst werden. 

Erst vor wenigen Wochen gab Bitburger den Verkauf der Wernesgrüner Brauerei an Carlsberg Deutschland bekannt (wir berichteten). In Zukunft will sich die Braugruppe auf drei überregionale Marken fokussieren: Bitburger, Benediktiner und Köstritzer. König Pilsener und Licher sollen sich vor allem auf ihre Regionen konzentrieren, so das Unternehmen.

Das vollständige Interview mit Bitburger-Chef Axel Dahm lesen Sie hier.


Über die Bitburger Braugruppe

Die Bitburger Braugruppe zählt zu den führenden Brauereigruppen Deutschlands. Zum Unternehmen gehören die Marken Bitburger, König, Königsbacher, Köstritzer, Licher, Nette und Wernesgrüner (bis 31. Dezember 2020). Darüber hinaus besteht eine Vertriebspartnerschaft mit der Benediktiner Weißbräu GmbH. Die Braugruppe mit ihren rund 1.700 Mitarbeitern ist ein Familienunternehmen und wird heute in der siebten Generation geführt. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen ein Umsatz von 792 Millionen Euro.

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