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Kalorien bald auf Spirituosen-Etiketten?
Lebensmittelkennzeichnung

Kalorien immer öfter auf Alkohol-Etiketten

Immer mehr der in der Europäischen Union vermarkteten Spirituosen tragen Informationen über ihren Kaloriengehalt auf den Etiketten. Das teilt der Wirtschaftsverband Spirits Europe mit. Bereits bis Ende 2021 enthielten demnach etwa die Hälfte der Flaschen solche Informationen, bis Ende dieses Jahres werde der Anteil voraussichtlich auf zwei Drittel steigen. Auch bei den digitalen Verbraucherinformationen gehe es schnell voran, heißt es aus Brüssel.

Die Ziele sind Teil einer mehrjährigen Selbstverpflichtung der Branche, des so genannten „Memorandum of Understanding“ (MoU), das 2019 von der EU-Kommission vorangetrieben wurde. Das MoU gibt klare Regeln vor, auf welche Weise Konsumenten Nährwertinformationen und Zutatenlisten verfügbar gemacht werden sollen, wenn sie nach den geltenden EU-Vorschriften nicht obligatorisch sind.

Ulrich Adam, Geschäftsführer von Spirits Europe, zeigt sich stolz, dass es der Sektor geschafft hat, seine Selbstverpflichtung trotz des schwierigen Marktumfelds und der enormen Herausforderungen der letzten zwei Jahre so weitreichend umzusetzen. Seit 2019 hätten sich immer mehr Verbände dem MoU angeschlossen; inzwischen hätten 59 mittelständische und kleine Destillerien aus ganz Europa die Selbstverpflichtung unterschrieben. „Das zeigt, dass der Ansatz funktioniert“, so Adam.

Eine positive Bilanz zieht der Verband auch über die Entwicklung der im Dezember 2021 vorgestellten Plattform für elektronische Etiketten „U-Label“, die Spirits Europe zusammen mit dem europäischen Weinverband CEEV auf den Weg gebracht hat. Sie macht Konsumenten via QR-Codes Informationen über Spirituosen und Weine in ihrer eigenen Sprache zugänglich. Innerhalb von fünf Monaten haben sich laut Spirits Europe über 30 Spirituosenhersteller auf U-Label registriert und mehr als 400 E-Labels generiert.

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Immer mehr der in der Europäischen Union vermarkteten Spirituosen tragen Informationen über ihren Kaloriengehalt auf den Etiketten. Das teilt der Wirtschaftsverband Spirits Europe mit. Bereits bis Ende 2021 enthielten demnach etwa die Hälfte der Flaschen solche Informationen, bis Ende dieses Jahres werde der Anteil voraussichtlich auf zwei Drittel steigen. Auch bei den digitalen Verbraucherinformationen gehe es schnell voran, heißt es aus Brüssel.

Die Ziele sind Teil einer mehrjährigen Selbstverpflichtung der Branche, des so genannten „Memorandum of Understanding“ (MoU), das 2019 von der EU-Kommission vorangetrieben wurde. Das MoU gibt klare Regeln vor, auf welche Weise Konsumenten Nährwertinformationen und Zutatenlisten verfügbar gemacht werden sollen, wenn sie nach den geltenden EU-Vorschriften nicht obligatorisch sind.

Ulrich Adam, Geschäftsführer von Spirits Europe, zeigt sich stolz, dass es der Sektor geschafft hat, seine Selbstverpflichtung trotz des schwierigen Marktumfelds und der enormen Herausforderungen der letzten zwei Jahre so weitreichend umzusetzen. Seit 2019 hätten sich immer mehr Verbände dem MoU angeschlossen; inzwischen hätten 59 mittelständische und kleine Destillerien aus ganz Europa die Selbstverpflichtung unterschrieben. „Das zeigt, dass der Ansatz funktioniert“, so Adam.

Eine positive Bilanz zieht der Verband auch über die Entwicklung der im Dezember 2021 vorgestellten Plattform für elektronische Etiketten „U-Label“, die Spirits Europe zusammen mit dem europäischen Weinverband CEEV auf den Weg gebracht hat. Sie macht Konsumenten via QR-Codes Informationen über Spirituosen und Weine in ihrer eigenen Sprache zugänglich. Innerhalb von fünf Monaten haben sich laut Spirits Europe über 30 Spirituosenhersteller auf U-Label registriert und mehr als 400 E-Labels generiert.

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