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"In größeren Einheiten denken"
Getränkelogistik

„In größeren Einheiten denken“

In der nationalen Getränkelogistik formiert sich als Joint Venture der Radeberger Gruppe und der Brauerei Veltins ein neues Unternehmen – die Deutsche Getränke Logistik – DGL  (wir berichteten). Wir fragten Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei Veltins, zu den Hintergründen.

 

Getränke News: Wie kam es zu dem Schulterschluss mit der Radeberger Gruppe? Seit wann fanden Gespräche statt?

Huber: „Wir freuen uns, dass wir die beiden Unternehmen im Sinne der veränderten Marktentwicklung jetzt zusammenführen können. Da gehört schon Vertrauen und gegenseitiges Verstehen dazu – das hat in den letzten Monaten gepasst. Schon vor gut 15 Jahren habe ich immer gesagt: Die Logistik muss in größeren Einheiten denken! Das Streckengeschäft, aber auch die Sortierung bedurfte einer Vision, die wir jetzt verwirklicht haben!“

 

Getränke News: Wie hat der Handel auf das Joint Venture reagiert?

Huber: „Die Reaktionen sind ausnahmslos vom Wohlwollen des Handels geprägt. Das ist auch gut nachvollziehbar, denn immerhin ist der Handel gerade im Streckengeschäft mit seinem hohen Anforderungsprofil durch saisonale Spitzen und seinem branchenspezifischen, komplexen Leerguthandling auf leistungsfähige, verlässliche Partner angewiesen. Die DGL wird das in Zukunft dank der zahlreichen Mitarbeiter und Standorte leisten.“

 

Getränke News: Was sind die nächsten gemeinsamen Schritte?

Huber: „Wir warten jetzt auf die Entscheidung des Kartellamts – danach legen wir los. Es geht darum, die Supply-Chain möglichst optimal zu gestalten. Die klaren Schwerpunkte der Aufgaben werden alsbald definiert und umgesetzt. Alles andere zeigt die Zeit.“

 

Getränke News:  Was sind die größten Herausforderungen der Getränkelogistik  und wie begegnet DGL ihnen?

Huber: „Die Warenströme dauerhaft beherrschbar zu machen und denkbar flexibel zu gestalten, wird die Herausforderung der Zukunft sein. In der Logistik erweisen sich größere Einheiten recht schnell als effizienter. Mit dem Joint Venture und der Zusammenführung der Westdeutschen Getränke-Logistik und von Getränke Essmann zur neuen Deutschen Getränke-Logistik geben wir die richtigen Signale an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt.“

 

 

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Getränkelogistik

„In größeren Einheiten denken“

In der nationalen Getränkelogistik formiert sich als Joint Venture der Radeberger Gruppe und der Brauerei Veltins ein neues Unternehmen – die Deutsche Getränke Logistik – DGL  (wir berichteten). Wir fragten Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei Veltins, zu den Hintergründen.

 

Getränke News: Wie kam es zu dem Schulterschluss mit der Radeberger Gruppe? Seit wann fanden Gespräche statt?

Huber: „Wir freuen uns, dass wir die beiden Unternehmen im Sinne der veränderten Marktentwicklung jetzt zusammenführen können. Da gehört schon Vertrauen und gegenseitiges Verstehen dazu – das hat in den letzten Monaten gepasst. Schon vor gut 15 Jahren habe ich immer gesagt: Die Logistik muss in größeren Einheiten denken! Das Streckengeschäft, aber auch die Sortierung bedurfte einer Vision, die wir jetzt verwirklicht haben!“

 

Getränke News: Wie hat der Handel auf das Joint Venture reagiert?

Huber: „Die Reaktionen sind ausnahmslos vom Wohlwollen des Handels geprägt. Das ist auch gut nachvollziehbar, denn immerhin ist der Handel gerade im Streckengeschäft mit seinem hohen Anforderungsprofil durch saisonale Spitzen und seinem branchenspezifischen, komplexen Leerguthandling auf leistungsfähige, verlässliche Partner angewiesen. Die DGL wird das in Zukunft dank der zahlreichen Mitarbeiter und Standorte leisten.“

 

Getränke News: Was sind die nächsten gemeinsamen Schritte?

Huber: „Wir warten jetzt auf die Entscheidung des Kartellamts – danach legen wir los. Es geht darum, die Supply-Chain möglichst optimal zu gestalten. Die klaren Schwerpunkte der Aufgaben werden alsbald definiert und umgesetzt. Alles andere zeigt die Zeit.“

 

Getränke News:  Was sind die größten Herausforderungen der Getränkelogistik  und wie begegnet DGL ihnen?

Huber: „Die Warenströme dauerhaft beherrschbar zu machen und denkbar flexibel zu gestalten, wird die Herausforderung der Zukunft sein. In der Logistik erweisen sich größere Einheiten recht schnell als effizienter. Mit dem Joint Venture und der Zusammenführung der Westdeutschen Getränke-Logistik und von Getränke Essmann zur neuen Deutschen Getränke-Logistik geben wir die richtigen Signale an der Schwelle zum neuen Jahrzehnt.“

 

 

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