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Helles hoch im Kurs
Biermarkt

Helles hoch im Kurs

Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2019 im Handel pro Kopf 36 Liter Bier und Biermixgetränke gekauft. Das sind gut zwei 0,33-Liter-Flaschen weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lag der Absatz bei rund 2,9 Milliarden Litern, was einem Minus von gut einem Prozent entspricht. Gleichzeitig wurde für Bier und Biermixe etwas mehr ausgegeben, nämlich pro Kopf 48,75 Euro. Der Gesamtumsatz stieg um gut ein Prozent auf über 3,9 Milliarden Euro.

Das teilt das Marktforschungsunternehmen Nielsen anlässlich des am Wochenende eröffneten Münchner Oktoberfests mit. Laut dem Bierexperten Marcus Strobl ist der leichte Mengenrückgang auch auf den heißen Sommer im vergangenen Jahr zurückzuführen. Trotz des insgesamt rückläufigen Markts legen Trendsorten wie naturtrübes Radler oder alkoholfreies Bier laut Strobl weiter zu. Und passend zum Oktoberfest liege besonders Hellbier bei den Konsumenten hoch im Kurs.

„Potenzial zur bundesweiten Standardsorte“

Im Ranking der beliebtesten Biersorten liegt Helles laut Nielsen zurzeit auf dem zweiten Platz. So kauften die Deutschen davon im ersten Halbjahr 206 Millionen Liter und damit rund vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für den Aufschwung sieht Nielsen verschiedene Gründe: Hellbier profitiert Strobl zufolge zum einen sehr stark vom schwächelnden Weißbier. Außerdem komme es besonders bei der jungen Zielgruppe gut an und gehöre zunehmend zum Lifestyle. „Auch wenn zwei Drittel der Hellbier-Menge aktuell in Bayern gekauft werden, hat Hellbier zudem großes Potenzial zur bundesweiten Standardsorte“, sagt Marcus Strobl.

Sorten-Ranking (Quelle: Nielsen)

Nur zum Klassiker Pils greifen die Deutschen noch häufiger: Rund 1,5 Milliarden Liter landeten im ersten Halbjahr in den Einkaufswägen. Das sind fast drei Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. Zu den restlichen Wachstumstreibern gehören vor allem alkoholfreies Bier, das um 3 Prozent auf ca. 196 Millionen Liter wuchs, Radler mit 119 Millionen Litern (+9,2 Prozent) und Spezialitätenbiere, die um 6,5 Prozent auf 99,5 Millionen Liter zulegten. 

Als Einkaufsstätte für Bier und Biermixe wählen die Deutschen vor allem die Verbrauchermärkte. Rund 1,2 Milliarden Liter gingen hier von Januar bis Juni über die Ladentheken. Das sind jedoch gut 3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. Platz zwei belegen hier die Getränkeabholmärkte mit einem Absatz von 845 Millionen Litern (-4,3 Prozent). Auf dem dritten Platz stehen die Discounter mit ca. 706 Millionen Litern, die im Vorjahresvergleich um mehr als zehn Prozent zulegen konnten. In den Supermärkten kauften die Deutschen 190 Millionen Liter (-16,9 Prozent) ein. 

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Die Deutschen haben im ersten Halbjahr 2019 im Handel pro Kopf 36 Liter Bier und Biermixgetränke gekauft. Das sind gut zwei 0,33-Liter-Flaschen weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lag der Absatz bei rund 2,9 Milliarden Litern, was einem Minus von gut einem Prozent entspricht. Gleichzeitig wurde für Bier und Biermixe etwas mehr ausgegeben, nämlich pro Kopf 48,75 Euro. Der Gesamtumsatz stieg um gut ein Prozent auf über 3,9 Milliarden Euro.

Das teilt das Marktforschungsunternehmen Nielsen anlässlich des am Wochenende eröffneten Münchner Oktoberfests mit. Laut dem Bierexperten Marcus Strobl ist der leichte Mengenrückgang auch auf den heißen Sommer im vergangenen Jahr zurückzuführen. Trotz des insgesamt rückläufigen Markts legen Trendsorten wie naturtrübes Radler oder alkoholfreies Bier laut Strobl weiter zu. Und passend zum Oktoberfest liege besonders Hellbier bei den Konsumenten hoch im Kurs.

„Potenzial zur bundesweiten Standardsorte“

Im Ranking der beliebtesten Biersorten liegt Helles laut Nielsen zurzeit auf dem zweiten Platz. So kauften die Deutschen davon im ersten Halbjahr 206 Millionen Liter und damit rund vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für den Aufschwung sieht Nielsen verschiedene Gründe: Hellbier profitiert Strobl zufolge zum einen sehr stark vom schwächelnden Weißbier. Außerdem komme es besonders bei der jungen Zielgruppe gut an und gehöre zunehmend zum Lifestyle. „Auch wenn zwei Drittel der Hellbier-Menge aktuell in Bayern gekauft werden, hat Hellbier zudem großes Potenzial zur bundesweiten Standardsorte“, sagt Marcus Strobl.

Sorten-Ranking (Quelle: Nielsen)

Nur zum Klassiker Pils greifen die Deutschen noch häufiger: Rund 1,5 Milliarden Liter landeten im ersten Halbjahr in den Einkaufswägen. Das sind fast drei Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. Zu den restlichen Wachstumstreibern gehören vor allem alkoholfreies Bier, das um 3 Prozent auf ca. 196 Millionen Liter wuchs, Radler mit 119 Millionen Litern (+9,2 Prozent) und Spezialitätenbiere, die um 6,5 Prozent auf 99,5 Millionen Liter zulegten. 

Als Einkaufsstätte für Bier und Biermixe wählen die Deutschen vor allem die Verbrauchermärkte. Rund 1,2 Milliarden Liter gingen hier von Januar bis Juni über die Ladentheken. Das sind jedoch gut 3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018. Platz zwei belegen hier die Getränkeabholmärkte mit einem Absatz von 845 Millionen Litern (-4,3 Prozent). Auf dem dritten Platz stehen die Discounter mit ca. 706 Millionen Litern, die im Vorjahresvergleich um mehr als zehn Prozent zulegen konnten. In den Supermärkten kauften die Deutschen 190 Millionen Liter (-16,9 Prozent) ein. 

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