Bitburger Pils
Anzeige
Alle Nachrichten auf Getränke News durchsuchen
Bierglas vor grauem Himmel
Bier-Statistik

Düsterer April für die Brauer

Die Negativentwicklung im Biermarkt setzt sich fort. Nach einem sehr schwachen März bescherte laut Angaben des Statistischen Bundesamts auch der April den deutschen Brauereien wieder deutliche Mengenverluste: Der Bierabsatz sank insgesamt um 8,3 Prozent auf rund 6,69 Millionen Hektoliter. Noch höher fiel das Minus am Heimatmarkt aus, hier gingen die Mengen um 10,2 Prozent auf knapp 5,5 Millionen Hektoliter zurück.

Damit liegt die Entwicklung laut dem Deutschen Brauer-Bund (DBB) noch unter den Werten des Lockdown-Monats April 2021. Tiefrote Zahlen schreiben auch die Biermischgetränke. Ihr Absatz gab um 18,4 Prozent nach und erreichte 340.622 Hektoliter. Die Branchenvertretung begründet das verheerende Ergebnis mit der geringen Zahl der Verkaufstage, der kalten Witterung und einer mittlerweile insgesamt deutlich spürbaren Konsumzurückhaltung. Hieraus ergebe sich „eine fatale Mischung“, so der DBB.

Exporte insgesamt mit dünnem Plus

Den einzigen Lichtblick bieten die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union. Sie legten um 9,5 Prozent auf 543.560 Hektoliter zu und sorgten damit dafür, dass die Exporte unter dem Strich mit +1,5 Prozent auf 1,18 Millionen Hektoliter zumindest leicht im Plus lagen. Rückläufig waren dabei allerdings die Lieferungen in EU-Länder, die um 4,5 Prozent auf 637.165 Hektoliter abschmolzen.

Von dem schlechten April-Ergebnis waren Brauereien aus praktisch allen Bundesländern betroffen. Einzig Berlin/Brandenburg konnte ein Plus (+8,9 Prozent) bilanzieren. Die Unternehmen in den beiden größten Erzeugerländern Bayern und Nordrhein-Westfalen mussten insgesamt ein Minus von 5,2 bzw. 8,3 Prozent hinnehmen.

Rheinland-Pfalz das Schlusslicht

Die stärksten Rückgänge verzeichneten die Brauer aus Rheinland-Pfalz/Saarland mit -23,7 Prozent, dicht gefolgt von Thüringen (-23,4 Prozent) und Hessen (-21,8 Prozent). Abwärts ging es auch für Schleswig-Holstein/Hamburg (-12,7 Prozent), Sachsen-Anhalt (-9,6 Prozent), Niedersachsen/Bremen (-8,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-8,5 Prozent), Sachsen (-5,0 Prozent) und Baden-Württemberg (-4,6 Prozent).

In den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Bierglas vor grauem Himmel
Bier-Statistik

Düsterer April für die Brauer

Die Negativentwicklung im Biermarkt setzt sich fort. Nach einem sehr schwachen März bescherte laut Angaben des Statistischen Bundesamts auch der April den deutschen Brauereien wieder deutliche Mengenverluste: Der Bierabsatz sank insgesamt um 8,3 Prozent auf rund 6,69 Millionen Hektoliter. Noch höher fiel das Minus am Heimatmarkt aus, hier gingen die Mengen um 10,2 Prozent auf knapp 5,5 Millionen Hektoliter zurück.

Damit liegt die Entwicklung laut dem Deutschen Brauer-Bund (DBB) noch unter den Werten des Lockdown-Monats April 2021. Tiefrote Zahlen schreiben auch die Biermischgetränke. Ihr Absatz gab um 18,4 Prozent nach und erreichte 340.622 Hektoliter. Die Branchenvertretung begründet das verheerende Ergebnis mit der geringen Zahl der Verkaufstage, der kalten Witterung und einer mittlerweile insgesamt deutlich spürbaren Konsumzurückhaltung. Hieraus ergebe sich „eine fatale Mischung“, so der DBB.

Exporte insgesamt mit dünnem Plus

Den einzigen Lichtblick bieten die Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union. Sie legten um 9,5 Prozent auf 543.560 Hektoliter zu und sorgten damit dafür, dass die Exporte unter dem Strich mit +1,5 Prozent auf 1,18 Millionen Hektoliter zumindest leicht im Plus lagen. Rückläufig waren dabei allerdings die Lieferungen in EU-Länder, die um 4,5 Prozent auf 637.165 Hektoliter abschmolzen.

Von dem schlechten April-Ergebnis waren Brauereien aus praktisch allen Bundesländern betroffen. Einzig Berlin/Brandenburg konnte ein Plus (+8,9 Prozent) bilanzieren. Die Unternehmen in den beiden größten Erzeugerländern Bayern und Nordrhein-Westfalen mussten insgesamt ein Minus von 5,2 bzw. 8,3 Prozent hinnehmen.

Rheinland-Pfalz das Schlusslicht

Die stärksten Rückgänge verzeichneten die Brauer aus Rheinland-Pfalz/Saarland mit -23,7 Prozent, dicht gefolgt von Thüringen (-23,4 Prozent) und Hessen (-21,8 Prozent). Abwärts ging es auch für Schleswig-Holstein/Hamburg (-12,7 Prozent), Sachsen-Anhalt (-9,6 Prozent), Niedersachsen/Bremen (-8,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (-8,5 Prozent), Sachsen (-5,0 Prozent) und Baden-Württemberg (-4,6 Prozent).

In den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Kostenloser wöchentlicher Newsletter
Anzeige

Serie


© Getränke News 2018 - 2023