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Craftbier-Pionier verkauft seine Brauerei
Craftbrauer

Craftbier-Pionier verkauft seine Brauerei

Christian Hans Müller, mit seiner Marke Hanscraft & Co. einer der deutschen Craftbier-Pioniere, verkauft seine erst Anfang Juni 2022 in Aschaffenburg in Betrieb genommene Brauerei. Mit dieser Nachricht überraschte Müller gestern auf seiner privaten Facebook-Seite. Müllers Anteile an der Hanscraft & Co. GmbH gehen an eine Kölner Immobiliengesellschaft, Müller wird die Brauerei zum 1. August verlassen. Er werde mit seinen eingetragenen Marken „Hanscraft & Co.“, „Bayerisch Nizza“ und „Backbone Splitter“ den nächsten Schritt einläuten, so Müller auf Facebook.

Das gesamte Anlagevermögen, die aktuelle Produktionsanlage, sämtliche Leasing-Verträge, die Gastronomie-Gesellschaft sowie die Arbeitsverträge der Mitarbeiter gehen im Zuge der Veräußerungen der GmbH an den neuen Besitzer über, erklärt Christian Hans Müller in einem Interview mit dem Online-Magazin „Hopfenhelden“. „Das Einzige was ich behalten habe, ist, was der GmbH nie gehört hat und das ist meine Marke, die schon vor der Gründung auf mich gelaufen ist und die ich der GmbH zur Verfügung gestellt habe“, so Müller. Lediglich die neu entwickelte Biermarke „Maulaff“ wurde mit der GmbH verkauft.

Biere bleiben im Markt

Seine Biere will Müller weiter im Markt halten und lässt diese nun von dem neuen Besitzer der Brauerei brauen. Müller selbst will künftig seine Geschäfte in Richtung Dienstleistung ausbauen. Er sei in der Vergangenheit auch schon beratend in der Lebensmittelbranche tätig gewesen, jedoch in einem überschaubaren Rahmen. Das wolle er nun etwas größer und professioneller angehen, so Müller.

2012 startete Christian Hans Müller mit Hanscraft & Co. als einer der ersten deutschen Craftbrauer. Seine Biere „Bayerisch Nizza Wheat Pale Ale“ und das IPA „Blackbone Splitter“ wurden zum festen Bestandteil im Craftbiersortiment des Handels und mehrfach mit Medaillen bei renommierten Verkostungswettbewerben ausgezeichnet.

Der Verkauf der nagelneuen Brauerei dürfte ein Signal für die deutsche Craftbier-Szene sein, die in den letzten Jahren immer mehr an Strahlkraft und Relevanz verloren hat. Christian Hans Müller ist angesichts seines Selbstbewusstseins für viele deutsche Craftbier-Brauer eine Leitfigur.

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Christian Hans Müller, mit seiner Marke Hanscraft & Co. einer der deutschen Craftbier-Pioniere, verkauft seine erst Anfang Juni 2022 in Aschaffenburg in Betrieb genommene Brauerei. Mit dieser Nachricht überraschte Müller gestern auf seiner privaten Facebook-Seite. Müllers Anteile an der Hanscraft & Co. GmbH gehen an eine Kölner Immobiliengesellschaft, Müller wird die Brauerei zum 1. August verlassen. Er werde mit seinen eingetragenen Marken „Hanscraft & Co.“, „Bayerisch Nizza“ und „Backbone Splitter“ den nächsten Schritt einläuten, so Müller auf Facebook.

Das gesamte Anlagevermögen, die aktuelle Produktionsanlage, sämtliche Leasing-Verträge, die Gastronomie-Gesellschaft sowie die Arbeitsverträge der Mitarbeiter gehen im Zuge der Veräußerungen der GmbH an den neuen Besitzer über, erklärt Christian Hans Müller in einem Interview mit dem Online-Magazin „Hopfenhelden“. „Das Einzige was ich behalten habe, ist, was der GmbH nie gehört hat und das ist meine Marke, die schon vor der Gründung auf mich gelaufen ist und die ich der GmbH zur Verfügung gestellt habe“, so Müller. Lediglich die neu entwickelte Biermarke „Maulaff“ wurde mit der GmbH verkauft.

Biere bleiben im Markt

Seine Biere will Müller weiter im Markt halten und lässt diese nun von dem neuen Besitzer der Brauerei brauen. Müller selbst will künftig seine Geschäfte in Richtung Dienstleistung ausbauen. Er sei in der Vergangenheit auch schon beratend in der Lebensmittelbranche tätig gewesen, jedoch in einem überschaubaren Rahmen. Das wolle er nun etwas größer und professioneller angehen, so Müller.

2012 startete Christian Hans Müller mit Hanscraft & Co. als einer der ersten deutschen Craftbrauer. Seine Biere „Bayerisch Nizza Wheat Pale Ale“ und das IPA „Blackbone Splitter“ wurden zum festen Bestandteil im Craftbiersortiment des Handels und mehrfach mit Medaillen bei renommierten Verkostungswettbewerben ausgezeichnet.

Der Verkauf der nagelneuen Brauerei dürfte ein Signal für die deutsche Craftbier-Szene sein, die in den letzten Jahren immer mehr an Strahlkraft und Relevanz verloren hat. Christian Hans Müller ist angesichts seines Selbstbewusstseins für viele deutsche Craftbier-Brauer eine Leitfigur.

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