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Bierabsätze brechen ein
Brauwirtschaft

Bierabsätze brechen ein

Nach einem Absatzplus im Juni (+10 Prozent) müssen die Brauereien aus Deutschland im Juli erneut ein Absatzminus hinnehmen. Dies meldet der Deutsche Brauer-Bund unter Verweis auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Regnerisches Wetter, ausfallende Veranstaltungen und ein nach wie vor schwieriges Gastronomiegeschäft sorgten für ein Minus von 7,2 Prozent (-670.000 Hektoliter) bei den Bierabsätzen im Vergleich zum Vorjahresmonat, der bereits pandemiebedingt ebenfalls bereits deutlich im Minus war. Insgesamt rund 8,6 Millionen Hektoliter Bier setzten die Brauereien aus Deutschland im Juli 2021 ab. Verglichen mit dem Juli 2019 ist das Minus sogar 9,8 Prozent (-935.000 Hektoliter). 

Auch das Exportgeschäft ging stark zurück

Die Bierabsätze in Ausland gingen im Juli 21 ebenfalls deutlich zurück. Nach Steigerungen von zuletzt 28,1 Prozent im Mai und 20,7 Prozent im Juni brechen auch die Ausfuhren im Juli um 9,5 Prozent ein. Der Bierabsatz in EU-Länder sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,0 Prozent (-208.000 Hektoliter), der in Drittländer stieg dagegen um 6,0 Prozent (+40.000 Hektoliter). Biermischgetränke verloren 2,9 Prozent auf 581.000 Hektoliter (-17.000 Hektoliter).

Berlin/Brandenburg mit größtem Minus

Zuwächse erzielten im Juli 2021 als einzige die Brauereien aus Mecklenburg-Vorpommern (+1,0 Prozent), die Brauereien aus allen anderen Bundesländern lagen im Minus. Prozentual die höchsten Rückgänge verzeichneten die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (-20,3 Prozent), Hessen (-16,3 Prozent), Niedersachen/Bremen (-14,9 Prozent) und Baden-Württemberg (-10,6 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Sachsen (-8,8 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-8,5 Prozent), Thüringen (-7,5 Prozent), Bayern (-6,9 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-4,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-4,4 Prozent) melden im Juli hohe Absatzverluste. Das niedrigste Minus gab es für die Brauereien aus Nordrhein-Westfalen. Hier ging der Bierabsatz lediglich um 1,1 Prozent zurück.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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Bierabsätze brechen ein
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Bierabsätze brechen ein

Nach einem Absatzplus im Juni (+10 Prozent) müssen die Brauereien aus Deutschland im Juli erneut ein Absatzminus hinnehmen. Dies meldet der Deutsche Brauer-Bund unter Verweis auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Regnerisches Wetter, ausfallende Veranstaltungen und ein nach wie vor schwieriges Gastronomiegeschäft sorgten für ein Minus von 7,2 Prozent (-670.000 Hektoliter) bei den Bierabsätzen im Vergleich zum Vorjahresmonat, der bereits pandemiebedingt ebenfalls bereits deutlich im Minus war. Insgesamt rund 8,6 Millionen Hektoliter Bier setzten die Brauereien aus Deutschland im Juli 2021 ab. Verglichen mit dem Juli 2019 ist das Minus sogar 9,8 Prozent (-935.000 Hektoliter). 

Auch das Exportgeschäft ging stark zurück

Die Bierabsätze in Ausland gingen im Juli 21 ebenfalls deutlich zurück. Nach Steigerungen von zuletzt 28,1 Prozent im Mai und 20,7 Prozent im Juni brechen auch die Ausfuhren im Juli um 9,5 Prozent ein. Der Bierabsatz in EU-Länder sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,0 Prozent (-208.000 Hektoliter), der in Drittländer stieg dagegen um 6,0 Prozent (+40.000 Hektoliter). Biermischgetränke verloren 2,9 Prozent auf 581.000 Hektoliter (-17.000 Hektoliter).

Berlin/Brandenburg mit größtem Minus

Zuwächse erzielten im Juli 2021 als einzige die Brauereien aus Mecklenburg-Vorpommern (+1,0 Prozent), die Brauereien aus allen anderen Bundesländern lagen im Minus. Prozentual die höchsten Rückgänge verzeichneten die Brauereien aus Berlin/Brandenburg (-20,3 Prozent), Hessen (-16,3 Prozent), Niedersachen/Bremen (-14,9 Prozent) und Baden-Württemberg (-10,6 Prozent). Aber auch die Brauereien aus Sachsen (-8,8 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (-8,5 Prozent), Thüringen (-7,5 Prozent), Bayern (-6,9 Prozent), Rheinland-Pfalz/Saarland (-4,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-4,4 Prozent) melden im Juli hohe Absatzverluste. Das niedrigste Minus gab es für die Brauereien aus Nordrhein-Westfalen. Hier ging der Bierabsatz lediglich um 1,1 Prozent zurück.

In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

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