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Dickes Plus mit Spezialitäten 1
Bilanz 2020

Alpirsbacher meldet Minus

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner meldet für 2020 coronabedingt einen Absatzrückgang von 3,4 Prozent, die Bruttoerlöse sanken um 8,3 Prozent gegenüber 2019. „Gemessen an der nationalen Marktentwicklung und der Entwicklung in Baden-Württemberg sind wir 2020 mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Brauerei-Chef Carl Glauner. 

25.000 Hektoliter Fassbier verloren

Nach Angaben von Geschäftsführer Markus Schlör verlor Alpirsbacher Klosterbräu ein Volumen von 25 000 Hektoliter Fassbier, verursacht durch die großen Absatzverluste von März bis Juli sowie durch den zweiten Lockdown von Oktober bis zum Jahresende 2020. Lediglich im August und September sei es zu einer „kurzfristigen Normalisierung mit einem Absatz auf Vorjahresniveau“ gekommen.

Bei den Flaschenbieren verzeichnete die Brauerei aus dem Schwarzwald zwar „überproportionale Zuwächse“ bei den Bierspezialitäten gleichzeitig gingen die Biermischgetränke und die alkoholfreien Biere stark zurück, weil diese Produkte sehr stark in der Gastronomie distribuiert seien, heißt es. Auch die Export-Geschäfte hätten sich negativ entwickelt.

Positive Entwicklung erwartet

Für 2021 geht die Brauerei von einer Absatzentwicklung wie 2020 aus. „Aus Sicht der Geschäftsleitung wird es nach dem Ende der langen Schließungszeit in der Gastronomie und Hotellerie zu einer guten Umsatzentwicklung kommen“, so Glauner. Das Unternehmen richte sich vertrieblich auf die Situation aus und stärke sowohl die Beratungsleistungen in der Gastronomie als auch die Aktivitäten im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels und der Getränke-Fachmärkte. „Wir erwarten unter Berücksichtigung einer vorsichtigen Planung und entsprechenden Kostensenkungen ein leicht positives Jahresergebnis“, sagt Schlör. Dieses liege aber deutlich unter dem Niveau der Jahre 2014 bis 2019.


Über Alpirsbacher Klosterbräu

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Er ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter.

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Alpirsbacher meldet Minus

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei Glauner meldet für 2020 coronabedingt einen Absatzrückgang von 3,4 Prozent, die Bruttoerlöse sanken um 8,3 Prozent gegenüber 2019. „Gemessen an der nationalen Marktentwicklung und der Entwicklung in Baden-Württemberg sind wir 2020 mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Brauerei-Chef Carl Glauner. 

25.000 Hektoliter Fassbier verloren

Nach Angaben von Geschäftsführer Markus Schlör verlor Alpirsbacher Klosterbräu ein Volumen von 25 000 Hektoliter Fassbier, verursacht durch die großen Absatzverluste von März bis Juli sowie durch den zweiten Lockdown von Oktober bis zum Jahresende 2020. Lediglich im August und September sei es zu einer „kurzfristigen Normalisierung mit einem Absatz auf Vorjahresniveau“ gekommen.

Bei den Flaschenbieren verzeichnete die Brauerei aus dem Schwarzwald zwar „überproportionale Zuwächse“ bei den Bierspezialitäten gleichzeitig gingen die Biermischgetränke und die alkoholfreien Biere stark zurück, weil diese Produkte sehr stark in der Gastronomie distribuiert seien, heißt es. Auch die Export-Geschäfte hätten sich negativ entwickelt.

Positive Entwicklung erwartet

Für 2021 geht die Brauerei von einer Absatzentwicklung wie 2020 aus. „Aus Sicht der Geschäftsleitung wird es nach dem Ende der langen Schließungszeit in der Gastronomie und Hotellerie zu einer guten Umsatzentwicklung kommen“, so Glauner. Das Unternehmen richte sich vertrieblich auf die Situation aus und stärke sowohl die Beratungsleistungen in der Gastronomie als auch die Aktivitäten im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels und der Getränke-Fachmärkte. „Wir erwarten unter Berücksichtigung einer vorsichtigen Planung und entsprechenden Kostensenkungen ein leicht positives Jahresergebnis“, sagt Schlör. Dieses liege aber deutlich unter dem Niveau der Jahre 2014 bis 2019.


Über Alpirsbacher Klosterbräu

Die Alpirsbacher Klosterbrauerei wird in vierter Generation von Carl Glauner geleitet. Er ist der Urenkel des Brauerei-Gründers Johann Gottfried Glauner, der 1877 das Unternehmen kaufte und damit die Benediktiner-Klosterbrauerei aus dem elften Jahrhundert reaktivierte. 1906 erfolgte die Umfirmierung in Alpirsbacher Klosterbräu. Geschäftsführer sind der Inhaber Carl Glauner und Markus Schlör. Das Unternehmen im oberen Kinzigtal beschäftigt rund 135 Mitarbeiter.

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