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Vorstandssprecher Oliver Gloden
Schloss Wachenheim

Zuwächse in schwierigen Zeiten

Die Schloss Wachenheim AG meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22. Wie der Konzern mitteilt, stiegen die Umsatzerlöse im Zeitraum Juli 2021 bis Juni 2022 um 8,3 Prozent auf 384,0 Millionen Euro. Die Anzahl der verkauften Flaschen (umgerechnet in 0,75 Liter) lag konzernweit mit insgesamt 234,8 Millionen um 6,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (Ebit) wuchs um fast 20 Prozent auf 29,2 Millionen Euro, der Konzernjahresüberschuss erreichte 21,2 nach 17,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Das trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Ergebnis führt das Unternehmen auf sein Geschäftsmodell zurück: Mit drei Teilkonzernen, die operativ weitgehend dezentral gesteuert werden und die mit ihren Marken und Produkten fest auf ihren jeweiligen Märkten etabliert sind, habe man im zurückliegenden Jahr „erneut seine Stärke unter Beweis gestellt“, erklärt Vorstandssprecher Oliver Gloden „das Erfolgsrezept“.

Deutschland schlechter als Gesamtkonzern

Moderate Zuwächse bilanziert Schloss Wachenheim für seinen deutschen Teilkonzern. Hier konnten die Umsatzerlöse lediglich um 2,8 Prozent auf 136,2 Millionen Euro gesteigert werden. Das Plus führt das Unternehmen insbesondere auf Zuwächse bei Sekten sowie Schaum- und Perlweinen zurück. Die Weinhandelsfachsparte hingegen konnte Gloden zufolge wegen der Schließungen in Gastronomie und Hotellerie das hohe Niveau des Vorjahres nicht wieder erreichen. So waren die Umsatzerlöse in diesem Bereich um knapp 10 Prozent rückläufig. Die Absätze des deutschen Teilkonzerns insgesamt sind 2021/22 um 5,6 Prozent auf 88,9 Millionen Flaschen gestiegen.

Stärkeres Umsatzwachstum als der Heimatmarkt zeigten die beiden anderen Teilkonzerne von Schloss Wachenheim: In Frankreich stieg der Umsatz um 10,7 Prozent auf 89,7 Millionen Euro, in Ostmitteleuropa legte er um 12,5 Prozent auf 167,8 Millionen Euro zu. In allen Regionen wuchs der Umsatz überproportional zur Mengenentwicklung, da der Konzern steigende Rohstoff- und Energiekosten weitergeben und seine Preise erhöhen musste.

Erwartungen für 2022/23 eher bescheiden

Ein weniger positives Ergebnis prognostiziert Schloss Wachenheim für das laufende Geschäftsjahr 2022/23. Die Aussichten würden durch die anhaltend schwierige Situation auf den Beschaffungsmärkten „weiterhin spürbar beeinträchtigt“, sagt Oliver Gloden, der deshalb weitere notwendige Preiserhöhungen ankündigt. Er erwarte daher in allen Teilkonzernen leicht rückläufige Absatzmengen und lediglich preisbedingt steigende Umsatzerlöse. Die Erwartungen für das operative Ergebnis liegen zwischen 25 und 27 Millionen Euro.

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Zuwächse in schwierigen Zeiten

Die Schloss Wachenheim AG meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22. Wie der Konzern mitteilt, stiegen die Umsatzerlöse im Zeitraum Juli 2021 bis Juni 2022 um 8,3 Prozent auf 384,0 Millionen Euro. Die Anzahl der verkauften Flaschen (umgerechnet in 0,75 Liter) lag konzernweit mit insgesamt 234,8 Millionen um 6,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (Ebit) wuchs um fast 20 Prozent auf 29,2 Millionen Euro, der Konzernjahresüberschuss erreichte 21,2 nach 17,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Das trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Ergebnis führt das Unternehmen auf sein Geschäftsmodell zurück: Mit drei Teilkonzernen, die operativ weitgehend dezentral gesteuert werden und die mit ihren Marken und Produkten fest auf ihren jeweiligen Märkten etabliert sind, habe man im zurückliegenden Jahr „erneut seine Stärke unter Beweis gestellt“, erklärt Vorstandssprecher Oliver Gloden „das Erfolgsrezept“.

Deutschland schlechter als Gesamtkonzern

Moderate Zuwächse bilanziert Schloss Wachenheim für seinen deutschen Teilkonzern. Hier konnten die Umsatzerlöse lediglich um 2,8 Prozent auf 136,2 Millionen Euro gesteigert werden. Das Plus führt das Unternehmen insbesondere auf Zuwächse bei Sekten sowie Schaum- und Perlweinen zurück. Die Weinhandelsfachsparte hingegen konnte Gloden zufolge wegen der Schließungen in Gastronomie und Hotellerie das hohe Niveau des Vorjahres nicht wieder erreichen. So waren die Umsatzerlöse in diesem Bereich um knapp 10 Prozent rückläufig. Die Absätze des deutschen Teilkonzerns insgesamt sind 2021/22 um 5,6 Prozent auf 88,9 Millionen Flaschen gestiegen.

Stärkeres Umsatzwachstum als der Heimatmarkt zeigten die beiden anderen Teilkonzerne von Schloss Wachenheim: In Frankreich stieg der Umsatz um 10,7 Prozent auf 89,7 Millionen Euro, in Ostmitteleuropa legte er um 12,5 Prozent auf 167,8 Millionen Euro zu. In allen Regionen wuchs der Umsatz überproportional zur Mengenentwicklung, da der Konzern steigende Rohstoff- und Energiekosten weitergeben und seine Preise erhöhen musste.

Erwartungen für 2022/23 eher bescheiden

Ein weniger positives Ergebnis prognostiziert Schloss Wachenheim für das laufende Geschäftsjahr 2022/23. Die Aussichten würden durch die anhaltend schwierige Situation auf den Beschaffungsmärkten „weiterhin spürbar beeinträchtigt“, sagt Oliver Gloden, der deshalb weitere notwendige Preiserhöhungen ankündigt. Er erwarte daher in allen Teilkonzernen leicht rückläufige Absatzmengen und lediglich preisbedingt steigende Umsatzerlöse. Die Erwartungen für das operative Ergebnis liegen zwischen 25 und 27 Millionen Euro.

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