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Verzweiflung in Gastronomie nimmt zu
Lockdown

Verzweiflung in Gastronomie nimmt zu

Das notleidende Gastgewerbe wartet dringend auf die Auszahlung der zugesagten staatlichen Hilfen. Laut einer aktuellen Umfrage des Gastronomieverbands Dehoga haben gut 80 Prozent der Betriebe Novemberhilfen beantragt. Fast 75 Prozent hätten allerdings noch nicht einmal Abschlagszahlungen erhalten. Inzwischen nähmen Verzweiflung und Existenzängste in Hotellerie und Gastronomie zu. 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sehen sich aufgrund der erheblichen Umsatzverluste in ihrer Existenz gefährdet.

Ende Dezember werden die meisten Restaurants und Hotels in diesem Jahr viereinhalb Monate komplett geschlossen haben. Die Umsatzverluste seit März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beziffern die befragten Betriebe auf durchschnittlich 51 Prozent. Die hohen Kosten laufen indes weiter.

Abschlagszahlungen für größere Unternehmen zu niedrig

Laut der Umfrage kann jedoch erst jeder vierte Betrieb den Eingang von Abschlagszahlungen auf die Novemberhilfe vermelden, und zwar in Höhe von durchschnittlich 7.600 Euro. Erschwerend komme hinzu, dass die Abschlagszahlungen zwar kleinen Unternehmen helfen, für mittlere und größere Unternehmen allerdings nicht ausreichen. „In der mittlerweile sechsten Lockdown-Woche sind die bislang gewährten Abschläge von maximal 10.000 Euro für viele Betriebe lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick und fordert eine deutliche Erhöhung der Abschlagszahlungen.

„Wir unterstützen die Forderung der Bundesländer, die Abschlagszahlungen massiv auf bis zu 500.000 Euro aufzustocken.“ Ausreichende Abschlagszahlungen auf beantragte Hilfen seien umso wichtiger, da mit der Auszahlung der kompletten Summen wohl erst ab Januar 2021 gerechnet werden könne.

Die Verlängerung des Lockdowns verschärft die dramatische Lage der gastgewerblichen Unternehmer. 39 Prozent bewerten die Schließung ihrer Betriebe bis 10. Januar mit „katastrophal“, gut 23 Prozent mit „schlecht“. An der Blitzumfrage zur wirtschaftlichen Lage im Gastgewerbe beteiligten sich in der Zeit vom 4. bis 6. Dezember 5.500 Betriebe.

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Das notleidende Gastgewerbe wartet dringend auf die Auszahlung der zugesagten staatlichen Hilfen. Laut einer aktuellen Umfrage des Gastronomieverbands Dehoga haben gut 80 Prozent der Betriebe Novemberhilfen beantragt. Fast 75 Prozent hätten allerdings noch nicht einmal Abschlagszahlungen erhalten. Inzwischen nähmen Verzweiflung und Existenzängste in Hotellerie und Gastronomie zu. 70 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sehen sich aufgrund der erheblichen Umsatzverluste in ihrer Existenz gefährdet.

Ende Dezember werden die meisten Restaurants und Hotels in diesem Jahr viereinhalb Monate komplett geschlossen haben. Die Umsatzverluste seit März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beziffern die befragten Betriebe auf durchschnittlich 51 Prozent. Die hohen Kosten laufen indes weiter.

Abschlagszahlungen für größere Unternehmen zu niedrig

Laut der Umfrage kann jedoch erst jeder vierte Betrieb den Eingang von Abschlagszahlungen auf die Novemberhilfe vermelden, und zwar in Höhe von durchschnittlich 7.600 Euro. Erschwerend komme hinzu, dass die Abschlagszahlungen zwar kleinen Unternehmen helfen, für mittlere und größere Unternehmen allerdings nicht ausreichen. „In der mittlerweile sechsten Lockdown-Woche sind die bislang gewährten Abschläge von maximal 10.000 Euro für viele Betriebe lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick und fordert eine deutliche Erhöhung der Abschlagszahlungen.

„Wir unterstützen die Forderung der Bundesländer, die Abschlagszahlungen massiv auf bis zu 500.000 Euro aufzustocken.“ Ausreichende Abschlagszahlungen auf beantragte Hilfen seien umso wichtiger, da mit der Auszahlung der kompletten Summen wohl erst ab Januar 2021 gerechnet werden könne.

Die Verlängerung des Lockdowns verschärft die dramatische Lage der gastgewerblichen Unternehmer. 39 Prozent bewerten die Schließung ihrer Betriebe bis 10. Januar mit „katastrophal“, gut 23 Prozent mit „schlecht“. An der Blitzumfrage zur wirtschaftlichen Lage im Gastgewerbe beteiligten sich in der Zeit vom 4. bis 6. Dezember 5.500 Betriebe.

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