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Verbraucherstimmung durchwachsen
GfK-Konsumklimastudie

Verbraucherstimmung durchwachsen

Die privaten Konsumausgaben werden das Jahr voraussichtlich mit einem leichten Plus von 1,5 Prozent abschließen. Das prognostiziert die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer Konsumklimastudie für November, die indes eher eine verhaltene Verbraucherstimmung ausweist.

Zwar sei die Anschaffungsneigung laut der Befragung (26. Oktober bis 9. November) auf bereits hohem Niveau noch einmal gestiegen, die Konjunktur- und die Einkommenserwartungen seien jedoch leicht gesunken, teilt das Marktforschungsinstitut mit. Da auch die Sparneigung etwas zunehme, sei für Dezember ein leichter Rückgang des Konsumklimas zu erwarten.

Weltwirtschaftliche Turbulenzen verunsichern

Die zum zweiten Mal in Folge sinkenden Konjunkturerwartungen erklärt die GfK dabei mit der etwas schwächeren Entwicklung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal. Weltwirtschaftliche Turbulenzen wie der Handelskonflikt der USA mit China und der EU oder der Brexit würden die deutschen Verbraucher zunehmend verunsichern, so die Forscher.

Diese Wahrnehmung zeigt sich inzwischen auch in den realen Zahlen. So sank nach der ersten vorläufigen Berechnung des Statistischen Bundesamts das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal geringfügig, was die Behörde vor allem auf rückläufige Exporte zurückführt.

Durch die nachlassende Konjunkturerwartung ging der GfK zufolge auch die Einkommenserwartung im November auf den niedrigsten Wert dieses Jahres zurück. Dank steigender Beschäftigung und damit auch zunehmender Einkommen bewege sich dieser Indikator dennoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, heißt es.

Steigende Preise, vor allem bei Energie, trüben indes das positive Bild. Laut GfK lag die Preissteigerung im Oktober im Vergleich zum Vorjahr bei 2,5 Prozent, was dem höchsten Wert seit über zehn Jahren entspricht.

Sehr gute Bedingungen im Inland dominieren

Insgesamt zeige sich die Konsumneigung weitgehend von dem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld unbeeinflusst, resümieren die Marktforscher. Auch die höhere Inflation zeige keine Wirkung. „Offenbar dominieren die exzellenten inländischen Rahmenbedingungen“, so das Fazit.

Trotz der beschriebenen Risiken bestätigt die GfK unter dem Strich ihre positive Konsumprognose fürs Gesamtjahr. „Damit wird die Binnenkonjunktur 2018 einen wichtigen Beitrag zum Wachstum in Deutschland beitragen“, heißt es abschließend.

 

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Verbraucherstimmung durchwachsen
GfK-Konsumklimastudie

Verbraucherstimmung durchwachsen

Die privaten Konsumausgaben werden das Jahr voraussichtlich mit einem leichten Plus von 1,5 Prozent abschließen. Das prognostiziert die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer Konsumklimastudie für November, die indes eher eine verhaltene Verbraucherstimmung ausweist.

Zwar sei die Anschaffungsneigung laut der Befragung (26. Oktober bis 9. November) auf bereits hohem Niveau noch einmal gestiegen, die Konjunktur- und die Einkommenserwartungen seien jedoch leicht gesunken, teilt das Marktforschungsinstitut mit. Da auch die Sparneigung etwas zunehme, sei für Dezember ein leichter Rückgang des Konsumklimas zu erwarten.

Weltwirtschaftliche Turbulenzen verunsichern

Die zum zweiten Mal in Folge sinkenden Konjunkturerwartungen erklärt die GfK dabei mit der etwas schwächeren Entwicklung der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal. Weltwirtschaftliche Turbulenzen wie der Handelskonflikt der USA mit China und der EU oder der Brexit würden die deutschen Verbraucher zunehmend verunsichern, so die Forscher.

Diese Wahrnehmung zeigt sich inzwischen auch in den realen Zahlen. So sank nach der ersten vorläufigen Berechnung des Statistischen Bundesamts das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal geringfügig, was die Behörde vor allem auf rückläufige Exporte zurückführt.

Durch die nachlassende Konjunkturerwartung ging der GfK zufolge auch die Einkommenserwartung im November auf den niedrigsten Wert dieses Jahres zurück. Dank steigender Beschäftigung und damit auch zunehmender Einkommen bewege sich dieser Indikator dennoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, heißt es.

Steigende Preise, vor allem bei Energie, trüben indes das positive Bild. Laut GfK lag die Preissteigerung im Oktober im Vergleich zum Vorjahr bei 2,5 Prozent, was dem höchsten Wert seit über zehn Jahren entspricht.

Sehr gute Bedingungen im Inland dominieren

Insgesamt zeige sich die Konsumneigung weitgehend von dem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld unbeeinflusst, resümieren die Marktforscher. Auch die höhere Inflation zeige keine Wirkung. „Offenbar dominieren die exzellenten inländischen Rahmenbedingungen“, so das Fazit.

Trotz der beschriebenen Risiken bestätigt die GfK unter dem Strich ihre positive Konsumprognose fürs Gesamtjahr. „Damit wird die Binnenkonjunktur 2018 einen wichtigen Beitrag zum Wachstum in Deutschland beitragen“, heißt es abschließend.

 

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