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„Mittlerweile über eine Million Artikel“
Gastivo

„Mittlerweile über eine Million Artikel“

14 Monate nach dem Start bietet das Gastronomie-Onlineportal von Team Beverage seinen Kunden bereits über eine Million Artikel an – mit stark wachsender Tendenz. Wie Team Beverage die Plattform in den nächsten Jahren zum „marktführenden Lösungsanbieter“ machen will, hat uns Geschäftsführer Jens Armbrust erzählt.


Getränke News: Das Gastronomieportal Gastivo ist in der Startphase. Wie lange dauert es, die GFGHs aufzuschalten? Welche kommen in Frage und wie groß ist das Interesse?

Armbrust: Das Interesse ist enorm groß. Auch weil alle GFGHs Gastivo zu ihrem Onlineshop machen können. Nicht nur die GFGH-Partner der Team Beverage AG, sondern auch alle anderen. Gastivo ist neutral und offen für alle Marktteilnehmer in ganz Deutschland. 

Aktuell gehen wir davon aus, dass bis Ende 2020 die meisten der Team Beverage angeschlossenen GFGHs auf der Plattform sein sollten. Die Geschwindigkeit der technischen Anbindung ist natürlich maßgeblich geprägt von der Komplexität der Datenschnittstellen beziehungsweise den verfügbaren IT-Ressourcen der Warenwirtschafts-Systemanbieter. Zudem hat ein GFGH ja noch vielfältige andere Themen auf dem Zettel, beispielsweise die Einführung eines neuen Lagerverwaltungssystems und, und, und. Letztlich entscheidet jeder Partner selbst, ob und wann er mitmachen will.

Getränke News: Wer finanziert Gastivo? Zahlen die Lieferanten oder Gastronomen für die Nutzung?

Armbrust: Gastronomen bezahlen nichts für die Nutzung. Mit den Lieferanten haben wir ein faires Modell entwickelt, das ihre Prozessoptimierung einbezieht und bewertet. Sie bezahlen eine umsatzabhängige Gebühr, aber erst dann, wenn Gastivo fest in ihre Prozesse integriert ist und damit wiederum Zeit und Geld spart. Außerdem hat der Lieferant über Gastivo die Möglichkeit zu einer sehr zielgerichteten Kundenansprache, so dass er speziell auf die Bedürfnisse des Gastronomen abgestimmte Produkte anbieten und somit Zusatzgeschäft generieren kann. Es ergeben sich also unterm Strich Vorteile für unsere Lieferanten aus der Prozessoptimierung und über Zusatzumsätze.

Gastivo ist im Juli 2018 an den Start gegangen. (Foto: Screenshot GN)

Getränke News: In welchem Umfang können die heute schon teilnehmenden Lieferanten die Sortimente in den Bereichen Getränke, Food und Nonfood abdecken, anders gefragt: Wie groß ist die Auswahl?

Armbrust: Das Standardsortiment für einen normalen Gastronomiebetrieb haben wir schon im Katalog. Aktuell liegt der Fokus auf Getränken, wobei wir auch schon ein sehr großes Food-Sortiment aufgebaut haben und uns nun auch dem Nonfood-Bereich widmen werden. Addiert man die Artikel unserer Lieferanten, kommen wir mittlerweile auf über eine Million. Ein extrem großer Datenpool, der täglich wächst. 

Getränke News: Sie bieten für Gastivo auch eine App an. Was leistet die? Können Sie bitte die wichtigsten Funktionen skizzieren.

Armbrust: In der App sieht der Gastronom zuoberst die Artikel, die er regelmäßig bestellt, und kann ganz einfach nachbestellen. Das Besondere: Die App funktioniert auch ohne Internet, zum Beispiel im Keller oder im Lager. Es braucht also keine Schmierzettel und kein Bestellfax mehr. Damit passieren auch weniger Fehler. Die App wird übrigens gut angenommen, ohne dass wir jemals dafür geworben hätten: Aktuell kommen 35 Prozent aller Bestellungen über die App rein. 

Getränke News: Wo steht Gastivo in einem Jahr, in drei oder fünf?

Armbrust: Im ersten Schritt ist Gastivo das One-Stop-Shopping-Portal für Gastronomen. Der Gastronom und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, so dass sich die Plattform um ihn herum entwickelt. Die Vision ist es, als Gastronomie-Betriebssystem Inspiration, Lösungen und Produkte für alle erfolgskritischen Bereiche jedes Gastgebers zu liefern: Einkauf, das optimale Angebot, Service und Ambiente. Wir stehen aktuell, nur 14 Monate nach dem Start, bei einem netto Warenumsatz von zehn Millionen Euro und sind zutiefst überzeugt, dass Gastivo mit seinem 360-Grad-Ansatz ein marktführender Lösungsanbieter sein wird.


Unser Gesprächspartner

Jens Armbrust ist seit März 2019 Mitglied des Vorstands der Team Beverage AG und Geschäftsführer der Gastivo Portal GmbH. Zuvor war er über acht Jahre Geschäftsführer der Get N Getränke National.

Über Team Beverage

Die Team Beverage AG ist mit ihrem Netzwerk in den Absatzkanälen Convenience, Gastronomie, Getränke-Einzelhandel und Großhandel die marktführende Distributions-, Einkaufs-, Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform der Getränkebranche in Deutschland. Der mandatierte Getränkeumsatz liegt bei 1,65 Milliarden Euro, das vermittelte Getränkevolumen bei 12,9 Millionen Hektolitern jährlich.

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Gastivo

„Mittlerweile über eine Million Artikel“

14 Monate nach dem Start bietet das Gastronomie-Onlineportal von Team Beverage seinen Kunden bereits über eine Million Artikel an – mit stark wachsender Tendenz. Wie Team Beverage die Plattform in den nächsten Jahren zum „marktführenden Lösungsanbieter“ machen will, hat uns Geschäftsführer Jens Armbrust erzählt.


Getränke News: Das Gastronomieportal Gastivo ist in der Startphase. Wie lange dauert es, die GFGHs aufzuschalten? Welche kommen in Frage und wie groß ist das Interesse?

Armbrust: Das Interesse ist enorm groß. Auch weil alle GFGHs Gastivo zu ihrem Onlineshop machen können. Nicht nur die GFGH-Partner der Team Beverage AG, sondern auch alle anderen. Gastivo ist neutral und offen für alle Marktteilnehmer in ganz Deutschland. 

Aktuell gehen wir davon aus, dass bis Ende 2020 die meisten der Team Beverage angeschlossenen GFGHs auf der Plattform sein sollten. Die Geschwindigkeit der technischen Anbindung ist natürlich maßgeblich geprägt von der Komplexität der Datenschnittstellen beziehungsweise den verfügbaren IT-Ressourcen der Warenwirtschafts-Systemanbieter. Zudem hat ein GFGH ja noch vielfältige andere Themen auf dem Zettel, beispielsweise die Einführung eines neuen Lagerverwaltungssystems und, und, und. Letztlich entscheidet jeder Partner selbst, ob und wann er mitmachen will.

Getränke News: Wer finanziert Gastivo? Zahlen die Lieferanten oder Gastronomen für die Nutzung?

Armbrust: Gastronomen bezahlen nichts für die Nutzung. Mit den Lieferanten haben wir ein faires Modell entwickelt, das ihre Prozessoptimierung einbezieht und bewertet. Sie bezahlen eine umsatzabhängige Gebühr, aber erst dann, wenn Gastivo fest in ihre Prozesse integriert ist und damit wiederum Zeit und Geld spart. Außerdem hat der Lieferant über Gastivo die Möglichkeit zu einer sehr zielgerichteten Kundenansprache, so dass er speziell auf die Bedürfnisse des Gastronomen abgestimmte Produkte anbieten und somit Zusatzgeschäft generieren kann. Es ergeben sich also unterm Strich Vorteile für unsere Lieferanten aus der Prozessoptimierung und über Zusatzumsätze.

Gastivo ist im Juli 2018 an den Start gegangen. (Foto: Screenshot GN)

Getränke News: In welchem Umfang können die heute schon teilnehmenden Lieferanten die Sortimente in den Bereichen Getränke, Food und Nonfood abdecken, anders gefragt: Wie groß ist die Auswahl?

Armbrust: Das Standardsortiment für einen normalen Gastronomiebetrieb haben wir schon im Katalog. Aktuell liegt der Fokus auf Getränken, wobei wir auch schon ein sehr großes Food-Sortiment aufgebaut haben und uns nun auch dem Nonfood-Bereich widmen werden. Addiert man die Artikel unserer Lieferanten, kommen wir mittlerweile auf über eine Million. Ein extrem großer Datenpool, der täglich wächst. 

Getränke News: Sie bieten für Gastivo auch eine App an. Was leistet die? Können Sie bitte die wichtigsten Funktionen skizzieren.

Armbrust: In der App sieht der Gastronom zuoberst die Artikel, die er regelmäßig bestellt, und kann ganz einfach nachbestellen. Das Besondere: Die App funktioniert auch ohne Internet, zum Beispiel im Keller oder im Lager. Es braucht also keine Schmierzettel und kein Bestellfax mehr. Damit passieren auch weniger Fehler. Die App wird übrigens gut angenommen, ohne dass wir jemals dafür geworben hätten: Aktuell kommen 35 Prozent aller Bestellungen über die App rein. 

Getränke News: Wo steht Gastivo in einem Jahr, in drei oder fünf?

Armbrust: Im ersten Schritt ist Gastivo das One-Stop-Shopping-Portal für Gastronomen. Der Gastronom und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, so dass sich die Plattform um ihn herum entwickelt. Die Vision ist es, als Gastronomie-Betriebssystem Inspiration, Lösungen und Produkte für alle erfolgskritischen Bereiche jedes Gastgebers zu liefern: Einkauf, das optimale Angebot, Service und Ambiente. Wir stehen aktuell, nur 14 Monate nach dem Start, bei einem netto Warenumsatz von zehn Millionen Euro und sind zutiefst überzeugt, dass Gastivo mit seinem 360-Grad-Ansatz ein marktführender Lösungsanbieter sein wird.


Unser Gesprächspartner

Jens Armbrust ist seit März 2019 Mitglied des Vorstands der Team Beverage AG und Geschäftsführer der Gastivo Portal GmbH. Zuvor war er über acht Jahre Geschäftsführer der Get N Getränke National.

Über Team Beverage

Die Team Beverage AG ist mit ihrem Netzwerk in den Absatzkanälen Convenience, Gastronomie, Getränke-Einzelhandel und Großhandel die marktführende Distributions-, Einkaufs-, Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform der Getränkebranche in Deutschland. Der mandatierte Getränkeumsatz liegt bei 1,65 Milliarden Euro, das vermittelte Getränkevolumen bei 12,9 Millionen Hektolitern jährlich.

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