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Keine Infektion über Trinkgläser
Corona-Krise

Keine Infektion über Trinkgläser

In Österreich dürfen unter strengen Auflagen ab 15. Mai Restaurants wieder öffnen. Damit steigt auch in Deutschland die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Gastronomie-Schließungen. Neben Arbeitsschutz und Hygienestandards könnte auch die Frage der Gläser-Hygiene von zentraler Bedeutung werden. Der leitende Virologe der Berliner Charité, Prof. Christian Drosten, hatte noch vor dem Lockdown öffentlich dazu geraten, wegen der hohen Ansteckungsgefahr grundsätzlich kein Fassbier mehr in der Gastronomie zu trinken. Da gerade in Kneipen Biergläser nur kurz durchs Wasser gezogen würden, seien Infektionen unvermeidbar. 

Übertragung durch Gläser unwahrscheinlich

Experten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) stufen eine Übertragung des neuen Coronavirus über benutzte Gläser gegenwärtig als sehr unwahrscheinlich ein. Eine Infektion erfolge wegen der Besonderheit des Virus in der Regel nicht über eine orale Aufnahme, so das BfR. Hauptsächlich würden die Viren über Tröpfchen übertragen, die beim Husten und Niesen entstehen und über die Schleimhäute der Nase, der Augen und des Mundes aufgenommen werden. Theoretisch könne man sich auch über Schleimhaut-Kontakt mit einem schlecht gereinigten Glas anstecken. Allerdings ist dies laut BfR weltweit bisher nicht nachgewiesen worden. 

Hygiene-Hinweise vom Brauer-Bund

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) bereitet aktuell hilfreiche Hygiene-Hinweise für die Gastronomie vor. Darin informiert der Verband insbesondere über die Wiederinbetriebnahme von Schankanlagen sowie über die maschinelle und manuelle Reinigung von Gläsern. Eine Reinigung von Gläsern in Geschirrspülern bei mindestens 60 Grad Celsius sei besonders effizient. Wer die Gläser von Hand spült, sollte möglichst heißes Wasser (45 bis 50 Grad Celsius) mit Spülmittel verwenden. Bei kälterem Wasser sollten die Gläser mit ausreichend Spülmittel länger im Spülbecken bleiben, sorgfältig mechanisch gereinigt und anschließend abgetrocknet werden.

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In Österreich dürfen unter strengen Auflagen ab 15. Mai Restaurants wieder öffnen. Damit steigt auch in Deutschland die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Gastronomie-Schließungen. Neben Arbeitsschutz und Hygienestandards könnte auch die Frage der Gläser-Hygiene von zentraler Bedeutung werden. Der leitende Virologe der Berliner Charité, Prof. Christian Drosten, hatte noch vor dem Lockdown öffentlich dazu geraten, wegen der hohen Ansteckungsgefahr grundsätzlich kein Fassbier mehr in der Gastronomie zu trinken. Da gerade in Kneipen Biergläser nur kurz durchs Wasser gezogen würden, seien Infektionen unvermeidbar. 

Übertragung durch Gläser unwahrscheinlich

Experten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) stufen eine Übertragung des neuen Coronavirus über benutzte Gläser gegenwärtig als sehr unwahrscheinlich ein. Eine Infektion erfolge wegen der Besonderheit des Virus in der Regel nicht über eine orale Aufnahme, so das BfR. Hauptsächlich würden die Viren über Tröpfchen übertragen, die beim Husten und Niesen entstehen und über die Schleimhäute der Nase, der Augen und des Mundes aufgenommen werden. Theoretisch könne man sich auch über Schleimhaut-Kontakt mit einem schlecht gereinigten Glas anstecken. Allerdings ist dies laut BfR weltweit bisher nicht nachgewiesen worden. 

Hygiene-Hinweise vom Brauer-Bund

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) bereitet aktuell hilfreiche Hygiene-Hinweise für die Gastronomie vor. Darin informiert der Verband insbesondere über die Wiederinbetriebnahme von Schankanlagen sowie über die maschinelle und manuelle Reinigung von Gläsern. Eine Reinigung von Gläsern in Geschirrspülern bei mindestens 60 Grad Celsius sei besonders effizient. Wer die Gläser von Hand spült, sollte möglichst heißes Wasser (45 bis 50 Grad Celsius) mit Spülmittel verwenden. Bei kälterem Wasser sollten die Gläser mit ausreichend Spülmittel länger im Spülbecken bleiben, sorgfältig mechanisch gereinigt und anschließend abgetrocknet werden.

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