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Bierglas auf Tisch mit Herbstlaub
Brauwirtschaft

Kein goldener Oktober fürs Bier

Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) meldet für den Oktober deutlich sinkende Bierabsätze. Obwohl der Monat außergewöhnlich warm war, gingen die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen verglichen mit dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 6,28 Millionen Hektoliter zurück. Noch stärker verloren die Biermischgetränke, ihr Absatz sank um 8,1 Prozent auf 212.060 Hektoliter.

Deutlich besser als das Geschäft im Inland, das um 4,1 Prozent rückläufig war, entwickelten sich die Ausfuhren mit einem Minus von lediglich 0,2 Prozent. Während die Bierabsätze in die Länder der Europäischen Union um 2,0 Prozent zulegten, verzeichnen die Statistiker bei den Exporten in Drittländer einen Rückgang von 1,9 Prozent.

Trotz der negativen Entwicklung im Oktober liegt der Absatz im Gesamtjahr mit aktuell 2,8 Prozent im Plus. In den ersten zehn Monaten setzten die deutschen Brauereien rund 74,19 Millionen Hektoliter Bier ab, bei den Biermischgetränken waren es, nach einem leichten Plus von 0,4 Prozent, rund 3,99 Millionen Hektoliter. Vergleicht man die Zahlen allerdings mit dem Vor-Corona-Jahr 2019, besteht beim Bierabsatz immer noch ein Defizit von 4,3 Millionen Hektolitern, wie der DBB betont. 3,5 Millionen Hektoliter davon fehlen beim Inlandsabsatz.

Recht unterschiedlich entwickelten sich im Oktober die Absätze der Brauereien aus den verschiedenen Regionen: Bei den Herstellern aus dem größten Erzeugerland Bayern war der Absatz mit -0,2 Prozent fast stabil, die Unternehmen aus dem Bierland Nummer zwei, Nordrhein-Westfalen, verloren in der Menge indessen 4,7 Prozent.

Prozentual besonders hohe Verluste verzeichnen die Brauereien aus Mecklenburg-Vorpommern (-25,5 %) und Rheinland-Pfalz/Saarland (-12,8 %). Abwärts ging es ebenfalls für die Unternehmen in Niedersachsen/Bremen (-8,0 %), Schleswig-Holstein/Hamburg (-7,8 %), Hessen (-6,8 %), Sachsen (-6,1 %) und Thüringen (-2,4 %). Über Zuwächse freuen konnten sich im Oktober nur Berlin/Brandenburg (+19,7 %), Baden-Württemberg (+6,1 %) und Sachsen-Anhalt (+1,0 %).

In den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind wie immer alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten.

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Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) meldet für den Oktober deutlich sinkende Bierabsätze. Obwohl der Monat außergewöhnlich warm war, gingen die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen verglichen mit dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 6,28 Millionen Hektoliter zurück. Noch stärker verloren die Biermischgetränke, ihr Absatz sank um 8,1 Prozent auf 212.060 Hektoliter.

Deutlich besser als das Geschäft im Inland, das um 4,1 Prozent rückläufig war, entwickelten sich die Ausfuhren mit einem Minus von lediglich 0,2 Prozent. Während die Bierabsätze in die Länder der Europäischen Union um 2,0 Prozent zulegten, verzeichnen die Statistiker bei den Exporten in Drittländer einen Rückgang von 1,9 Prozent.

Trotz der negativen Entwicklung im Oktober liegt der Absatz im Gesamtjahr mit aktuell 2,8 Prozent im Plus. In den ersten zehn Monaten setzten die deutschen Brauereien rund 74,19 Millionen Hektoliter Bier ab, bei den Biermischgetränken waren es, nach einem leichten Plus von 0,4 Prozent, rund 3,99 Millionen Hektoliter. Vergleicht man die Zahlen allerdings mit dem Vor-Corona-Jahr 2019, besteht beim Bierabsatz immer noch ein Defizit von 4,3 Millionen Hektolitern, wie der DBB betont. 3,5 Millionen Hektoliter davon fehlen beim Inlandsabsatz.

Recht unterschiedlich entwickelten sich im Oktober die Absätze der Brauereien aus den verschiedenen Regionen: Bei den Herstellern aus dem größten Erzeugerland Bayern war der Absatz mit -0,2 Prozent fast stabil, die Unternehmen aus dem Bierland Nummer zwei, Nordrhein-Westfalen, verloren in der Menge indessen 4,7 Prozent.

Prozentual besonders hohe Verluste verzeichnen die Brauereien aus Mecklenburg-Vorpommern (-25,5 %) und Rheinland-Pfalz/Saarland (-12,8 %). Abwärts ging es ebenfalls für die Unternehmen in Niedersachsen/Bremen (-8,0 %), Schleswig-Holstein/Hamburg (-7,8 %), Hessen (-6,8 %), Sachsen (-6,1 %) und Thüringen (-2,4 %). Über Zuwächse freuen konnten sich im Oktober nur Berlin/Brandenburg (+19,7 %), Baden-Württemberg (+6,1 %) und Sachsen-Anhalt (+1,0 %).

In den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind wie immer alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten.

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