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Institut mahnt ab
Fresenius

Institut wehrt sich

Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. wurde vom SGS Institut Fresenius abgemahnt. Grund dafür seien zwei vom Verein herausgegebene Pressemitteilungen. Die beanstandeten Texte würden unwahre Behauptungen in Bezug auf den Zertifizierungsprozess und den Anforderungskatalog bei der Begutachtung von Mineralwässern mit Bio-Qualität enthalten, so das Institut Fresenius. Damit verstoße der Verein gegen den lauteren Wettbewerb.

SGS Institut Fresenius betrachtet die Vorwürfe der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser als substanzlos und wehrt sich mit dieser Abmahnung gegen die ungerechtfertigten und in der Tendenz diffamierenden Anschuldigungen, heißt es.

Neumarkter Lammsbräu hatte Mitte November 2018 in einer Abmahnung gegen Danone zur Unterlassung aufgefordert und später stellvertretend für die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser und ihr angeschlossene mittelständische Mineralbrunnen Klage beim Landgericht Frankfurt/Main gegen die deutschen Tochtergesellschaften von Danone und des SGS Instituts Fresenius eingereicht (wir berichteten). Grund sei „die irreführende Verwendung des Labels ‚Natürlich Bio‘ und des von Fresenius an seine Kunden verliehenen Schein-Bio-Siegels ‚Premiummineralwasser in Bio-Qualität‘ beim Danone-Produkt Volvic“, so das Bio-Unternehmen.

Dagegen wehrt sich nun SGS Institut Fresenius: Der entwickelten Auszeichnung „Premiummineralwasser mit Bio-Qualität“ liege ein umfassender und transparenter Prüfprozess zugrunde. Das Qualitätssiegel würden ausschließlich Produkte tragen, die die strengen gesetzlichen Vorgaben an natürliches Mineralwasser übertreffen. Die prämierten Mineralwässer müssten deutlich strengere Anforderungen erfüllen und häufigere Kontrollen durchlaufen als es die Mineral- und Tafelwasserverordnung vorsehe, so das Institut. 

Darüber hinaus werde der abfüllende Betrieb in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz intensiv anhand eines selbst entwickelten Standards geprüft. Damit entspreche das Prüfprogramm vollumfänglich den Anforderungen, die der Bundesgerichtshof in seinem Urteil 2012 an eine entsprechende Zertifizierung gestellt hat. Zudem erfolgten zusätzliche Prüfungen entlang aller Stufen der Wertschöpfungskette, die Einfluss auf die Qualität des Produktes haben.

Seit 2016 haben acht Mineralwasser-Marken die Prüfungen bestanden und dürfen das Qualitätssiegel „Premiummineralwasser mit Bio-Qualität“ tragen. 

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