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Europas Gastronomie weiterhin dicht
Corona-Krise

Europas Gastronomie weiterhin dicht

In insgesamt 19 europäischen Staaten ist die Gastronomie vollständig geschlossen, in weiteren 12 Staaten gibt es erhebliche Einschränkungen wie etwa zusätzliche Sperrstunden oder strikte Vorgaben für die maximal zulässige Gästezahl. So das aktuelle Lagebild (Stand 8. April) des europäischen Brauereiverbandes „The Brewers of Europe“. 

Während in Deutschland noch in dieser Woche ein verschärfter bundesweiter Lockdown umgesetzt werden soll, zeichnet sich auch in den meisten Nachbarstaaten keine Entspannung der Lage ab. Laut Deutschem Brauer-Bund sieht die Lage in den einzelnen Ländern wie folgt aus:

  • Polen (7-Tage-Inzidenz: 375,5) sieht sich derzeit mit der dritten Welle der Pandemie konfrontiert. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt und das Gesundheitssystem droht an seine Grenzen zu stoßen. Eine Öffnung der Wirtschaft ist derzeit nicht absehbar. Die Bundesregierung hat Polen als Hochinzidenzgebiet eingestuft.
  • Tschechien (7-Tage-Inzidenz: 264) ist ebenfalls Hochinzidenzgebiet. In der Nacht zu Montag ist zwar der seit einem halben Jahr geltende Notstand ausgelaufen. Damit fällt zum Beispiel die nächtliche Ausgangssperre weg. Restaurants und die meisten Geschäfte bleiben aber weiterhin geschlossen – ohne absehbare Perspektive für einen Neustart. Tschechien gehört seit Monaten zu den am meisten von Covid-19 betroffenen Ländern Europas.
  • In Österreich (7-Tage-Inzidenz: 225,8) steigen die Infektionszahlen weiter an, am stärksten in Wien, wo aktuell weitere Einschränkungen geplant werden. Die Regierung bereitet dennoch Lockerungen und Öffnungen für den Mai vor – eine „Öffnungskommission“ aus Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen soll prüfen, welche Erleichterungen für verschiedene Branchen angesichts der Impf-Fortschritte möglich sind. Eine konkrete zeitliche Perspektive gibt es derzeit aber noch nicht.
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  • In Italien (7-Tage-Inzidenz: 193,7) werden die Corona-Beschränkungen aktuell gelockert. Aufgrund zurückgehender Infektionszahlen dürfen unter anderem Geschäfte in vielen Regionen des Landes wieder öffnen. Unter anderem gilt die in Italien lange am stärksten betroffene Region Lombardei mit Mailand ab heute nicht mehr als rote Zone. Zurückgefahren werden Beschränkungen auch im Piemont mit Turin, der Emilia-Romagna mit Bologna, der Toskana, dem Friaul und Kalabrien. In diesen Regionen dürfen Geschäfte wieder öffnen. Bars und Restaurants bleiben allerdings bis mindestens Ende des Monats in ganz Italien weiter geschlossen.
  • In der Schweiz (7-Tage-Inzidenz: 99,6) gilt bis Mitte April ein „Lockdown light“, über weitere Lockerungsschritte wird aktuell beraten. Geschäfte, Museen oder Außensportanlagen wie etwa Skilifte bleiben unter Auflagen offen, auch für Touristen aus ganz Europa, die Gastronomie ist noch geschlossen. Eine Öffnung der Restaurant-Terrassen und anderer Außenbereiche wird für den 19. April avisiert, eine vollständige Öffnung des Gastgewerbes steht jedoch noch nicht zur Diskussion.
  • Frankreich (7-Tage-Inzidenz: 299,2) hatte angesichts der neuen Coronawelle zum dritten Mal einen landesweiten Lockdown verhängt – mit Ausgangsbeschränkungen ab 19 Uhr sowie der Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte und sämtlicher Restaurants und Hotels. Menschen in Frankreich dürfen sich für Spaziergänge oder Sport nicht weiter als zehn Kilometer von ihrer Wohnung fortbewegen. Erst Mitte Mai sollen die Außenbereiche der Gastronomie und einige Kulturstätten nach und nach wieder öffnen, sollten die Fallzahlen bis dahin sinken.
  • Belgien (7-Tage-Inzidenz: 154,3) hat sich eine „Osterpause“ verordnet, die weiter anhält: Der mindestens vier Wochen lange Lockdown soll nicht vor dem 26. April enden. Hotels und Gastgewerbe sollen noch länger geschlossen bleiben. Die Zahl der Personen, mit denen man sich im Freien aufhalten darf, wurde zuletzt von zehn auf vier reduziert.
  • Die Niederlande (7-Tage-Inzidenz: 269,5) verlängern ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung bis mindestens 20. April. Der Beginn der abendlichen Ausgangssperre wurde nach Protesten um eine Stunde auf 22 Uhr verschoben. Bis Mitte Mai wird von allen touristischen Reisen abgeraten. Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie ist laut Regierung ab Anfang Mai denkbar.
  • Dänemark (7-Tage-Inzidenz: 74,3) plant deutlich mutigere Öffnungsschritte als andere EU- Staaten und will sich im Zuge der voranschreitenden Impfkampagne bereits in den kommenden Wochen nach und nach von den geltenden Corona-Maßnahmen verabschieden. Das öffentliche Leben soll mit wenigen Ausnahmen frei von Beschränkungen sein, wenn alle Risikogruppen und alle Menschen über 50, die dies wünschen, ihre erste Impfung erhalten haben. Für gewisse Bereiche sollen aber Einschränkungen bestehen bleiben, etwa für Großveranstaltungen und das Nachtleben. Für 21. April werden die Öffnung der Außenbereiche von Restaurants und Cafés sowie die Öffnung von Museen und Büchereien avisiert. Am 6. Mai werden planmäßig auch wieder die Innenbereiche der Gaststätten sowie Theater und Kinos öffnen dürfen.
Europas Gastronomie weiterhin dicht
Corona-Krise

Europas Gastronomie weiterhin dicht

In insgesamt 19 europäischen Staaten ist die Gastronomie vollständig geschlossen, in weiteren 12 Staaten gibt es erhebliche Einschränkungen wie etwa zusätzliche Sperrstunden oder strikte Vorgaben für die maximal zulässige Gästezahl. So das aktuelle Lagebild (Stand 8. April) des europäischen Brauereiverbandes „The Brewers of Europe“. 

Während in Deutschland noch in dieser Woche ein verschärfter bundesweiter Lockdown umgesetzt werden soll, zeichnet sich auch in den meisten Nachbarstaaten keine Entspannung der Lage ab. Laut Deutschem Brauer-Bund sieht die Lage in den einzelnen Ländern wie folgt aus:

  • Polen (7-Tage-Inzidenz: 375,5) sieht sich derzeit mit der dritten Welle der Pandemie konfrontiert. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen steigt und das Gesundheitssystem droht an seine Grenzen zu stoßen. Eine Öffnung der Wirtschaft ist derzeit nicht absehbar. Die Bundesregierung hat Polen als Hochinzidenzgebiet eingestuft.
  • Tschechien (7-Tage-Inzidenz: 264) ist ebenfalls Hochinzidenzgebiet. In der Nacht zu Montag ist zwar der seit einem halben Jahr geltende Notstand ausgelaufen. Damit fällt zum Beispiel die nächtliche Ausgangssperre weg. Restaurants und die meisten Geschäfte bleiben aber weiterhin geschlossen – ohne absehbare Perspektive für einen Neustart. Tschechien gehört seit Monaten zu den am meisten von Covid-19 betroffenen Ländern Europas.
  • In Österreich (7-Tage-Inzidenz: 225,8) steigen die Infektionszahlen weiter an, am stärksten in Wien, wo aktuell weitere Einschränkungen geplant werden. Die Regierung bereitet dennoch Lockerungen und Öffnungen für den Mai vor – eine „Öffnungskommission“ aus Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen soll prüfen, welche Erleichterungen für verschiedene Branchen angesichts der Impf-Fortschritte möglich sind. Eine konkrete zeitliche Perspektive gibt es derzeit aber noch nicht.
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  • In Italien (7-Tage-Inzidenz: 193,7) werden die Corona-Beschränkungen aktuell gelockert. Aufgrund zurückgehender Infektionszahlen dürfen unter anderem Geschäfte in vielen Regionen des Landes wieder öffnen. Unter anderem gilt die in Italien lange am stärksten betroffene Region Lombardei mit Mailand ab heute nicht mehr als rote Zone. Zurückgefahren werden Beschränkungen auch im Piemont mit Turin, der Emilia-Romagna mit Bologna, der Toskana, dem Friaul und Kalabrien. In diesen Regionen dürfen Geschäfte wieder öffnen. Bars und Restaurants bleiben allerdings bis mindestens Ende des Monats in ganz Italien weiter geschlossen.
  • In der Schweiz (7-Tage-Inzidenz: 99,6) gilt bis Mitte April ein „Lockdown light“, über weitere Lockerungsschritte wird aktuell beraten. Geschäfte, Museen oder Außensportanlagen wie etwa Skilifte bleiben unter Auflagen offen, auch für Touristen aus ganz Europa, die Gastronomie ist noch geschlossen. Eine Öffnung der Restaurant-Terrassen und anderer Außenbereiche wird für den 19. April avisiert, eine vollständige Öffnung des Gastgewerbes steht jedoch noch nicht zur Diskussion.
  • Frankreich (7-Tage-Inzidenz: 299,2) hatte angesichts der neuen Coronawelle zum dritten Mal einen landesweiten Lockdown verhängt – mit Ausgangsbeschränkungen ab 19 Uhr sowie der Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte und sämtlicher Restaurants und Hotels. Menschen in Frankreich dürfen sich für Spaziergänge oder Sport nicht weiter als zehn Kilometer von ihrer Wohnung fortbewegen. Erst Mitte Mai sollen die Außenbereiche der Gastronomie und einige Kulturstätten nach und nach wieder öffnen, sollten die Fallzahlen bis dahin sinken.
  • Belgien (7-Tage-Inzidenz: 154,3) hat sich eine „Osterpause“ verordnet, die weiter anhält: Der mindestens vier Wochen lange Lockdown soll nicht vor dem 26. April enden. Hotels und Gastgewerbe sollen noch länger geschlossen bleiben. Die Zahl der Personen, mit denen man sich im Freien aufhalten darf, wurde zuletzt von zehn auf vier reduziert.
  • Die Niederlande (7-Tage-Inzidenz: 269,5) verlängern ihre Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung bis mindestens 20. April. Der Beginn der abendlichen Ausgangssperre wurde nach Protesten um eine Stunde auf 22 Uhr verschoben. Bis Mitte Mai wird von allen touristischen Reisen abgeraten. Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie ist laut Regierung ab Anfang Mai denkbar.
  • Dänemark (7-Tage-Inzidenz: 74,3) plant deutlich mutigere Öffnungsschritte als andere EU- Staaten und will sich im Zuge der voranschreitenden Impfkampagne bereits in den kommenden Wochen nach und nach von den geltenden Corona-Maßnahmen verabschieden. Das öffentliche Leben soll mit wenigen Ausnahmen frei von Beschränkungen sein, wenn alle Risikogruppen und alle Menschen über 50, die dies wünschen, ihre erste Impfung erhalten haben. Für gewisse Bereiche sollen aber Einschränkungen bestehen bleiben, etwa für Großveranstaltungen und das Nachtleben. Für 21. April werden die Öffnung der Außenbereiche von Restaurants und Cafés sowie die Öffnung von Museen und Büchereien avisiert. Am 6. Mai werden planmäßig auch wieder die Innenbereiche der Gaststätten sowie Theater und Kinos öffnen dürfen.
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