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Viele Brauereien in Not
Brauwirtschaft

Brauereien gehen in die Offensive

Die deutsche Brauwirtschaft zeigt sich solidarisch wie nie zuvor. Mit einem offenen Brief wollen die Brauer auf die immer dramatischere wirtschaftliche und finanzielle Lage der Branche aufmerksam machen und zeigen sich besorgt um die Zukunft der Brauereien. Initiiert haben das Schreiben, hinter dem die gesamte Brauwirtschaft steht, der Deutsche Brauer-Bund, seine Landesverbände sowie der Verband Private Brauereien Deutschland.

Neben sehr vielen kleinen und mittelständischen Betrieben haben nach Informationen von Getränke News auch die größten deutschen Braugruppen und Brauereien bereits unterschrieben oder ihre Zustimmung signalisiert. Der Aufruf zur Unterschriftenaktion endet heute, der Brief soll kommende Woche veröffentlicht werden.

Verlässliche Öffnungsstrategie gefordert

Das Schreiben richtet sich in erster Linie an die Politik auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene. Darin fordern die Brauer die Ausweitung der Erstattung der Fixkosten auf verderbliche Ware wie Fassbier. Außerdem sollen Brauereigaststätten als Gastronomiebetriebe anerkannt werden. Diese gelten nämlich bislang als Mischbetriebe und können Hilfsgelder nur beantragen, wenn sie mindestens 80 Prozent Umsatzeinbußen vorweisen können. Weitere Forderungen sind die Wiedereinführung der bis 2003 geltenden Biersteuermengenstaffel, die Vermeidung zusätzlicher steuerlicher Belastungen sowie die einfache Umfinanzierung von KfW-Förderkrediten. Außerdem gefordert: eine transparente und verlässliche Öffnungsstrategie für die Gastronomie.

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In dem Brief werden eindringlich die äußerst schwierige Lage und die aktuelle Situation der deutschen Brauwirtschaft geschildert. Aufgrund des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums sei bereits Bier im Wert von vielen Millionen Euro vernichtet worden.

Vielen Betrieben droht das Aus

Bei den Hilfsmaßnahmen seien die 1.500 deutschen Brauereien bis auf wenige Ausnahmen bislang leer ausgegangen. Die deutschen Brauereien seien überwiegend mittelständische und handwerkliche Betriebe, die sich oftmals seit Generationen in Familienbesitz befänden. Unternehmen, die Weltkriege, Wirtschafts- und Währungskrisen überstanden haben und nun völlig unverschuldet vor dem Aus stünden. „Wenn Bund und Länder hier nicht gezielt, entschieden und schnell mit finanzieller Hilfe gegensteuern, droht vielen unserer Betriebe die Insolvenz, obwohl sie bislang solide, nachhaltig und verantwortungsbewusst gewirtschaftet haben“, heißt es in dem Schreiben. Die gesamte Branche brauche eine Zukunftsperspektive, so die deutschen Brauer.

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Brauwirtschaft

Brauereien gehen in die Offensive

Die deutsche Brauwirtschaft zeigt sich solidarisch wie nie zuvor. Mit einem offenen Brief wollen die Brauer auf die immer dramatischere wirtschaftliche und finanzielle Lage der Branche aufmerksam machen und zeigen sich besorgt um die Zukunft der Brauereien. Initiiert haben das Schreiben, hinter dem die gesamte Brauwirtschaft steht, der Deutsche Brauer-Bund, seine Landesverbände sowie der Verband Private Brauereien Deutschland.

Neben sehr vielen kleinen und mittelständischen Betrieben haben nach Informationen von Getränke News auch die größten deutschen Braugruppen und Brauereien bereits unterschrieben oder ihre Zustimmung signalisiert. Der Aufruf zur Unterschriftenaktion endet heute, der Brief soll kommende Woche veröffentlicht werden.

Verlässliche Öffnungsstrategie gefordert

Das Schreiben richtet sich in erster Linie an die Politik auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene. Darin fordern die Brauer die Ausweitung der Erstattung der Fixkosten auf verderbliche Ware wie Fassbier. Außerdem sollen Brauereigaststätten als Gastronomiebetriebe anerkannt werden. Diese gelten nämlich bislang als Mischbetriebe und können Hilfsgelder nur beantragen, wenn sie mindestens 80 Prozent Umsatzeinbußen vorweisen können. Weitere Forderungen sind die Wiedereinführung der bis 2003 geltenden Biersteuermengenstaffel, die Vermeidung zusätzlicher steuerlicher Belastungen sowie die einfache Umfinanzierung von KfW-Förderkrediten. Außerdem gefordert: eine transparente und verlässliche Öffnungsstrategie für die Gastronomie.

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In dem Brief werden eindringlich die äußerst schwierige Lage und die aktuelle Situation der deutschen Brauwirtschaft geschildert. Aufgrund des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums sei bereits Bier im Wert von vielen Millionen Euro vernichtet worden.

Vielen Betrieben droht das Aus

Bei den Hilfsmaßnahmen seien die 1.500 deutschen Brauereien bis auf wenige Ausnahmen bislang leer ausgegangen. Die deutschen Brauereien seien überwiegend mittelständische und handwerkliche Betriebe, die sich oftmals seit Generationen in Familienbesitz befänden. Unternehmen, die Weltkriege, Wirtschafts- und Währungskrisen überstanden haben und nun völlig unverschuldet vor dem Aus stünden. „Wenn Bund und Länder hier nicht gezielt, entschieden und schnell mit finanzieller Hilfe gegensteuern, droht vielen unserer Betriebe die Insolvenz, obwohl sie bislang solide, nachhaltig und verantwortungsbewusst gewirtschaftet haben“, heißt es in dem Schreiben. Die gesamte Branche brauche eine Zukunftsperspektive, so die deutschen Brauer.

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