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Perspektiven für Neustart gefordert
Corona-Krise

Perspektiven für Neustart gefordert

In einem offenen Brief fordert eine breite Allianz von Gastronomen, Großhändlern, Zulieferbetrieben und Verbänden die Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, der Gastronomie schnellstmöglich Perspektiven für einen achtsamen Neustart aufzuzeigen. 

Es sei bedauerlich, dass im Rahmen der Exit-Überlegungen noch keine Pläne zu einem achtsamen Neustart der Gastronomie zu erkennen sind. Dies sei beklagenswert, weil auch für die Gastronomie sehr klare Schutzkonzepte und entsprechende Vorschläge existieren, unter denen ein sicherer Neustart erfolgen könnte, heißt es in dem Schreiben. 

Schutzkonzepte und Fördermaßnahmen

Die Unterzeichner bitten die Kanzlerin um eine offene Auseinandersetzung mit Schutzkonzepten für die Gastronomie, die eine sukzessive Öffnung der Branche erlauben. Außerdem um eine Erörterung konkreter Fördermaßnahmen, um die Vielfalt und Qualität der Gastronomie nachhaltig zu schützen. Ein wirkungsvolles Instrument wäre eine Erweiterung der Soforthilfen durch einen Gastronomie-Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen. Eine zeitlich begrenzte Herabsetzung des Mehrwertsteuer-Satzes auf 7 Prozent ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung würde außerdem Möglichkeiten für eine Erholung der Branche sowie auch zur Sicherstellung der Rückzahlungen der KfW-Kredite bieten, heißt es. 

Riesige Pleitewelle befürchtet

Mit über 220.000 Betrieben und circa 2,4 Millionen Beschäftigten sei die Gastronomie nicht nur ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein enorm wichtiger Teil der Gesellschaft und Kultur. Für die vielen zumeist kleinen und mittelständischen Gastronomiebetriebe in Deutschland bedeute diese fehlende Perspektive einer vorsichtigen Öffnung eine Bedrohung ihrer Existenz. Ein Fortdauern des Lockdowns werde zu einer nie dagewesenen Pleitewelle in dieser Branche führen, so die Unterzeichner. 

Neben vielen prominenten Gastronomen wie Tim Mälzer, Tim Raue oder Frank Rosin sowie zahlreichen Vorständen des deutschen Lebensmittelhandels haben den Brief auch einige namhafte Vertreter der Getränkebranche unterzeichnet: darunter Heinrich Philipp Becker (Brauerei Gaffel), Catharina Cramer (Warsteiner Gruppe), Axel Dahm (Bitburger Braugruppe) sowie Frank Molthan (Coca-Cola).

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Perspektiven für Neustart gefordert
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In einem offenen Brief fordert eine breite Allianz von Gastronomen, Großhändlern, Zulieferbetrieben und Verbänden die Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, der Gastronomie schnellstmöglich Perspektiven für einen achtsamen Neustart aufzuzeigen. 

Es sei bedauerlich, dass im Rahmen der Exit-Überlegungen noch keine Pläne zu einem achtsamen Neustart der Gastronomie zu erkennen sind. Dies sei beklagenswert, weil auch für die Gastronomie sehr klare Schutzkonzepte und entsprechende Vorschläge existieren, unter denen ein sicherer Neustart erfolgen könnte, heißt es in dem Schreiben. 

Schutzkonzepte und Fördermaßnahmen

Die Unterzeichner bitten die Kanzlerin um eine offene Auseinandersetzung mit Schutzkonzepten für die Gastronomie, die eine sukzessive Öffnung der Branche erlauben. Außerdem um eine Erörterung konkreter Fördermaßnahmen, um die Vielfalt und Qualität der Gastronomie nachhaltig zu schützen. Ein wirkungsvolles Instrument wäre eine Erweiterung der Soforthilfen durch einen Gastronomie-Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen. Eine zeitlich begrenzte Herabsetzung des Mehrwertsteuer-Satzes auf 7 Prozent ab dem ersten Tag der Wiedereröffnung würde außerdem Möglichkeiten für eine Erholung der Branche sowie auch zur Sicherstellung der Rückzahlungen der KfW-Kredite bieten, heißt es. 

Riesige Pleitewelle befürchtet

Mit über 220.000 Betrieben und circa 2,4 Millionen Beschäftigten sei die Gastronomie nicht nur ein ganz wesentlicher Wirtschaftsfaktor, sondern auch ein enorm wichtiger Teil der Gesellschaft und Kultur. Für die vielen zumeist kleinen und mittelständischen Gastronomiebetriebe in Deutschland bedeute diese fehlende Perspektive einer vorsichtigen Öffnung eine Bedrohung ihrer Existenz. Ein Fortdauern des Lockdowns werde zu einer nie dagewesenen Pleitewelle in dieser Branche führen, so die Unterzeichner. 

Neben vielen prominenten Gastronomen wie Tim Mälzer, Tim Raue oder Frank Rosin sowie zahlreichen Vorständen des deutschen Lebensmittelhandels haben den Brief auch einige namhafte Vertreter der Getränkebranche unterzeichnet: darunter Heinrich Philipp Becker (Brauerei Gaffel), Catharina Cramer (Warsteiner Gruppe), Axel Dahm (Bitburger Braugruppe) sowie Frank Molthan (Coca-Cola).

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