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Großer Bühne für aktuelle Trends
ProWein

Großer Auftritt für aktuelle Trends

Die Leitmesse der Wein- und Spirituosenbranche ist gestern erfolgreich zu Ende gegangen. Ihre große Marktbedeutung macht sie Jahr für Jahr zu einem bedeutenden Schaufenster für aktuelle Trends: Gerade die Markenartikler bringen ihre Neuheiten zeitlich so heraus, dass sie in Düsseldorf ihre Premiere feiern können. 

Gleich zwei große Trends deckt die neue Linie von „Light Live“ ab, die Schloss Wachenheim präsentierte: Erstmals kommen unter dem Dach der alkoholfreien Wein- und Sparklingmarke zwei Produkte mit Premiumpositionierung heraus. Die Kategorie wird – namhaft – bisher nur von „Mumm Dry alkoholfrei“ abgedeckt. Außergewöhnlich indes bei „Light Live“: Die beiden neuen Prickler kommen rebsortenrein auf den Markt. 

Das Premiumsegment eröffnet aktuell auch die Winzergenossenschaft Deutsches Weintor für sich und stellte auf der ProWein „Symphonie“ vor – eine Weißweincuvée, die im LEH nicht weniger als 9,99 Euro kosten soll. Die steigenden Ansprüche vieler Konsumenten stärker berücksichtigen will man auch bei Reh Kendermann: Mit der neu entwickelten Range „Zusammenspiel CR/AR“ setzen die Binger ab sofort Akzente in der gehobenen Kategorie.

Besonders innovativ gaben sich anlässlich des 25-jährigen Messejubiläums die Lauffener Weingärtner: Sie legten eine hochwertige Rotwein-Cuvée ins Whiskyfass und hoffen, damit ganz neue Zielgruppen zu gewinnen. Eine Marktlücke indessen versucht Zimmermann-Graeff & Müller (ZGM) zu schließen: Es fehlten Weine für ganz junge Zielgruppen, glaubt man in Zell an der Mosel – und entschloss sich zum Launch von „Allure“, einem eigens für die Generation Z entwickelten Konzept.

Nachfrage nach Convenience steigt

Auch von der weiter steigenden Nachfrage nach Convenience-Produkten profitiert die Wein- und Sektbranche: Trotz der seit einiger Zeit leicht rückläufigen Tendenz lohnen sich angesichts des unverändert hohen Absatzniveaus weiterhin Investitionen in Premix-Innovationen. So baute Rotkäppchen-Mumm seine Rotkäppchen-Fruchtsecco-Range auch dieses Jahr wieder aus. Zur „Frucht des Jahres 2019“ kürte der deutsche Sektmarktführer die schwarze Johannisbeere. 

Ebenfalls auf den Convenience-Trend setzt die Erweiterung des Sortiments um neue Kleinflaschen auf: Gleich für sechs Produkte stellte Rotkäppchen-Mumm neue 0,2-Liter-Gebinde vor. Die Portionsflasche ist ähnlich gefragt wie die praktische Dose, der die ProWein in diesem Jahr sogar eines von vier eigenen Trend-Themen widmete. Die zugehörigen „Trend-Hour Tastings“ waren laut Messe Düsseldorf „sehr gefragt und bis auf den letzten Platz belegt“.

Auf schnell zubereitete Drinks setzt aktuell auch die Weinkellerei Peter Mertes und brachte zur ProWein gleich mehrere Convenience-Produkte heraus; die Linie „Käfer Frozen Cocktails“ wurde um zwei weitere Sorten ergänzt, und unter der Marke „City“ gibt es einen neuen Cider aus der Dose.

Mit einem ganz anderen neuen Mix machte Schloss Wachenheim von sich reden: Erstmals trat die Sektkellerei mit einem Drink auf Spirituosenbasis an die Öffentlichkeit: Mit „Empire“ in zwei Sorten ist ab sofort ein Gin & Tonic-Ready-to-drink zu haben.

Henkell Freixenet feiert Messepremiere

Nicht zuletzt sorgte der Auftritt von Henkell Freixenet auf der ProWein für großes Interesse: Das Unternehmen trat erstmals seit der Fusion als weltweit führender Schaumweinanbieter an die Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Celebrate Life“ zeigte der konstituierte Big Player sein umfangreiches Portfolio aus international aufgestellten Cava-, Sekt-, Prosecco-, Crémant- und Champagnermarken.

Ebenso wie die Aussteller in Düsseldorf hat auch der Veranstalter noch große Pläne: Wie Messebesucher sehen konnten, wird das Gelände heute bereits umfangreich umgebaut. Übernächstes Jahr soll dann die ProWein erstmals den modernen Eingang Süd mit der sich anschließenden neuen Halle 1 nutzen können. 2020 findet sie aber noch in gewohntem Umfang statt – dann vom 15. bis 17. März.

2019 wieder mehr Besucher

2019 fand die ProWein im Übrigen zum 25. Mal statt. In ihrem Jubiläumsjahr hat sie ihre Position als internationale Leitmesse erneut bewiesen: Insgesamt kamen rund 61.500 Fachbesucher zu der Branchenplattform nach Düsseldorf – wiederum 1.000 mehr als noch 2018. Maßstäbe setzte dabei, wie in den Vorjahren, der hohe Anteil an Besuchern mit Entscheidungskompetenz: Mehr als 80 Prozent sind laut Angaben der Messe Düsseldorf an Einkaufsentscheidungen beteiligt.

Mit Besuchern aus 142 Ländern (Vorjahr: 133) konnte die Messe ihre Internationalität noch weiter ausbauen. Auch Aussteller kamen aus allen bedeutenden Weinländern der Welt: Die in Düsseldorf vertretenen 6.900 Unternehmen gehören 64 Nationen an.

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