Die anhaltend schwache Konsumnachfrage und die schwierige Marktlage in der Spirituosenbranche haben auch die Semper idem Underberg AG im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 (1. April bis 30. September) gebremst: Die Unternehmensgruppe erzielte einen Umsatz von 65,8 Millionen Euro – ein Rückgang um sechs Prozent. Wesentliche Gründe waren laut Unternehmensangaben Veränderungen im Third-Party-Portfolio sowie ein weiter rückläufiger Gesamtmarkt. Im zweiten Quartal zeigte sich jedoch eine leichte Erholung mit Umsatz-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr.
„Nahezu in allen für uns relevanten Kategorien zeigt sich eine negative Entwicklung“, berichtet Vorstandssprecher Michael Söhlke. Laut Nielsen IQ sei der Absatz zum Stichtag 30. September in allen Marktsegmenten – ohne Ready-to-Drink – um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dieser Entwicklung will die Gruppe mit neuen Produkten unter der Preiseinstiegsmarke St. Hubertus, dem Ausbau von Partnerschaften bei Fremdmarken und durch Kostenmaßnahmen begegnen.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/26 erwartet die Gruppe einen Umsatz auf Vorjahresniveau und ein bereinigtes Ebitda im prognostizierten Bereich zwischen elf und zwölf Millionen Euro.
























































































