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"Wir sind auf einem guten Weg"
Bitburger Braugruppe

„Wir sind auf einem guten Weg“

Die Bitburger Braugruppe meldet für 2019 ein Umsatzminus von 0,7 Prozent auf 792 Millionen Euro. Das Absatzminus der Gruppe lag bei 1,1 Prozent. Das Auslandsgeschäft ging um 0,5 Prozent zurück. Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung, ist mit dem Ergebnis dennoch zufrieden: „Wir konnten trotz branchenweiter Rückgänge unsere Umsatzanteile bei Bitburger Pils und 0,0-Alkoholfrei ausbauen. Unser 2018 eingeführtes Bitburger Kellerbier erzielte ein Umsatzplus von über fünf Prozent.“

In der Gastronomie sei Bitburger nach wie vor die führende Fassbiermarke. „Der Gastronomie-Markt ist weiterhin rückläufig. Nach wie vor werden mehr Gastronomie-Objekte geschlossen als neue eröffnet. Wir konnten 2019 über 3.500 neue Objekte gewinnen“, sagt Dahm. Das seien beinahe 200 mehr gewesen als noch im Jahr zuvor. In Saldo sei man im Plus. „Insgesamt haben wir in der Gruppe über 50.000 Gastronomie-Objekte und wollen hier weiter wachsen.“

Wertigkeit von Bier erhöhen

Auch wenn der Biermarkt in Deutschland rückläufig bleibt, glaubt der Bitburger-Chef an eine positive Entwicklung: Langfristig sollten die Umsatzanteile beim Bier wieder wachsen. Hierbei sei die Branche auf einem guten Weg. Aktuell entwickelten sich die höherpreisigen Biere sehr gut, auch innerhalb der Bitburger Braugruppe sei dies zu beobachten. „Wir sind auf einem guten Weg und optimistisch. Die Wertigkeit der gesamten Kategorie Bier zu erhöhen ist ein langer Weg, ein Marathonlauf. Wir nähern uns diesem Ziel schrittweise und werden es schaffen“, ist Dahm überzeugt.

Marke König wurde verjüngt

Die Ergebnisse der anderen Standorte der Braugruppe stimmen Dahm optimistisch: Die Marke König sei stabil und die neu eingeführte Sorte Rotbier habe zur Verjüngung beigetragen. Bei Wernesgrüner und Köstritzer habe es leichte Rückgänge gegeben, beide Marken hätten sich jedoch stabilisiert. „Unsere Neueinführung ,Köstritzer Kirsche‘ hat sich sehr gut im Markt etabliert und bei Wernesgrüner zeigt die neue Kampagne, die seit Ende September 2019 läuft, Wirkung. Hier konnten wir die Rückgänge stoppen und erwarten für 2020 ein gutes Ergebnis“, so der Bitburger-Chef. Nicht gut lief es 2019 für die Marke Licher: Den Rückgang führt Dahm auf den sehr harten Wettbewerb in Hessen zurück. „Diese Wettbewerbsintensität hatten wir falsch eingeschätzt.“

Benediktiner wächst dynamisch

Mit der Entwicklung der bei der Licher Brauerei hergestelten Benediktiner-Biere sei man sehr zufrieden: „Bei Benediktiner verzeichnen wir erneut ein zweistelliges Umsatzwachstum.“ Auch die Einführung der Sorte Hell sei sehr erfolgreich gewesen und die neuen Benediktiner-Wirtshäuser würden gut vom Markt angenommen. Die Marke sei zwar noch relativ klein, wachse aber mit hoher Dynamik und legte beim Umsatz um 10,6 Prozent zu. Die generellen Rückgänge der Kategorie Weißbier führt Dahm auf den im Vergleich zu 2018 deutlich kürzerer Sommer 2019 zurück. „Beim Weißbier macht sich ein schlechter Sommer eben deutlich stärker bemerkbar als bei anderen Biersorten“, so Dahm. Die Sorte sei aber immer noch sehr beliebt und im Trend.

Neue Produkte im Anmarsch

Die Erwartungen völlig übertroffen hat laut Dahm die Einführung des Bitburger Winterbocks. Die gebrauten 6.000 Hektoliter seien sehr schnell verkauft gewesen. „Wir mussten die TV-Kampagne vorzeitig beenden, da wir komplett ausverkauft waren“, erzählt er. In diesem Jahr würden eine deutlich größere Menge hergestellt und die Sorte dann im November und Dezember national vertrieben.

Weitere Neuheiten in diesem Jahr sind der Bitburger Cider und Bitburger Helles Lagerbier glutenfrei.  Für glutenfreies Bier sieht Dahm hierzulande viel Potenzial. In Italien und Spanien sei der Markt dafür bereits deutlich größer als in Deutschland. Dies liege zum größten Teil an den gut schmeckenden glutenfreien Bieren, die es in dieser Qualität in Deutschland bisher nicht gegeben habe. „Die glutenfreien Biere aus Deutschland schmecken nicht, deshalb gibt es dafür bislang auch noch keinen Markt“, sagt Dahm. Den Bitburger Braumeistern sei es gelungen, ein sehr gutes glutenfreies Bier zu brauen. „Wenn wir damit Erfolg haben, werden wir auch andere Sorten ohne Gluten anbieten.“ Vertrieben wird das Bier zunächst über die Rewe und über Getränkeabholmärkte.

Nachhaltigkeit im Fokus

Beim Thema Nachhaltigkeit wird das Unternehmen 2020 ein wichtiges Ziel erreichen: Als erste Braugruppe in Deutschland wird Bitburger an allen Brauerei-Standorten das gesamte Produkt-Portfolio CO2-neutral herstellen. Für Jan Niewodniczanski als Geschäftsführer Technik und Mitgesellschafter der Braugruppe ein echter Meilenstein: „Nachhaltigkeit ist für uns nicht erst seit ,Fridays for Future‘ ein zentrales Anliegen. So haben wir beispielsweise unseren CO2-Ausstoß seit 2008 um fast 60 Prozent reduziert.“

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Bitburger Braugruppe

„Wir sind auf einem guten Weg“

Die Bitburger Braugruppe meldet für 2019 ein Umsatzminus von 0,7 Prozent auf 792 Millionen Euro. Das Absatzminus der Gruppe lag bei 1,1 Prozent. Das Auslandsgeschäft ging um 0,5 Prozent zurück. Axel Dahm, Sprecher der Geschäftsführung, ist mit dem Ergebnis dennoch zufrieden: „Wir konnten trotz branchenweiter Rückgänge unsere Umsatzanteile bei Bitburger Pils und 0,0-Alkoholfrei ausbauen. Unser 2018 eingeführtes Bitburger Kellerbier erzielte ein Umsatzplus von über fünf Prozent.“

In der Gastronomie sei Bitburger nach wie vor die führende Fassbiermarke. „Der Gastronomie-Markt ist weiterhin rückläufig. Nach wie vor werden mehr Gastronomie-Objekte geschlossen als neue eröffnet. Wir konnten 2019 über 3.500 neue Objekte gewinnen“, sagt Dahm. Das seien beinahe 200 mehr gewesen als noch im Jahr zuvor. In Saldo sei man im Plus. „Insgesamt haben wir in der Gruppe über 50.000 Gastronomie-Objekte und wollen hier weiter wachsen.“

Wertigkeit von Bier erhöhen

Auch wenn der Biermarkt in Deutschland rückläufig bleibt, glaubt der Bitburger-Chef an eine positive Entwicklung: Langfristig sollten die Umsatzanteile beim Bier wieder wachsen. Hierbei sei die Branche auf einem guten Weg. Aktuell entwickelten sich die höherpreisigen Biere sehr gut, auch innerhalb der Bitburger Braugruppe sei dies zu beobachten. „Wir sind auf einem guten Weg und optimistisch. Die Wertigkeit der gesamten Kategorie Bier zu erhöhen ist ein langer Weg, ein Marathonlauf. Wir nähern uns diesem Ziel schrittweise und werden es schaffen“, ist Dahm überzeugt.

Marke König wurde verjüngt

Die Ergebnisse der anderen Standorte der Braugruppe stimmen Dahm optimistisch: Die Marke König sei stabil und die neu eingeführte Sorte Rotbier habe zur Verjüngung beigetragen. Bei Wernesgrüner und Köstritzer habe es leichte Rückgänge gegeben, beide Marken hätten sich jedoch stabilisiert. „Unsere Neueinführung ,Köstritzer Kirsche‘ hat sich sehr gut im Markt etabliert und bei Wernesgrüner zeigt die neue Kampagne, die seit Ende September 2019 läuft, Wirkung. Hier konnten wir die Rückgänge stoppen und erwarten für 2020 ein gutes Ergebnis“, so der Bitburger-Chef. Nicht gut lief es 2019 für die Marke Licher: Den Rückgang führt Dahm auf den sehr harten Wettbewerb in Hessen zurück. „Diese Wettbewerbsintensität hatten wir falsch eingeschätzt.“

Benediktiner wächst dynamisch

Mit der Entwicklung der bei der Licher Brauerei hergestelten Benediktiner-Biere sei man sehr zufrieden: „Bei Benediktiner verzeichnen wir erneut ein zweistelliges Umsatzwachstum.“ Auch die Einführung der Sorte Hell sei sehr erfolgreich gewesen und die neuen Benediktiner-Wirtshäuser würden gut vom Markt angenommen. Die Marke sei zwar noch relativ klein, wachse aber mit hoher Dynamik und legte beim Umsatz um 10,6 Prozent zu. Die generellen Rückgänge der Kategorie Weißbier führt Dahm auf den im Vergleich zu 2018 deutlich kürzerer Sommer 2019 zurück. „Beim Weißbier macht sich ein schlechter Sommer eben deutlich stärker bemerkbar als bei anderen Biersorten“, so Dahm. Die Sorte sei aber immer noch sehr beliebt und im Trend.

Neue Produkte im Anmarsch

Die Erwartungen völlig übertroffen hat laut Dahm die Einführung des Bitburger Winterbocks. Die gebrauten 6.000 Hektoliter seien sehr schnell verkauft gewesen. „Wir mussten die TV-Kampagne vorzeitig beenden, da wir komplett ausverkauft waren“, erzählt er. In diesem Jahr würden eine deutlich größere Menge hergestellt und die Sorte dann im November und Dezember national vertrieben.

Weitere Neuheiten in diesem Jahr sind der Bitburger Cider und Bitburger Helles Lagerbier glutenfrei.  Für glutenfreies Bier sieht Dahm hierzulande viel Potenzial. In Italien und Spanien sei der Markt dafür bereits deutlich größer als in Deutschland. Dies liege zum größten Teil an den gut schmeckenden glutenfreien Bieren, die es in dieser Qualität in Deutschland bisher nicht gegeben habe. „Die glutenfreien Biere aus Deutschland schmecken nicht, deshalb gibt es dafür bislang auch noch keinen Markt“, sagt Dahm. Den Bitburger Braumeistern sei es gelungen, ein sehr gutes glutenfreies Bier zu brauen. „Wenn wir damit Erfolg haben, werden wir auch andere Sorten ohne Gluten anbieten.“ Vertrieben wird das Bier zunächst über die Rewe und über Getränkeabholmärkte.

Nachhaltigkeit im Fokus

Beim Thema Nachhaltigkeit wird das Unternehmen 2020 ein wichtiges Ziel erreichen: Als erste Braugruppe in Deutschland wird Bitburger an allen Brauerei-Standorten das gesamte Produkt-Portfolio CO2-neutral herstellen. Für Jan Niewodniczanski als Geschäftsführer Technik und Mitgesellschafter der Braugruppe ein echter Meilenstein: „Nachhaltigkeit ist für uns nicht erst seit ,Fridays for Future‘ ein zentrales Anliegen. So haben wir beispielsweise unseren CO2-Ausstoß seit 2008 um fast 60 Prozent reduziert.“

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