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Werbemarkt bricht ein
Corona-Krise

Werbemarkt bricht ein

Der deutsche Werbemarkt geht aufgrund der Corona-Krise deutlich zurück. Im Monat März lag das Minus bei 5,9 Prozent. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen. „Die März-Daten zeigen teilweise bereits hohe Verluste bei den einzelnen Medien, wobei die Auswirkungen der Corona-Krise erst mit den Monatsdaten April deutlicher werden“, sagt Dirk Reinbothe, Director Marketing Effectiveness bei Nielsen. Der Gesamtbruttowerbemarkt für das erste Quartal 2020 beläuft sich auf insgesamt 8,1 Milliarden Euro.

Leitmedium der Werbetreibenden bleibt das Fernsehen. 3,7 Milliarden Euro wurden hier im ersten Quartal ausgegeben. Im März wurde hier ein Rückgang von 2,1 Prozent verzeichnet. Am stärksten betroffen von der Corona-Krise sind die Pay-TV-Sender Sky mit einem Rückgang von -43,3 Prozent im März. Die öffentlich-rechtlichen sowie privaten TV-Sender weisen im März gegenüber Vorjahr noch ein leichtes Plus von 0,8 Prozent aus. 

Printmedien mit deutlichen Rückgängen

Deutliche Einbußen gab es bei den Printmedien. Hier lag das Minus der ersten drei Monate bei 5,1 Prozent. Insgesamt gaben hier die Werbetreibenden 1,79 Milliarden Euro aus. Publikumszeitschriften verloren nur 0,9 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung der aktuellen Ausgaben im April, verzeichnet die Mediengruppe Publikumszeitschriften ebenfalls deutliche Rückgänge bei den Werbeumsätzen. Zeitungen verloren im März 17 Prozent und schließen das 1. Quartal mit insgesamt 1,08 Milliarden Euro Bruttoumsätzen und einem Minus von 7,6 Prozent ab. Die regionalen Abo-Zeitungen sind am stärksten betroffen von der Corona-Krise mit einem Rückgang im März von 19,6 Prozent. Ebenfalls stark betroffen war das Radio. Hier gingen die Werbeumsätze im März um 21,2 Prozent zurück. Insgesamt lagen die Umsätze im ersten Quartal hier bei 0,45 Milliarden Euro.

Online-Medien schließen die ersten drei Monate mit einem Plus von 7,5 Prozent und Werbeumsätzen von 0,9 Milliarden Euro ab. Im März liegt Online im Medienvergleich mit einem Wachstum von 5,1 Prozent vorne. 

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Corona-Krise

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Der deutsche Werbemarkt geht aufgrund der Corona-Krise deutlich zurück. Im Monat März lag das Minus bei 5,9 Prozent. Das zeigt die aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen. „Die März-Daten zeigen teilweise bereits hohe Verluste bei den einzelnen Medien, wobei die Auswirkungen der Corona-Krise erst mit den Monatsdaten April deutlicher werden“, sagt Dirk Reinbothe, Director Marketing Effectiveness bei Nielsen. Der Gesamtbruttowerbemarkt für das erste Quartal 2020 beläuft sich auf insgesamt 8,1 Milliarden Euro.

Leitmedium der Werbetreibenden bleibt das Fernsehen. 3,7 Milliarden Euro wurden hier im ersten Quartal ausgegeben. Im März wurde hier ein Rückgang von 2,1 Prozent verzeichnet. Am stärksten betroffen von der Corona-Krise sind die Pay-TV-Sender Sky mit einem Rückgang von -43,3 Prozent im März. Die öffentlich-rechtlichen sowie privaten TV-Sender weisen im März gegenüber Vorjahr noch ein leichtes Plus von 0,8 Prozent aus. 

Printmedien mit deutlichen Rückgängen

Deutliche Einbußen gab es bei den Printmedien. Hier lag das Minus der ersten drei Monate bei 5,1 Prozent. Insgesamt gaben hier die Werbetreibenden 1,79 Milliarden Euro aus. Publikumszeitschriften verloren nur 0,9 Prozent. Betrachtet man die Entwicklung der aktuellen Ausgaben im April, verzeichnet die Mediengruppe Publikumszeitschriften ebenfalls deutliche Rückgänge bei den Werbeumsätzen. Zeitungen verloren im März 17 Prozent und schließen das 1. Quartal mit insgesamt 1,08 Milliarden Euro Bruttoumsätzen und einem Minus von 7,6 Prozent ab. Die regionalen Abo-Zeitungen sind am stärksten betroffen von der Corona-Krise mit einem Rückgang im März von 19,6 Prozent. Ebenfalls stark betroffen war das Radio. Hier gingen die Werbeumsätze im März um 21,2 Prozent zurück. Insgesamt lagen die Umsätze im ersten Quartal hier bei 0,45 Milliarden Euro.

Online-Medien schließen die ersten drei Monate mit einem Plus von 7,5 Prozent und Werbeumsätzen von 0,9 Milliarden Euro ab. Im März liegt Online im Medienvergleich mit einem Wachstum von 5,1 Prozent vorne. 

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