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Weinwerbung mit politischer Botschaft
VDP

Weinwerbung mit politischer Botschaft

Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) stellt berühmte Weinlandschaften in den Mittelpunkt seiner neuesten Kampagne. Er will damit nach eigenen Angaben vor allem zeigen, wie Weinwerbung in Zeiten wachsender Restriktionen gelingen kann.

Wer sehen will, in welch einmaliger Kulisse deutsche Weine wachsen, braucht in den nächsten Wochen nicht an die Mosel, in den Rheingau oder nach Baden zu fahren: Im Rahmen seiner neuesten Kampagne bringt der VDP Ansichten der „Großen Lagen“ in die Straßen und U-Bahn-Stationen deutscher Großstädte, darunter Berlin, Hamburg und München.

Ohne Schunkellaune und Prickel-Momente

Neun Beispiele zeigen in einer Kombination von Bildern und Attributen den emotionalen Wert der Weinberge. So steht beispielsweise die Beschreibung „vielschichtig“ für die Lage Bassgeige-Kähner in Baden, „episch“ für den Berg Schlossberg im Rheingau oder „tiefgründig“ für die Alte Lay an der Ahr. Mit der Kampagne will der VDP ausdrücklich vor allem eine politische Botschaft transportieren: Weinwerbung kann „ohne alkoholbeseelte Schunkellaune, trink-animierende Floskeln und gewollt-verführerische Prickel-Momente“ gelingen.

Die Motive werden auf den digitalen Flächen von Wall Decaux ausgestrahlt und sollen – neben der Mühe der Winzer – die Natur in den Mittelpunkt stellen, in der das Kulturprodukt wächst und gedeiht. Es solle zudem sichtbar werden, was der Unterschied zwischen einem respektvollen Genuss eines Kulturprodukts und dem bloßen Alkoholkonsum sei, so der VDP.

Strengere Vorschriften zu erwarten

In Sachen Werbung gerät die Weinbranche – ebenso wie Erzeuger anderer alkoholischer Getränke – zunehmend unter Druck. Politische Pläne zur Verschärfung der Alkoholpolitik wurden in den letzten Monaten auf EU-Ebene intensiv diskutiert. Obwohl strengere Regelungen bei einer Abstimmung im Europäischen Parlament Mitte Februar keine Mehrheit fanden, dürfte das Thema „Restriktionen“ EU-weit auf der Agenda bleiben. Stärkere Einschränkungen fürs Marketing hat auch die Bundesregierung bereits angekündigt und entsprechende Pläne in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben.

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Weinwerbung mit politischer Botschaft
VDP

Weinwerbung mit politischer Botschaft

Der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) stellt berühmte Weinlandschaften in den Mittelpunkt seiner neuesten Kampagne. Er will damit nach eigenen Angaben vor allem zeigen, wie Weinwerbung in Zeiten wachsender Restriktionen gelingen kann.

Wer sehen will, in welch einmaliger Kulisse deutsche Weine wachsen, braucht in den nächsten Wochen nicht an die Mosel, in den Rheingau oder nach Baden zu fahren: Im Rahmen seiner neuesten Kampagne bringt der VDP Ansichten der „Großen Lagen“ in die Straßen und U-Bahn-Stationen deutscher Großstädte, darunter Berlin, Hamburg und München.

Ohne Schunkellaune und Prickel-Momente

Neun Beispiele zeigen in einer Kombination von Bildern und Attributen den emotionalen Wert der Weinberge. So steht beispielsweise die Beschreibung „vielschichtig“ für die Lage Bassgeige-Kähner in Baden, „episch“ für den Berg Schlossberg im Rheingau oder „tiefgründig“ für die Alte Lay an der Ahr. Mit der Kampagne will der VDP ausdrücklich vor allem eine politische Botschaft transportieren: Weinwerbung kann „ohne alkoholbeseelte Schunkellaune, trink-animierende Floskeln und gewollt-verführerische Prickel-Momente“ gelingen.

Die Motive werden auf den digitalen Flächen von Wall Decaux ausgestrahlt und sollen – neben der Mühe der Winzer – die Natur in den Mittelpunkt stellen, in der das Kulturprodukt wächst und gedeiht. Es solle zudem sichtbar werden, was der Unterschied zwischen einem respektvollen Genuss eines Kulturprodukts und dem bloßen Alkoholkonsum sei, so der VDP.

Strengere Vorschriften zu erwarten

In Sachen Werbung gerät die Weinbranche – ebenso wie Erzeuger anderer alkoholischer Getränke – zunehmend unter Druck. Politische Pläne zur Verschärfung der Alkoholpolitik wurden in den letzten Monaten auf EU-Ebene intensiv diskutiert. Obwohl strengere Regelungen bei einer Abstimmung im Europäischen Parlament Mitte Februar keine Mehrheit fanden, dürfte das Thema „Restriktionen“ EU-weit auf der Agenda bleiben. Stärkere Einschränkungen fürs Marketing hat auch die Bundesregierung bereits angekündigt und entsprechende Pläne in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben.

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