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Weinkauf in den Handel verlagert
Weinmarkt

Weinkauf in den Handel verlagert

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mehr und hochwertigeren Wein im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) eingekauft. Wie das Deutschen Weininstitut (DWI) mitteilt, wuchs der Absatz dort im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent, der Umsatz legte um 8 Prozent zu. Dabei ist der Durchschnittspreis um 8 Cent auf 3,64 Euro pro Liter gestiegen.

Dies geht aus den Daten des Marktforschungsinstituts Nielsen hervor, das seit 2020 im Auftrag des DWI den heimischen Weinmarkt analysiert. Wie das DWI mitteilt, ist das Wachstum in diesem Vertriebskanal vor allem auf eine Verlagerung aus der coronabedingt geschlossenen Gastronomie zurückzuführen.

Der Nielsen-Befragung zufolge wurden die Weine hierzulande im vergangenen Jahr zu 66 Prozent im LEH eingekauft und zu 12 Prozent bei den Erzeugern vor Ort. Die Anteile der Weineinkäufe über die verschiedenen Onlinekanäle sowie im Weinfachhandel beliefen sich auf jeweils 9 Prozent.

Marktanteil deutscher Weine leicht erhöht

Die Anbieter deutscher Weine konnten 2020 ihren Marktanteil an den Einkaufsmengen um einen Prozentpunkt auf 45 Prozent steigern. Italienische Weine kamen auf einen Anteil von 15 Prozent, französische auf 12 und spanische auf 11 Prozent. Der Marktanteil deutscher Weine am gesamten Weinumsatz blieb mit 47 Prozent konstant.

Die zunehmende Beliebtheit der Roséweine spiegelt sich auch im Weinabsatz 2020 wider. Ihr Marktanteil ist um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent gestiegen. Das Wachstum ging zulasten der Weißweine, die nun auf 46 Prozent Marktanteil kommen. Rotweine blieben mit 42 Prozent unverändert.

Weine aus ökologischer Erzeugung sind im vergangenen Jahr ebenfalls leicht in der Gunst der Verbraucher gestiegen. Wie die Nielsen-Analyse ergab, haben 11 Prozent (+2 Prozentpunkte) der Haushalte Biowein gekauft. Absatz und Umsatz steigen damit leicht – um jeweils rund 0,5 Prozentpunkte – auf drei bzw. vier Prozent.

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Weinkauf in den Handel verlagert
Weinmarkt

Weinkauf in den Handel verlagert

Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mehr und hochwertigeren Wein im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) eingekauft. Wie das Deutschen Weininstitut (DWI) mitteilt, wuchs der Absatz dort im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent, der Umsatz legte um 8 Prozent zu. Dabei ist der Durchschnittspreis um 8 Cent auf 3,64 Euro pro Liter gestiegen.

Dies geht aus den Daten des Marktforschungsinstituts Nielsen hervor, das seit 2020 im Auftrag des DWI den heimischen Weinmarkt analysiert. Wie das DWI mitteilt, ist das Wachstum in diesem Vertriebskanal vor allem auf eine Verlagerung aus der coronabedingt geschlossenen Gastronomie zurückzuführen.

Der Nielsen-Befragung zufolge wurden die Weine hierzulande im vergangenen Jahr zu 66 Prozent im LEH eingekauft und zu 12 Prozent bei den Erzeugern vor Ort. Die Anteile der Weineinkäufe über die verschiedenen Onlinekanäle sowie im Weinfachhandel beliefen sich auf jeweils 9 Prozent.

Marktanteil deutscher Weine leicht erhöht

Die Anbieter deutscher Weine konnten 2020 ihren Marktanteil an den Einkaufsmengen um einen Prozentpunkt auf 45 Prozent steigern. Italienische Weine kamen auf einen Anteil von 15 Prozent, französische auf 12 und spanische auf 11 Prozent. Der Marktanteil deutscher Weine am gesamten Weinumsatz blieb mit 47 Prozent konstant.

Die zunehmende Beliebtheit der Roséweine spiegelt sich auch im Weinabsatz 2020 wider. Ihr Marktanteil ist um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent gestiegen. Das Wachstum ging zulasten der Weißweine, die nun auf 46 Prozent Marktanteil kommen. Rotweine blieben mit 42 Prozent unverändert.

Weine aus ökologischer Erzeugung sind im vergangenen Jahr ebenfalls leicht in der Gunst der Verbraucher gestiegen. Wie die Nielsen-Analyse ergab, haben 11 Prozent (+2 Prozentpunkte) der Haushalte Biowein gekauft. Absatz und Umsatz steigen damit leicht – um jeweils rund 0,5 Prozentpunkte – auf drei bzw. vier Prozent.

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