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Weingeschäft darf öffnen
Corona-Krise

Weingeschäft darf öffnen

Ein Aachener Weinhändler darf sein Fachgeschäft trotz der allgemeinen Schließungsanordnungen der Stadt öffnen. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen in einem Eilverfahren beschlossen, wie aus einer Meldung des Rechtsmagazins „Legal Tribune Online“ vom 6. April hervorgeht. Die Stadt Aachen hatte ursprünglich argumentiert, die Ausnahmen würden nur für dringend erforderliche Lebensmittel des täglichen Bedarfs gelten, nicht für Genussmittel.

Das Gericht hingegen vertritt die Ansicht, der Begriff „Lebensmittel“ sei in der Coronaschutzverordnung von Nordrhein-Westfalen weiter gefasst und nicht auf die Grundversorgung beschränkt. Dies habe das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales inzwischen auch klargestellt. Die Stadt Aachen kann als Antragsgegnerin aber noch Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster entscheiden müsste. 

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verkaufsbeschränkungen im Einzelhandel in der Zuständigkeit der Länder liegen und aus dem Aachener Fall keine Schlüsse auf andere Bundesländer möglich sind.

Eurosoft bietet neuen Online-Marktplatz

Um während der Pandemie nicht gänzlich auf Umsatz verzichten zu müssen, entdecken indessen – unabhängig von dem aktuellen Urteil – immer mehr Weinhändler das Versand- und Onlinegeschäft für sich. Unter der Adresse „www.stayhomedrinkwine.de“ beispielsweise steht seit Ende März ein neuer Marktplatz für Weinhändler zur Verfügung. Er wurde von dem auf E-Commerce spezialisierten IT-Unternehmen Eurosoft kurzfristig entwickelt. 

Um Weinfachhändlern durch die Krise zu helfen, stellt Eurosoft seinen Partnern die Leistungen kostenlos zur Verfügung. Im Fokus stünden die eigenen Kunden, teilnehmen könne aber im Prinzip jedes Weinfachgeschäft; hierfür würden in einem zweiten Schritt Importschnittstellen zur Verfügung gestellt. 

Das Portal ist keine Verkaufsplattform wie beispielsweise Amazon, sondern laut dem Anbieter eher „eine Stadt mit mehreren Weinfachgeschäften“. Kunden befänden sich also immer nur in einem Laden, es finde kein Preisvergleich zwischen den Anbietern statt.

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Weingeschäft darf öffnen

Ein Aachener Weinhändler darf sein Fachgeschäft trotz der allgemeinen Schließungsanordnungen der Stadt öffnen. Das hat das Verwaltungsgericht Aachen in einem Eilverfahren beschlossen, wie aus einer Meldung des Rechtsmagazins „Legal Tribune Online“ vom 6. April hervorgeht. Die Stadt Aachen hatte ursprünglich argumentiert, die Ausnahmen würden nur für dringend erforderliche Lebensmittel des täglichen Bedarfs gelten, nicht für Genussmittel.

Das Gericht hingegen vertritt die Ansicht, der Begriff „Lebensmittel“ sei in der Coronaschutzverordnung von Nordrhein-Westfalen weiter gefasst und nicht auf die Grundversorgung beschränkt. Dies habe das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales inzwischen auch klargestellt. Die Stadt Aachen kann als Antragsgegnerin aber noch Beschwerde einlegen, über die das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster entscheiden müsste. 

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Verkaufsbeschränkungen im Einzelhandel in der Zuständigkeit der Länder liegen und aus dem Aachener Fall keine Schlüsse auf andere Bundesländer möglich sind.

Eurosoft bietet neuen Online-Marktplatz

Um während der Pandemie nicht gänzlich auf Umsatz verzichten zu müssen, entdecken indessen – unabhängig von dem aktuellen Urteil – immer mehr Weinhändler das Versand- und Onlinegeschäft für sich. Unter der Adresse „www.stayhomedrinkwine.de“ beispielsweise steht seit Ende März ein neuer Marktplatz für Weinhändler zur Verfügung. Er wurde von dem auf E-Commerce spezialisierten IT-Unternehmen Eurosoft kurzfristig entwickelt. 

Um Weinfachhändlern durch die Krise zu helfen, stellt Eurosoft seinen Partnern die Leistungen kostenlos zur Verfügung. Im Fokus stünden die eigenen Kunden, teilnehmen könne aber im Prinzip jedes Weinfachgeschäft; hierfür würden in einem zweiten Schritt Importschnittstellen zur Verfügung gestellt. 

Das Portal ist keine Verkaufsplattform wie beispielsweise Amazon, sondern laut dem Anbieter eher „eine Stadt mit mehreren Weinfachgeschäften“. Kunden befänden sich also immer nur in einem Laden, es finde kein Preisvergleich zwischen den Anbietern statt.

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