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Warsteiner erhöht Bierpreise
Biermarkt

Warsteiner erhöht Bierpreise

In einem aktuellen Schreiben informieren Warsteiner-Gastrochef André Hilmer und Michael Göckede, Leiter Vertrieb Innendienst, ihre Kunden über Preiserhöhungen der Warsteiner Gruppe. Wie viele anderen Bereiche werde auch die Braubranche mit enormen Kostensteigerungen konfrontiert. „Vor allem die Preisentwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten sowie in anderen Bereichen führen dazu, dass die Herstellungskosten unserer Produkte stark beeinflusst werden. Trotz aller Maßnahmen und Bemühungen, diese Kostensteigerungen über relevante Einsparpotenziale zu kompensieren, sehen wir uns daher veranlasst, unsere Abgabepreise anzupassen“, heißt es in dem Brief, der Getränke News vorliegt. 

Die neuen Preise gelten ab 1. Februar 2023. Zuletzt hatte Warsteiner im Frühjahr 2022 lediglich die Fassbierpreise erhöht, die letzte Preiserhöhung bei Flaschenbier war im Oktober 2019. Nun wird ab Februar 2023 sowohl Fass- als auch Flaschenbier teurer. Bei der meistverkauften Biersorte Warsteiner Pilsener steigen die Flaschenbier-Preise um 6,80 Euro je Hektoliter, beim Fassbier verlangt die Brauerei ab Februar 20 Euro je Hektoliter mehr. 

Bier wird flächendeckend teurer

Warsteiner reiht sich mit der angekündigten Preiserhöhung in die der anderen großen Brauereien ein. Bei AB Inbev (u.a. Beck’s, Hasseröder, Franziskaner, Spaten) steigen die Preise im nächsten Jahr gleich doppelt: Zum 1. Januar und zum 1. Juli sind Erhöhungen über alle Marken angekündigt (wir berichteten). Heineken Deutschland und die Radeberger Gruppe erhöhen bereits zum 1. Dezember. Auch Erdinger soll aktuell seine Kunden über steigende Abgabepreise im nächsten Jahr informieren. Bitburger, Paulaner und Veltins dürften bald nachziehen.

Fassbierpreise steigen deutlich

Während jedoch der Fassbierpreis von Krombacher und Radeberger um 14 Euro pro Hektoliter steigt, müssen die Warsteiner-Wirte bald 20 Euro mehr zahlen. Lediglich AB Inbev hatte bislang seiner Marke Beck’s einen solch hohen Preisaufschlag beim Fassbier zugetraut und den Hektoliter seit September 2022 um 20 Euro erhöht. Der Unterschied zu Warsteiner: Beck’s verkauft nur gut 40.000 Hektoliter im Fass, Warsteiner rund 200.000 Hektoliter.

Tatsache ist: Innerhalb von vier Jahren steigen bei Warsteiner drei Mal die Fass- und nur zwei Mal die Flaschenbierpreise. Die Schere zwischen Flaschen- und Fassbierpreis geht damit bei Warsteiner noch stärker auseinander als bei den anderen Premiumbrauern. Denn auch nach der kommenden Preiserhöhungsrunde dürfte der Kasten Warsteiner im Handel gut einen Euro weniger kosten als der der Mitbewerber. Beim Fassbier dagegen ist Warsteiner dann teurer als Krombacher, Radeberger und Co.

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Warsteiner erhöht Bierpreise
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Warsteiner erhöht Bierpreise

In einem aktuellen Schreiben informieren Warsteiner-Gastrochef André Hilmer und Michael Göckede, Leiter Vertrieb Innendienst, ihre Kunden über Preiserhöhungen der Warsteiner Gruppe. Wie viele anderen Bereiche werde auch die Braubranche mit enormen Kostensteigerungen konfrontiert. „Vor allem die Preisentwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten sowie in anderen Bereichen führen dazu, dass die Herstellungskosten unserer Produkte stark beeinflusst werden. Trotz aller Maßnahmen und Bemühungen, diese Kostensteigerungen über relevante Einsparpotenziale zu kompensieren, sehen wir uns daher veranlasst, unsere Abgabepreise anzupassen“, heißt es in dem Brief, der Getränke News vorliegt. 

Die neuen Preise gelten ab 1. Februar 2023. Zuletzt hatte Warsteiner im Frühjahr 2022 lediglich die Fassbierpreise erhöht, die letzte Preiserhöhung bei Flaschenbier war im Oktober 2019. Nun wird ab Februar 2023 sowohl Fass- als auch Flaschenbier teurer. Bei der meistverkauften Biersorte Warsteiner Pilsener steigen die Flaschenbier-Preise um 6,80 Euro je Hektoliter, beim Fassbier verlangt die Brauerei ab Februar 20 Euro je Hektoliter mehr. 

Bier wird flächendeckend teurer

Warsteiner reiht sich mit der angekündigten Preiserhöhung in die der anderen großen Brauereien ein. Bei AB Inbev (u.a. Beck’s, Hasseröder, Franziskaner, Spaten) steigen die Preise im nächsten Jahr gleich doppelt: Zum 1. Januar und zum 1. Juli sind Erhöhungen über alle Marken angekündigt (wir berichteten). Heineken Deutschland und die Radeberger Gruppe erhöhen bereits zum 1. Dezember. Auch Erdinger soll aktuell seine Kunden über steigende Abgabepreise im nächsten Jahr informieren. Bitburger, Paulaner und Veltins dürften bald nachziehen.

Fassbierpreise steigen deutlich

Während jedoch der Fassbierpreis von Krombacher und Radeberger um 14 Euro pro Hektoliter steigt, müssen die Warsteiner-Wirte bald 20 Euro mehr zahlen. Lediglich AB Inbev hatte bislang seiner Marke Beck’s einen solch hohen Preisaufschlag beim Fassbier zugetraut und den Hektoliter seit September 2022 um 20 Euro erhöht. Der Unterschied zu Warsteiner: Beck’s verkauft nur gut 40.000 Hektoliter im Fass, Warsteiner rund 200.000 Hektoliter.

Tatsache ist: Innerhalb von vier Jahren steigen bei Warsteiner drei Mal die Fass- und nur zwei Mal die Flaschenbierpreise. Die Schere zwischen Flaschen- und Fassbierpreis geht damit bei Warsteiner noch stärker auseinander als bei den anderen Premiumbrauern. Denn auch nach der kommenden Preiserhöhungsrunde dürfte der Kasten Warsteiner im Handel gut einen Euro weniger kosten als der der Mitbewerber. Beim Fassbier dagegen ist Warsteiner dann teurer als Krombacher, Radeberger und Co.

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