Die Bitburger Braugruppe hat heute in einer Pressemitteilung ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Umsatz belief sich auf 753 Millionen Euro und lag damit um 45 Millionen Euro beziehungsweise 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert von 798 Millionen Euro. Das Unternehmen bewertet das Ergebnis dennoch als „wirtschaftlich zufriedenstellend“.
„Unsere Absatzrückgänge resultieren nicht nur aus einem insgesamt extrem schwierigen Jahr für die gesamte Branche, sondern vor allem aus der von uns allein im Markt durchgeführten und konsequent umgesetzten Preiserhöhung“, erklärte die Geschäftsführung. Für 2026 erwartet das Unternehmen wieder Zuwächse. „2026 stehen für uns die Zeichen auf Wachstum – beim Umsatz wie auch beim Absatz“, sagte Sebastian Holtz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing.
Unterschiedlich entwickelte sich das Markenportfolio. Während die Kernmarke Bitburger ein Umsatzminus von 6,4 Prozent verzeichnete, mussten auch König Pilsener, Köstritzer und Licher Rückgänge bei Umsatz und Absatz hinnehmen. Positiv entwickelte sich dagegen die Marke Benediktiner, deren Umsatz um 4,4 Prozent stieg. Konkrete Umsatz- oder Absatzzahlen zu den einzelnen Marken nennt das Unternehmen nicht.
Deutliches Wachstum erzielte das alkoholfreie Segment. Die Bitburger-0,0%-Range legte beim Umsatz um mehr als zwölf Prozent zu und baute ihren Umsatzmarktanteil im 0,0%-Segment auf über 30 Prozent aus. Die 2022 eingeführte Sorte Herb 0,0% erzielte ein Umsatzplus von über 36 Prozent. Die 2025 eingeführten 0,0%-Sommereditionen Peach und Pineapple zählen nach Angaben des Unternehmens zu den zehn erfolgreichsten Neueinführungen im Biermarkt.
Zum Jahresbeginn hat die Braugruppe neue Produkte für die Marken Bitburger, Benediktiner, König und Köstritzer vorgestellt. Weitere Markteinführungen kündigt das Unternehmen für das laufende Jahr an. Zudem setzt die Braugruppe auf Impulse durch die Fußballweltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, bei der Bitburger als offizieller Partner der DFB-Nationalmannschaft auftritt.
Unabhängig von der Marktentwicklung hält das Unternehmen an umfangreichen Investitionen fest. Für die kommenden Jahre ist – einschließlich der abgeschlossenen Modernisierung der Abfüllanlage in Lich – ein Investitionsvolumen von mehr als 80 Millionen Euro geplant. In Duisburg soll zudem in Kürze der Bau eines neuen Sudhauses beginnen.



























































































