Der österreichische Mineralwasserhersteller Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in eine neue Aseptik-Anlage und schafft damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in Deutschland. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte.
Deutschland ist für Vöslauer der wichtigste Exportmarkt. Nach Angaben des Unternehmens liegt die Distribution im deutschen Lebensmitteleinzelhandel bei rund 90 Prozent. Rund die Hälfte des Deutschland-Umsatzes entfällt bereits auf Wasser mit Geschmack. „Deutschland ist für Vöslauer weit mehr als ein Exportmarkt – es ist einer unserer wichtigster Zukunftsmarkt“, sagt Ana Raditcheva, Geschäftsführerin der Vöslauer Deutschland GmbH. Mit der neuen Anlage schaffe das Unternehmen die technologische Grundlage, um seine Position hierzulande langfristig auszubauen.
15 Millionen Euro flossen in die neue Produktionslinie, weitere vier Millionen Euro in die notwendige Infrastruktur. Die neue Anlage ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe. Produziert werden können damit unter anderem stille Getränke ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze. Die neue Technik nutzt Vöslauer auch für Produkterweiterungen. Erstmals bringt das Unternehmen unter der Marke „Flavours Ohne“ stille Getränke mit Geschmack auf den Markt. Zum Start sind die Sorten Limette-Yuzu und Himbeere-Ingwer vorgesehen. Sie sollen sowohl in Deutschland als auch in Österreich erhältlich sein.

























































































