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Deutsche Brauer fahren runter
Lockdown

Viele Brauereien am Abgrund

Die Verbände der deutschen Brauwirtschaft haben erneut an Bund und Länder appelliert, bei staatlichen Hilfen die Brauereien als engste Partner der Gastronomie angemessen zu berücksichtigen. „Für viele Brauereien ist seit März über Nacht der wichtigste Geschäftszweig weggebrochen. Den ersten Gastro-Lockdown konnten die handwerklichen und mittelständischen Brauereien dank finanzieller Rücklagen zumeist noch überstehen, der zweite Lockdown aber bringt jetzt viele Betriebe an die Grenzen ihrer Existenz.“ Der Fortbestand zahlreicher Brauereien sei akut gefährdet, so der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Jörg Lehmann, und der Präsident des Verbandes der Privaten Brauereien Deutschland, Detlef Projahn, in einer gemeinsamen Erklärung. 

„Wir haben Verständnis, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die für die gesamte Gesellschaft eine sehr ernsthafte Bedrohung darstellt, durchgesetzt werden müssen“, betonen Lehmann und Projahn. „Von diesen Maßnahmen besonders betroffene Branchen wie die Brauwirtschaft benötigen dann allerdings zielgerichtete finanzielle Unterstützung zur Existenzsicherung, die bislang fehlt.“ Es werde oft übersehen, dass Brauereien nicht nur Lieferanten der Gastronomie seien, sondern zudem auch Verpächter von Gaststätten. So seien durch die Stundung oder den Erlass von Pachten zusätzlich Millioneneinbußen entstanden.

Da nicht abzusehen ist, wie lange die Schließungen dieses Mal andauern werden, sei es für die notleidenden Betriebe wichtig, kurzfristig Wirtschaftshilfen in Anspruch nehmen zu können. Bisher hätten viele der betroffenen Betriebe die bestehenden Hilfsmaßnahmen aufgrund der Fördervoraussetzungen nicht in Anspruch nehmen können. „Was diese Betriebe jetzt dringend brauchen, sind faire Überbrückungshilfen für eine klare Zukunftsperspektive“, so die Verbände.

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Die Verbände der deutschen Brauwirtschaft haben erneut an Bund und Länder appelliert, bei staatlichen Hilfen die Brauereien als engste Partner der Gastronomie angemessen zu berücksichtigen. „Für viele Brauereien ist seit März über Nacht der wichtigste Geschäftszweig weggebrochen. Den ersten Gastro-Lockdown konnten die handwerklichen und mittelständischen Brauereien dank finanzieller Rücklagen zumeist noch überstehen, der zweite Lockdown aber bringt jetzt viele Betriebe an die Grenzen ihrer Existenz.“ Der Fortbestand zahlreicher Brauereien sei akut gefährdet, so der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Jörg Lehmann, und der Präsident des Verbandes der Privaten Brauereien Deutschland, Detlef Projahn, in einer gemeinsamen Erklärung. 

„Wir haben Verständnis, dass Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die für die gesamte Gesellschaft eine sehr ernsthafte Bedrohung darstellt, durchgesetzt werden müssen“, betonen Lehmann und Projahn. „Von diesen Maßnahmen besonders betroffene Branchen wie die Brauwirtschaft benötigen dann allerdings zielgerichtete finanzielle Unterstützung zur Existenzsicherung, die bislang fehlt.“ Es werde oft übersehen, dass Brauereien nicht nur Lieferanten der Gastronomie seien, sondern zudem auch Verpächter von Gaststätten. So seien durch die Stundung oder den Erlass von Pachten zusätzlich Millioneneinbußen entstanden.

Da nicht abzusehen ist, wie lange die Schließungen dieses Mal andauern werden, sei es für die notleidenden Betriebe wichtig, kurzfristig Wirtschaftshilfen in Anspruch nehmen zu können. Bisher hätten viele der betroffenen Betriebe die bestehenden Hilfsmaßnahmen aufgrund der Fördervoraussetzungen nicht in Anspruch nehmen können. „Was diese Betriebe jetzt dringend brauchen, sind faire Überbrückungshilfen für eine klare Zukunftsperspektive“, so die Verbände.

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