Die Semper idem Underberg AG entwickelt sich in einem schwierigen Marktumfeld besser als die Spirituosenbranche. Während der deutsche Gesamtmarkt 2025 laut Nielsen IQ um fünf Prozent rückläufig war, erzielte das Unternehmen in den ersten drei Quartalen seines Geschäftsjahres (April bis Dezember 2025) einen Umsatz von 103,5 Millionen Euro und lag damit praktisch auf Vorjahresniveau (103,4 Mio. Euro).
Nach einem unter anderem durch Portfolioänderungen geprägten ersten Halbjahr hat sich der Umsatz laut Unternehmensangaben trotz anhaltender Konsumzurückhaltung im dritten Quartal positiv entwickelt. „Wir sind mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden, insbesondere wenn man die negative Gesamtmarktsituation ansieht. Beim Ziel, am Ende des Geschäftsjahres das Vorjahresniveau erreicht zu haben, liegen wir voll im Plan“, sagt CEO Michael Söhlke. Beim bereinigten Ergebnis (Ebitda) zeigt sich der Vorstand weiterhin zuversichtlich, im Gesamtjahr 2025/26 den prognostizierten Zielkorridor von elf bis zwölf Millionen Euro zu erreichen.
Wesentlichen Anteil am positiven Geschäftsverlauf hat laut dem Unternehmen die eigene Preis-Einstiegsmarke Marke St. Hubertus-Tropfen, die dank der Einführung neuer Sorten zweistellig im Umsatz wuchs. Sie spricht insbesondere jüngere Zielgruppen an. Ebenfalls sehr zufrieden zeigt sich das Management mit den Fortschritten beim Vertrieb der Distributionsmarken für ausländische Markeneigner.
„Die Prozesse mit unseren neuen Partnern sind inzwischen zuverlässig eingespielt. Auch dadurch konnten wir im Third-Party-Bereich ein Wachstum von 6,5 Prozent erzielen“, erläutert CCO Thomas Mempel. Auch das Auslandsgeschäft sei mit einem Absatzplus von 6,6 Prozent erfreulich verlaufen.


























































































