Der Badische Winzerkeller meldet ein verhalten positives Ergebnis für sein Geschäftsjahr 2024: Gegen die negative Marktentwicklung beim deutschen Wein wuchs sein Gesamtabsatz um 11,6 Prozent auf rund 13,78 Millionen Liter. Damit wurde allerdings lediglich ein dünnes Umsatzplus von 0,63 Prozent auf rund 41,1 Millionen Euro erzielt – mit der Folge, dass der Durchschnittserlös von 2,86 auf 2,59 Euro pro Liter sank.
Einige Marken der Breisacher Kellerei konnten sich indessen „gut und besser als der Markt“ entwickeln, wie das Unternehmen mitteilt. Die „Gosch“-Linie beispielsweise legte um sechs Prozent beim Umsatz zu, die Marke „Martin Schongauer“ wuchs um zwölf Prozent. Eine positive Zwischenbilanz zieht der Winzerkeller auch mit Blick auf seine langfristig angelegte Neuaufstellung; so habe die konsequente Reduzierung des Sortiments Umsatz und Profitabilität auf Artikelebene deutlich verbessern können.
Wettbewerb im Handel weiter hart
Für 2025 rechnet das Management mit einem leichten Wachstum von Absatz und Umsatz. Prognostiziert wird ein Jahresüberschuss von 76.000 Euro. Vor dem Hintergrund der Konsumzurückhaltung beim Wein gehe man von einem anhaltend intensiven Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel, Discount und im Online-Geschäft aus. Auch in Gastronomie und Fachhandel sei wegen der notwendigen deutlichen Preiserhöhungen eine schwierige Entwicklung zu erwarten.
Mit Hinweis auf seinen Fünf-Jahres-Planes hebt der Badische Winzerkeller erneut das zentrale Anliegen hervor, Erlöse und Aufwendungen in ein besseres Verhältnis zu setzen. Bei lediglich leicht wachsendem Umsatzpotenzial liege daher der Fokus weiterhin auf einer strikten Kostenkontrolle, Steigerung der Effizienz und der Sicherung des Zugangs zum Markt und den Konsumenten. Man arbeite weiter an bestehenden ertragsstarken Kundenbeziehungen und baue neue auf, heißt es dazu.
























































































