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Logistik-Probleme trübten 2018 die Stimmung
Winkels-Gruppe

Umsatz auf Vorjahresniveau

Die Winkels-Gruppe zeigt sich mit dem ablaufenden Geschäftsjahr zufrieden: Mit 385,3 Millionen Euro (ohne Beteiligungen) lag der Umsatz 2019 auf Vorjahrsniveau. Beim Konzernumsatz (inkl. Beteiligungsgesellschaften) steht 2019 ein leichtes Plus: 494 Millionen Euro (Vorjahr: 493 Mio.) konnten im vergangenen Jahr erwirtschaftet werden. Zu dem Ergebnis trug auch die Übernahme der Beteiligung der Heinrich Getränke-Großhandels-GmbH an der Profi System-Getränke-Logistik im Sommer letzten Jahres bei. Mit ihr übernahm die Gruppe einen weiteren Teil der Kaufland-Strecke.

Beim Gesamtabsatz verzeichnet die Winkels-Gruppe, bereinigt um den Verlust einer Lohnfüllung, dagegen einen Rückgang von 3,1 Prozent. Grund hierfür seien der, im Vergleich zu 2018, weniger heiße Sommer sowie die gesellschaftliche Diskussion um PET. Erfreulich sei dagegen das Absatzplus von 7,3 Prozent bei Glas. „Hier werden wir 2020 mit dem Bau der neuen Glasanlage anknüpfen“, kündigt der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Kaufmann an. Die größten Herausforderungen sieht er nach wie vor im Bereich der Getränkelogistik. Die Frachtraumknappheit und der Wandel des Arbeitsmarktes habe Winkels auch 2019 vor große Herausforderungen gestellt.

Fokussierung auf Glas stärkt Eigenmarken

Die Winkels-Eigenmarken haben 2019 durch den hohen Glasanteil deutlich weniger verloren als der Gesamtmarkt. Ihr Absatz ging um 1,7 Prozent zurück. Im Brunnengebiet Südwest hingegen mussten die Mineralbrunnen ein Minus von knapp 8 Prozent verkraften. Winkels führt dies vor allem auf den im Vergleich mit 2018 schwächeren Sommer und auf den geringeren Absatz von PET, insbesondere PET-Einweg, zurück. Glas legte dagegen mit über 7 Prozent deutlich zu. Vor allem die Marken Alwa und Aqua Vitale konnten sich den Angaben zufolge hier überdurchschnittlich steigern.

Bei der strategisch wichtigsten Marke Alwa wurden 2019 1,15 Prozent mehr Kisten verkauft. Dies dem Management zufolge einem gesteigerten Absatz von Glasgebinden um knapp 50 Prozent zu verdanken. Die Bilanz über die neu eingeführte kalorienarme Produktrange „Leichte Früchte“ fällt ebenfalls positiv aus: „Zuckerreduktion, gesunder und natürlicher Genuss sind bei den Verbrauchern mehr denn je gefragt“, freut sich Kaufmann.

Die 2016 eingeführte Gastromarke Alwa live schließt das Jahr 2019 mit einem Plus von rund 30 Prozent ab. Auch sonst verzeichnet die Gastro-Sparte der Gruppe ein positives Ergebnis: Fürs vergangene Jahr meldet das Unternehmen ein Absatzplus von 2,1 Prozent. Besser als der Markt behaupteten sich auch die Preiseinstiegsmarken. Die Marke Prinzenperle legte sogar zweistellig zu.

Leergutknappheit schwer zu vermeiden

Mit einer Investition in Höhe von mehr als 19 Millionen Euro in das Abfüllgebäude sowie in eine neue Glasabfüllanlage möchte Winkels zukünftig verstärkt auf das umweltfreundliche Gebinde setzen. Die Anlage soll Ende 2020 bei dem Alwa Mineralbrunnen in Betrieb gehen. Kaufmann sieht die Winkels-Gruppe hierdurch gut gerüstet, dennoch ergäben sich durch die Verschiebung zu Glas neue Herausforderungen: „Trotz des hervorragenden Poolmanagements durch die Genossenschaft Deutscher Brunnen gibt es in Saisonzeiten Leergutknappheit. Das starke Wachstum der Glasflaschen führt zu einer starken Auslastung der Kapazitäten der Glashütten sowie der Lieferanten für Aludeckel und Papieretiketten und damit gegebenenfalls zu Lieferverzögerungen“, so Kaufmann.

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Umsatz auf Vorjahresniveau

Die Winkels-Gruppe zeigt sich mit dem ablaufenden Geschäftsjahr zufrieden: Mit 385,3 Millionen Euro (ohne Beteiligungen) lag der Umsatz 2019 auf Vorjahrsniveau. Beim Konzernumsatz (inkl. Beteiligungsgesellschaften) steht 2019 ein leichtes Plus: 494 Millionen Euro (Vorjahr: 493 Mio.) konnten im vergangenen Jahr erwirtschaftet werden. Zu dem Ergebnis trug auch die Übernahme der Beteiligung der Heinrich Getränke-Großhandels-GmbH an der Profi System-Getränke-Logistik im Sommer letzten Jahres bei. Mit ihr übernahm die Gruppe einen weiteren Teil der Kaufland-Strecke.

Beim Gesamtabsatz verzeichnet die Winkels-Gruppe, bereinigt um den Verlust einer Lohnfüllung, dagegen einen Rückgang von 3,1 Prozent. Grund hierfür seien der, im Vergleich zu 2018, weniger heiße Sommer sowie die gesellschaftliche Diskussion um PET. Erfreulich sei dagegen das Absatzplus von 7,3 Prozent bei Glas. „Hier werden wir 2020 mit dem Bau der neuen Glasanlage anknüpfen“, kündigt der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard Kaufmann an. Die größten Herausforderungen sieht er nach wie vor im Bereich der Getränkelogistik. Die Frachtraumknappheit und der Wandel des Arbeitsmarktes habe Winkels auch 2019 vor große Herausforderungen gestellt.

Fokussierung auf Glas stärkt Eigenmarken

Die Winkels-Eigenmarken haben 2019 durch den hohen Glasanteil deutlich weniger verloren als der Gesamtmarkt. Ihr Absatz ging um 1,7 Prozent zurück. Im Brunnengebiet Südwest hingegen mussten die Mineralbrunnen ein Minus von knapp 8 Prozent verkraften. Winkels führt dies vor allem auf den im Vergleich mit 2018 schwächeren Sommer und auf den geringeren Absatz von PET, insbesondere PET-Einweg, zurück. Glas legte dagegen mit über 7 Prozent deutlich zu. Vor allem die Marken Alwa und Aqua Vitale konnten sich den Angaben zufolge hier überdurchschnittlich steigern.

Bei der strategisch wichtigsten Marke Alwa wurden 2019 1,15 Prozent mehr Kisten verkauft. Dies dem Management zufolge einem gesteigerten Absatz von Glasgebinden um knapp 50 Prozent zu verdanken. Die Bilanz über die neu eingeführte kalorienarme Produktrange „Leichte Früchte“ fällt ebenfalls positiv aus: „Zuckerreduktion, gesunder und natürlicher Genuss sind bei den Verbrauchern mehr denn je gefragt“, freut sich Kaufmann.

Die 2016 eingeführte Gastromarke Alwa live schließt das Jahr 2019 mit einem Plus von rund 30 Prozent ab. Auch sonst verzeichnet die Gastro-Sparte der Gruppe ein positives Ergebnis: Fürs vergangene Jahr meldet das Unternehmen ein Absatzplus von 2,1 Prozent. Besser als der Markt behaupteten sich auch die Preiseinstiegsmarken. Die Marke Prinzenperle legte sogar zweistellig zu.

Leergutknappheit schwer zu vermeiden

Mit einer Investition in Höhe von mehr als 19 Millionen Euro in das Abfüllgebäude sowie in eine neue Glasabfüllanlage möchte Winkels zukünftig verstärkt auf das umweltfreundliche Gebinde setzen. Die Anlage soll Ende 2020 bei dem Alwa Mineralbrunnen in Betrieb gehen. Kaufmann sieht die Winkels-Gruppe hierdurch gut gerüstet, dennoch ergäben sich durch die Verschiebung zu Glas neue Herausforderungen: „Trotz des hervorragenden Poolmanagements durch die Genossenschaft Deutscher Brunnen gibt es in Saisonzeiten Leergutknappheit. Das starke Wachstum der Glasflaschen führt zu einer starken Auslastung der Kapazitäten der Glashütten sowie der Lieferanten für Aludeckel und Papieretiketten und damit gegebenenfalls zu Lieferverzögerungen“, so Kaufmann.

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