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Über 80 Prozent „sehr gut“ oder „gut“
Mineralwassertest

Über 80 Prozent „sehr gut“ oder „gut“

„Von sehr gut bis entzaubert“ fasst die Stiftung Warentest ihre aktuelle Beurteilung stiller Mineralwässer zusammen, die in der Ausgabe 8/2021 des „Test“-Magazins veröffentlicht wird. Viele der 32 geprüften Produkte seien allerdings sehr gut oder gut und die günstigsten davon schon für 13 Cent pro Liter zu haben, so die Stiftung. Zwei der fünf Bioprodukte im Test gehörten allerdings nicht dazu. Enttäuscht hätten auch die Edelmarken Voss und Healsi, die zum Literpreis um die 3,50 Euro verkauft werden.

Kritische Stoffe oder oberirdische Verunreinigungen hat die Stiftung Warentest nur vereinzelt gefunden. In einem Wasser wiesen die Tester krebserregendes Benzol nach, in vier Produkten Spuren von Pestizidabbauprodukten. Am Ende schnitten insgesamt 8 sehr gut ab, 18 gut.

Die teuersten Produkte hätten „wenig“ überzeugt, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung. Die Mineralwässer von Voss und Healsi präsentierten sich zwar im edlen Design, aber mit vielen Kennzeichnungsmängeln. Auch Geschmack und Mineralstoffbilanz seien „nicht premium“. Zwei Wässer mit Bio-Label entsprechen laut der Stiftung nicht der eigens auferlegten Bio-Richtlinie. Eines schmecke nach Kunststoff und Karton. In dem anderen fänden sich unter anderem oberirdische Verunreinigungen.

Von billig bis premium alles vertreten

Insgesamt wurden 32 stille Mineralwässer unter die Lupe genommen. Darunter preiswerte Eigenmarken von Aldi, Lidl oder Kaufland, bekannte Marken wie Gerolsteiner oder Adelholzener, internationale Wässer wie Evian und Vittel, die Edelmarken Voss und Healsi sowie „Bio“-Mineralwässer.

Die Stiftung Warentest hat zum einen geprüft, was in den Mineralwässern drin ist: In wenigen Produkten fanden die Tester Spuren von Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln, eine Reihe von Süßstoffen, einen Komplexbildner sowie einmal Korrosionsschutzmittel, allerdings seien diese Rückstände nicht gesundheitlich relevant. Zum anderen wurde untersucht, ob die Wässer sensorisch überzeugen oder ob Fehlgeschmäcke etwa von Kunststoff oder Acetaldehyd vorliegen.

Darüber hinaus nahmen sich die Tester auch den Mineralstoffgehalt vor: Insgesamt hatten lediglich vier Wässer einen hohen Mineralstoffgehalt von mehr als 1.500 Milligramm pro Liter, der höchste Gehalt lag bei 2.307 Milligramm pro Liter. Viele Wässer hingegen zeigten nur einen geringen Gehalt von unter 500 Milligramm pro Liter, heißt es.

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Über 80 Prozent „sehr gut“ oder „gut“
Mineralwassertest

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„Von sehr gut bis entzaubert“ fasst die Stiftung Warentest ihre aktuelle Beurteilung stiller Mineralwässer zusammen, die in der Ausgabe 8/2021 des „Test“-Magazins veröffentlicht wird. Viele der 32 geprüften Produkte seien allerdings sehr gut oder gut und die günstigsten davon schon für 13 Cent pro Liter zu haben, so die Stiftung. Zwei der fünf Bioprodukte im Test gehörten allerdings nicht dazu. Enttäuscht hätten auch die Edelmarken Voss und Healsi, die zum Literpreis um die 3,50 Euro verkauft werden.

Kritische Stoffe oder oberirdische Verunreinigungen hat die Stiftung Warentest nur vereinzelt gefunden. In einem Wasser wiesen die Tester krebserregendes Benzol nach, in vier Produkten Spuren von Pestizidabbauprodukten. Am Ende schnitten insgesamt 8 sehr gut ab, 18 gut.

Die teuersten Produkte hätten „wenig“ überzeugt, heißt es in einer aktuellen Pressemeldung. Die Mineralwässer von Voss und Healsi präsentierten sich zwar im edlen Design, aber mit vielen Kennzeichnungsmängeln. Auch Geschmack und Mineralstoffbilanz seien „nicht premium“. Zwei Wässer mit Bio-Label entsprechen laut der Stiftung nicht der eigens auferlegten Bio-Richtlinie. Eines schmecke nach Kunststoff und Karton. In dem anderen fänden sich unter anderem oberirdische Verunreinigungen.

Von billig bis premium alles vertreten

Insgesamt wurden 32 stille Mineralwässer unter die Lupe genommen. Darunter preiswerte Eigenmarken von Aldi, Lidl oder Kaufland, bekannte Marken wie Gerolsteiner oder Adelholzener, internationale Wässer wie Evian und Vittel, die Edelmarken Voss und Healsi sowie „Bio“-Mineralwässer.

Die Stiftung Warentest hat zum einen geprüft, was in den Mineralwässern drin ist: In wenigen Produkten fanden die Tester Spuren von Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln, eine Reihe von Süßstoffen, einen Komplexbildner sowie einmal Korrosionsschutzmittel, allerdings seien diese Rückstände nicht gesundheitlich relevant. Zum anderen wurde untersucht, ob die Wässer sensorisch überzeugen oder ob Fehlgeschmäcke etwa von Kunststoff oder Acetaldehyd vorliegen.

Darüber hinaus nahmen sich die Tester auch den Mineralstoffgehalt vor: Insgesamt hatten lediglich vier Wässer einen hohen Mineralstoffgehalt von mehr als 1.500 Milligramm pro Liter, der höchste Gehalt lag bei 2.307 Milligramm pro Liter. Viele Wässer hingegen zeigten nur einen geringen Gehalt von unter 500 Milligramm pro Liter, heißt es.

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