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Barkeeperin beim Mixen von Drinks
Jägermeister-Kampagne

Trinkgeld ist mehr als eine nette Geste

„Trinkgeld gehört dazu“: Unter diesem Motto will Jägermeister ab September in einer bundesweiten Kampagne dafür werben, Trinkgeld zu geben. Der Hintergrund: In einer von dem Unternehmen in Auftrag gegebenen Studie kam heraus, dass es in Deutschland keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist, Trinkgeld zu geben. Dabei sei es für viele Beschäftigte in Gastronomie und Eventgeschäft nicht nur eine nette Geste, sondern wichtiger Anteil des Einkommens.

Wie die Untersuchung zeigt, hat sich das Ausgehverhalten seit Corona drastisch verändert: Vor der Pandemie ist ca. ein Drittel der Befragten mindestens einmal pro Woche ausgegangen, zwei Drittel mehrmals im Monat. Seit Corona haben sich diese Zahlen halbiert, was zugleich deutlich weniger Trinkgeld fürs Personal bedeutet.

Trinkgeld hilft auch bei Mitarbeitermotivation

Neben rund 1.200 Konsumenten befragte das Institut Kantar 290 Branchenvertreter wie Gastronomen, Barkeeper und Taxifahrer. Mit dem Ergebnis, dass fast alle Gastronomen angaben, dass Trinkgeld nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch ein Mittel zur Mitarbeitermotivation sei. 60 Prozent meinten, ohne Trinkgeld sei es schwieriger, Mitarbeiter zu finden.

Allerdings ist offenbar Trinkgeld nur im Restaurant selbstverständlich. 92 Prozent der Befragten gaben an, dort Trinkgeld zu geben. In Bars sind es immerhin noch 60 Prozent, in Kneipen noch 54 Prozent, jedoch nur noch 29 Prozent in Clubs. Der Aussage, dass Trinkgeld geben eine Selbstverständlichkeit ist, stimmten nur 54 Prozent der Befragten zu. 44 Prozent glauben, dass dabei die Geste zählt und nicht die Summe.

Laut der Studie unterschätzen sie damit die Bedeutung von Trinkgeld für die Beschäftigten, denn derselben Aussage stimmen von 106 befragten Barkeepern nur 32 Prozent zu. Drei Viertel von ihnen hingegen geben an, dass das Trinkgeld für ihre wirtschaftliche Situation wichtig sei. Konsumenten entscheiden bei ihrer Einschätzung deutlich zwischen verschiedenen Berufsgruppen: Bei Taxifahrern und Garderobenkräften glaubt weniger als die Hälfte, dass Trinkgeld für die Existenzgrundlage benötigt wird, bei Türstehern sind es mit einem Fünftel der Befragten noch weniger, wohingegen Kellnern und Reinigungskräften der Bedarf mehrheitlich zugesprochen wird.

Trinkgeld oft nur bei guter Leistung

Für knapp zwei Drittel der Befragten ist eine gute Leistung die Voraussetzung für Trinkgeld. Der Aussage, in Deutschland gibt man nur Trinkgeld, wenn die Leistung auch gut ist, stimmen 65 Prozent der Befragten zu. Als Gründe werden vermehrt Freundlichkeit und guter Service genannt. Die Höhe des Trinkgelds liegt bei den Befragten mit durchschnittlich fünf Prozent deutlich unter den üblicherweise angenommenen zehn Prozent. Allerdings variiert die Trinkgeldhöhe mit der Rechnungshöhe: Bei Beträgen unter 20 Euro wird mit 14 bis 20 Prozent deutlich mehr Trinkgeld gegeben. Ab einer Rechnungssumme von 40 Euro nimmt die Höhe des Trinkgelds prozentual stark ab.

Mit der Studie will Jägermeister dazu beitragen, die Bedeutung von Trinkgeld stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken. Von einem geschärften Bewusstsein verspreche man sich eine „größere Anerkennung der verschiedenen Dienstleistungen innerhalb der Gastronomie und im Nachtleben, wo absolut Großes geleistet wird“, erklärt Sonja Nickel, Brandmanagerin Core bei Jägermeister.

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Trinkgeld ist mehr als eine nette Geste

„Trinkgeld gehört dazu“: Unter diesem Motto will Jägermeister ab September in einer bundesweiten Kampagne dafür werben, Trinkgeld zu geben. Der Hintergrund: In einer von dem Unternehmen in Auftrag gegebenen Studie kam heraus, dass es in Deutschland keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist, Trinkgeld zu geben. Dabei sei es für viele Beschäftigte in Gastronomie und Eventgeschäft nicht nur eine nette Geste, sondern wichtiger Anteil des Einkommens.

Wie die Untersuchung zeigt, hat sich das Ausgehverhalten seit Corona drastisch verändert: Vor der Pandemie ist ca. ein Drittel der Befragten mindestens einmal pro Woche ausgegangen, zwei Drittel mehrmals im Monat. Seit Corona haben sich diese Zahlen halbiert, was zugleich deutlich weniger Trinkgeld fürs Personal bedeutet.

Trinkgeld hilft auch bei Mitarbeitermotivation

Neben rund 1.200 Konsumenten befragte das Institut Kantar 290 Branchenvertreter wie Gastronomen, Barkeeper und Taxifahrer. Mit dem Ergebnis, dass fast alle Gastronomen angaben, dass Trinkgeld nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch ein Mittel zur Mitarbeitermotivation sei. 60 Prozent meinten, ohne Trinkgeld sei es schwieriger, Mitarbeiter zu finden.

Allerdings ist offenbar Trinkgeld nur im Restaurant selbstverständlich. 92 Prozent der Befragten gaben an, dort Trinkgeld zu geben. In Bars sind es immerhin noch 60 Prozent, in Kneipen noch 54 Prozent, jedoch nur noch 29 Prozent in Clubs. Der Aussage, dass Trinkgeld geben eine Selbstverständlichkeit ist, stimmten nur 54 Prozent der Befragten zu. 44 Prozent glauben, dass dabei die Geste zählt und nicht die Summe.

Laut der Studie unterschätzen sie damit die Bedeutung von Trinkgeld für die Beschäftigten, denn derselben Aussage stimmen von 106 befragten Barkeepern nur 32 Prozent zu. Drei Viertel von ihnen hingegen geben an, dass das Trinkgeld für ihre wirtschaftliche Situation wichtig sei. Konsumenten entscheiden bei ihrer Einschätzung deutlich zwischen verschiedenen Berufsgruppen: Bei Taxifahrern und Garderobenkräften glaubt weniger als die Hälfte, dass Trinkgeld für die Existenzgrundlage benötigt wird, bei Türstehern sind es mit einem Fünftel der Befragten noch weniger, wohingegen Kellnern und Reinigungskräften der Bedarf mehrheitlich zugesprochen wird.

Trinkgeld oft nur bei guter Leistung

Für knapp zwei Drittel der Befragten ist eine gute Leistung die Voraussetzung für Trinkgeld. Der Aussage, in Deutschland gibt man nur Trinkgeld, wenn die Leistung auch gut ist, stimmen 65 Prozent der Befragten zu. Als Gründe werden vermehrt Freundlichkeit und guter Service genannt. Die Höhe des Trinkgelds liegt bei den Befragten mit durchschnittlich fünf Prozent deutlich unter den üblicherweise angenommenen zehn Prozent. Allerdings variiert die Trinkgeldhöhe mit der Rechnungshöhe: Bei Beträgen unter 20 Euro wird mit 14 bis 20 Prozent deutlich mehr Trinkgeld gegeben. Ab einer Rechnungssumme von 40 Euro nimmt die Höhe des Trinkgelds prozentual stark ab.

Mit der Studie will Jägermeister dazu beitragen, die Bedeutung von Trinkgeld stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken. Von einem geschärften Bewusstsein verspreche man sich eine „größere Anerkennung der verschiedenen Dienstleistungen innerhalb der Gastronomie und im Nachtleben, wo absolut Großes geleistet wird“, erklärt Sonja Nickel, Brandmanagerin Core bei Jägermeister.

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