Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) prognostiziert für 2025 eine Streuobsternte von 450.000 Tonnen. Das ist deutlich mehr als die Branche aufgrund der langjährigen Erfahrungen erwartete. Im Vorjahr lag die Menge bei ca. 500.000 Tonnen.

Statistisch gesehen fallen die Streuobsternten in ungeraden Jahren schwächer aus als in geraden. Die Alternanz im Obstbau, also der Wechsel zwischen einer guten und einer schwachen Ernte, wurde laut VdF vor allem durch den Spätfrost 2017 noch verstärkt. Insgesamt schwanken die Erträge über die Jahre stark; seit der Jahrtausendwende lagen sie zwischen gut 200.000 Tonnen 2017 und über einer Million Tonnen im Jahr darauf.
In den letzten Jahren gingen allerdings die Mengen an Streuobst in der Tendenz immer stärker zurück, vor allem die Trockenheit in den Dürresommern zwischen 2019 und 2023 machte den Bäumen zu schaffen. Wegen der unzureichenden Wasserversorgung und zudem ihres oft hohen Alters von über 70 Jahren sind immer mehr Bäume stark geschädigt.























































































